Berlin (afp/dpa) - Der mutmaßliche Todesschütze aus dem Berliner Stadtteil Wedding wird mittlerweile im gesamten Schengen-Raum gesucht.

Eine heiße Spur von Mehmet Yildirim gibt es bisher nicht. Die Polizei hofft auf Hinweise. Der 25-jährige soll vorgestern auf ein Auto geschossen haben. Zwei Frauen starben, ein Mann wurde schwer verletzt. Motiv könnte Eifersucht gewesen sein. Auch die Ex-Frau des mutmaßlichen Täters saß in dem Auto. Sie blieb unverletzt.

Der 25-Jährige soll zwei Frauen in einem Auto erschossen haben. Es gebe bisher acht Hinweise, aber noch keinen konkreten Anhaltspunkt auf den Aufenthaltsort des tatverdächtigen Mehmet Y., sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittler gehen nach wie vor von einer Beziehungstat aus.

Der Mann war am Donnerstag im Berliner Stadtteil Wedding an ein Auto getreten und hatte auf die fünf Insassen geschossen. Unter den zwei Männern und drei Frauen in dem Auto war laut Medienberichten auch die Ex-Frau des Tatverdächtigen, sie blieb unverletzt.

Eine 45-jährige und eine 22-jährige Frau kamen dagegen durch die Schüsse ums Leben, ein 27-jähriger Mann erlitt schwere Schussverletzungen. Er befindet sich nach wie vor im Krankenhaus.