Nachdem sie auf der Suche nach einem vermissten Kind waren und einem verletzten Mann halfen, finden Polizisten im britischen Plymouth nach ihrem Einsatz einen dreisten Zettel an der Windschutzscheibe ihres Wagens. In diesem zeigt sich ein Unbekannter sichtlich verärgert über die Parkweise der Beamten.

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Wenn Polizisten im Einsatz sind, muss manchmal alles ganz schnell gehen. Die Straßenverkehrsordnung nehmen die Rechtshüter dann nicht immer so genau und parken auch dort, wo es vielleicht nicht erlaubt ist. So geschehen im britischen Plymouth.

Dort hatte das "Plymouth Central and University Policing Team" erst kürzlich nicht nur einen Fall, sondern gleich zwei.

Auf Twitter erklärten die Beamten nun, dass sie ausgerückt seien, um nach einem verletzten Kind, das von zu Hause weggelaufen sei, zu suchen. Außerdem hatten es die Polizisten zeitgleich auch mit einem Mann zu tun, der eine Kopfverletzung erlitten hatte.

Unbekannter hinterlässt sarkastische Botschaft

Um in beiden Fällen schnell Hilfe zu leisten, achteten die Beamten nicht darauf, wo sie ihr Fahrzeug parkten. Aus Zeitnot schnappte sich ein Mitarbeiter des "Plymouth Central and University Policing Team" daher den ersten verfügbaren Parkplatz.

Dass der eigentlich nur für Familien mit Kindern vorgesehen war, war in dem Moment erst einmal zweitrangig. Wichtig waren zunächst die Menschen, die Hilfe brauchten.

Doch das sah jemand offensichtlich ganz anders. Die Parkweise der Polizisten missfiel einem Unbekannten. Der hinterließ den Beamten nämlich eine unschöne, sarkastische Botschaft an der Windschutzscheibe ihres Dienstwagens.

Was auf dem Papier zu lesen ist, zeigt ein Bild des "Plymouth Central and University Policing Team" auf Twitter: "Nettes Kind in ihrem Wagen, Herr Polizist. Sie sind schuldig!"

Wie kann man in einer solchen Situation nur so wenig Verständnis zeigen? Das fragen sich auch diverse Twitter-Nutzer.

So meint ein User in den Kommentaren etwa: "Ihr habt nichts falsch gemacht. Parkt ÜBERALL, wo ihr müsst. Danke, dass ihr für diejenigen da seid, die Hilfe brauchen."  © 1&1 Mail & Media/ContentFleet

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