Kanada in Schockstarre: Bei einem Busunfall der Jugend-Eishockey-Mannschaft der Humboldt Broncos sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen.

In Kanada hat sich ein Drama zugetragen. Ein Bus des Junior-Eishockey-Teams der Humboldt Broncos ist auf dem Weg zu einem Spiel in der Provinz Saskatchewan schwer verunglückt.

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, kamen bei dem schweren Unfall mindestens 14 Menschen ums Leben, 14 weitere wurden verletzt. Drei von ihnen schweben laut lokalen Medien in Lebensgefahr. Der Bus sei von einem Sattelschlepper gerammt worden.

Laut der Zeitung "The Globe and Mail" saßen insgesamt 28 Menschen in dem Fahrzeug. Bei Twitter kursieren Bilder, die den völlig zerstörten Bus zeigen.

Auf der offiziellen Facebook-Seite des betroffenen Teams findet sich ein Bild der Mannschaft.

Der Verein veröffentlichte ein offizielles Statement. Darin wird der Präsident der Broncos mit den Worten zitiert: "Unsere Gedanken und Gebete sind sowohl bei den Familien, unseren Mitarbeitern und Sportlern, als auch bei allen anderen, die von dieser schrecklichen Tragödie betroffen sind. Unsere Broncos-Familie befindet sich in einem Schockzustand und versuchen diesen furchtbaren Verlust irgendwie zu begreifen".

Die Eishockey-Welt trauert. Viele Profi-Teams, wie die New York Rangers, die LA Kings und die Winnipeg Jets, sprachen den Familien und Angehörigen der Todesopfer bereits ihr Beileid aus.

Saskatchewans Premierminister Scott Moe äußerte auf Twitter seine Anteilnahme: "Worte können den Verlust, den wir heute Nacht fühlen, nicht beschreiben." (ska/dpa)