Erdbeben auf Ischia: Touristen und Einwohner wurden im Schlaf überrascht

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Zunächst mit 3,6 wurde die Stärke des Ischia-Bebens beziffert, später wurde diese Zahl auf 4,0 nach oben korrigiert. Doch auch das ist ein schwaches Beben auf der Moment-Magnituden-Skala. Dennoch sind wieder einmal in Italien Gebäude durch ein Beben eingestürzt, starb mindestens ein Mensch. Bilder einer schlimmen Nacht.

Auf der italienischen Touristeninsel Ischia vor Neapel kam es in der Nacht auf Dienstag zu einem Beben der Stärke 4,0. Trotz der geringer Stärke des Bebens kam es zu Zerstörungen.
Touristen und Einheimische flohen auf die Straßen, um vor herabstürzenden Trümmern in Sicherheit zu sein.
So gut es geht, helfen sich die Menschen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte selbst. Mindestens ein Toter ist zu beklagen, sieben Menschen werden vermisst.
Auch im lokalen Fußballstadion suchen die Menschen Schutz mit ihren Autos. In Ischia ist Hochsaison, die Insel nahe Neapel ist voller Touristen.
Es ist noch zu früh, um zu sagen, warum trotz des verhältnismäßig schwachen Bebens, das normalerweise höchstens Risse in Hauswänden verursachen sollte, so große Zerstörungen verursacht wurden.
Die Menschen stehen Schlange vor der Fähre zum Festland in den frühen Morgenstunden. Ob sie fliehen oder ohnehin abgereist wären, kann hier nicht beurteilt werden.
Die ersten Menschen kommen auf dem Festland in Neapel an.
Erst hieß es, das Beben hätte eine Stärke von 3,6 gehabt. Später wurde diese Zahl auf 4,0 nach oben korrigiert. Doch das ist immer noch ein leichtes Beben, was durch die Bilder indes konterkariert wird.
Mangelhafte Bauweise kann ein Grund für die eingestürzten Häuser sein, aber auch eine geringe Tiefe des Bebenherds kann selbst ein schwaches Beben gefährlicher machen.
Drei Männer begutachten neben den Trümmern eines beschädigten Hauses die Zerstörungen.
Ein Polizist am Dienstagmorgen steht vor einem Trümmerberg. Immer wieder kommt es im Zuge vergleichsweise recht schwacher Beben in Italien zu schweren Zerstörungen und Toten.
Feuerwehrleute und Rettungssanitäter suchen fieberhaft in den Trümmern nach den noch vermissten Menschen und anderen, eventuell noch nicht vermissten Verschütteten.
Zeit ist kostbar nach solchen Katastrophen, jede Sekunde zählt. Oft verbleiben Verschütteten unter den Trümmern nur wenige Stunden. Manche überleben aber auch wie durch ein Wunder tagelang.
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