• Im November 2019 sind aus dem Historischen Grünen Gewölbe in Dresden Juwelen gestohlen worden.
  • Nun ist einer der Verdächtigen des Millionenraubs wieder auf freiem Fuß.
  • Der Haftbefehl gegen den Mann wurde jetzt wieder aufgehoben.

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Das Landgericht Dresden hat den Haftbefehl gegen den siebten Tatverdächtigen im Fall des Juwelendiebstahls aus dem Grünen Gewölbe in Dresden wieder aufgehoben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Dresden am Freitag auf Anfrage mit. Das Gericht folgte damit einer Beschwerde des Beschuldigten. Das Gericht habe sowohl den dringenden Tatverdacht als auch die Haftgründe verneint, sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt der Deutschen Presse-Agentur. Details wurden nicht genannt. Das Landgericht war für Nachfragen zunächst nicht erreichbar. Die Staatsanwaltschaft Dresden prüft nun, ob sie Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegt, hieß es.

Die Angeklagten im Prozess um den Juwelendiebstahl sollen am frühen Morgen des 25. November 2019 aus der Schatzkammer 21 Schmuckstücke mit insgesamt 4300 Diamanten und Brillanten im Gesamtwert von über 113 Millionen Euro gestohlen und Sachschäden in Höhe von über einer Million Euro hinterlassen haben. (mss/dpa)

Dresden: Einbruch in die Schatzkammer Grünes Gewölbe

Am Montagmorgen haben sich Unbekannte unbefugt Zutritt zum historischen Teil der Dresdner Schatzkammer verschafft. Die Höhe des Schadens des Einbruchs ins sogenannte Grüne Gewölbe ist noch nicht bekannt. Medienberichten zufolge wurde die Stromversorgung zu den Ausstellungsräumen unterbrochen, um die Alarmanlage auszuschalten.