Ein Unbekannter rast mit seinem Wagen gezielt in den Eingang eines Düsseldorfer Clubs und erwischt einen Türsteher. Das Opfer erleidet lebensgefährliche Verletzungen. Der Fahrer ist auf der Flucht.

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Ein unbekannter Autofahrer soll am frühen Neujahrsmorgen versucht haben, mit seinem Wagen gezielt drei Türsteher der Diskothek zu überfahren. Der Wagen erfasste einen der Männer, schleuderte ihn zu Boden und verletzte ihn schwer.

Dann raste der Unbekannte, wahrscheinlich mit zwei Kumpanen im Auto, davon, wie die Polizei mitteilte. Die Fahndung nach seiner dunklen Limousine blieb zunächst ohne Erfolg.

Mann zeitweise in Lebensgefahr

Die Polizei vermutet Streitigkeiten der drei Männer mit dem Sicherheitspersonal. Sie seien offenbar zuvor als Besucher des Clubs abgewiesen worden oder rausgeflogen. Vermutlich aus Wut holte daraufhin einer sein in der Nähe geparktes Auto und raste in den passagenartigen Eingang. Dabei erwischte er einen der Sicherheitsmänner.

Schwer verletzt schleppte sich der 36-Jährige laut Polizei auf den Gehweg und blieb dort liegen. Der Autofahrer setzte nach Darstellung der Polizei mit dem Wagen zurück und wollte auch die anderen beiden Türsteher anfahren, die sich auf die Straße gerettet hatten. "Wahrscheinlich hat er dabei den Verletzten erneut erfasst", sagte der Sprecher. Der Mann war zeitweise in Lebensgefahr.

Ermittler gehen von versuchtem Tötungsdelikt aus

Mehrfach soll der Fahrer den Wagen auf der Straße gewendet und neue Versuche unternommen haben, die Türsteher zu erwischen. Nach der Angriffsfahrt ist die Straße übersät mit Markierungen und Zeichen der polizeilichen Spurensuche.

Die Ermittler gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Vieles deute darauf hin, dass der Unbekannte mit Vorsatz gehandelt habe.

Mehrere Zeugenaussagen hätten den Verdacht erhärtet, dass er gezielt einen Unfall herbeiführen wollte, sagte der Sprecher weiter. Ein Anschlagsgeschehen im Sinne eines terroristischen Motivs wurde ausgeschlossen.

Weitere Verletzte gab es nicht. Eine Fahrtrichtung der Straße blieb längere Zeit gesperrt, der Straßenbahnverkehr war gestört.© dpa

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