Die Waldbrandgebiete bei Lübtheen und Hagenow in Mecklenburg dürfen für mindestens 14 Tage nicht betreten werden. Es herrsche weiterhin ein absolutes Betretungeverbot, teilte eine Sprecherin des Landkreises Ludwigslust-Parchim am Donnerstagnachmittag mit. Grund dafür seien Nachsorgearbeiten der Feuerwehren und insbesondere auch die Munitionsbelastung. Trotz dieser Situation waren schon wieder Menschen in die Gebiete gekommen.

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Die Waldbrände auf rund 100 Hektar auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lübtheen und auf rund 47 Hektar in einem ebenfalls munitionsbelasteten ehemaligen Militärgelände bei Hagenow gelten als weitgehend gelöscht. Die Feuerwehr beobachtet die Brandflächen aber weiter und kühlt auch noch mit Wasser.

Landrat Stefan Sternberg (SPD) berichtete unter Berufung auf die Polizei, dass schon am Mittwochabend erste "Besuchergruppen" auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes Lübtheen der Feuerwehr vor die Beine gelaufen seien. "Das kann hier echt keiner gebrauchen", sagte er. "Und wer in ein Waldbrandgebiet möchte, den lade ich herzlich ein, eine mehrjährige Ausbildung bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr zu machen und einen Mitgliedsantrag zu unterschreiben."  © dpa

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