Nach dem brutalen Angriff auf eine Familie in Brandenburg sucht die Polizei nun mit Bildern einer Videokamera nach den Verdächtigen. Die Videosequenzen stammen aus der Oderlandbahn in welcher der Übergriff stattfand, wie die Bundespolizei in Berlin mitteilte. Eine Sonderkommission zum Fall wurde eingerichtet.

Scheinbar nimmt die Gewalt in der Öffentlichkeit stetig zu.

Die drei Täter werden wie folgt beschrieben: männlich, europäisches Aussehen, etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß. Sie sprechen polnisch und deutsch und sind etwa zwischen 20 und 30 Jahre alt. Hinweise zu den gesuchten Tätern und zur Tat nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030-2977790 entgegen. Angaben werden auch von jeder anderen Polizeidienststelle oder unter der kostenlosen Servicenummer der Bundespolizei (0800-6888000) aufgenommen.

Täter flüchteten nach Übergriff

Drei junge Männer hatten die Familie am Samstagabend in einem Zug der Niederbarnimer Eisenbahn krankenhausreif geschlagen. Die Täter prügelten mit den Fäusten auf den Kopf des 29 Jahre alten Vaters ein. Als seine 32 Jahre alte Frau dazwischen ging, bekam sie Schläge gegen den Oberkörper ab. Auch den sechsjährigen Sohn trafen Hiebe. Die Wunden der Opfer mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.

Zu dem Streit war es nach Polizeiangaben gekommen, weil der Vater die drei jungen Männer gebeten hatte, etwas leiser zu sein. Nach der Tat flüchteten die Schläger. Die Familie war von Münchehofe nach Strausberg östlich von Berlin unterwegs. (mgb / mit Material der dpa)