Am Montagabend ist die Region Athen von einem Beben der Stärke 4,2 erschüttert worden. Der Erdstoß wurde als besonders heftig empfunden, weil er nah an der Erdoberfläche stattfand.

Ein Erdbeben hat am Montagabend die Region der griechischen Hauptstadt Athen erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag nach ersten Messungen des Athener geodynamischen Instituts etwa 30 Kilometer nordöstlich der griechischen Hauptstadt und hatte eine Stärke von 4,2.

Der Erdstoß ereignete sich demnach nur etwa zwei Kilometer unter der Erdoberfläche - es sei deshalb von Millionen Menschen im Raum Athen als stark empfunden worden, sagten Seismologen im Rundfunk.

Der Polizei wurden zunächst keine Schäden gemeldet, wie das Staatsradio berichtete.

Das Beben wurde von der Mittelmeer-Erdbebenwarte in Straßburg mit einer Stärke von 4,5 gemessen. In Griechenland bebt die Erde öfter. Das Land befindet sich an der Schnittstelle von Afrikanischer und Europäischer Platte.  © dpa