• Seit heute ist der Genehmigungsbescheid des Landesumweltamtes für Tesla öffentlich einzusehen.
  • Aus diesem geht hervor: Das Land Brandenburg sieht wegen der Auflagen für die neue Fabrik des US-Elektroautobauers in Grünheide keine Gefahr für das Grundwasser.

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Das Land Brandenburg sieht wegen der Auflagen für die neue Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide keine Gefahr für das Grundwasser. Das geht aus dem Genehmigungsbescheid des Landesumweltamtes für Tesla hervor, der seit Dienstag öffentlich ist.

Während der Betriebsphase würden wassergefährdende Stoffe in Lagerhallen, Behältern und Transportgefäßen vorgehalten, die einer Verordnung zum Umgang damit entsprächen. "Das Eindringen von wassergefährdenden Stoffen in den Grundwasserleiter wird somit verhindert." Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen hätten unter Einhaltung der Vermeidungsmaßnahmen keine Auswirkungen über das Betriebsgelände hinaus und auch nicht für den Boden sowie das Grundwasser.

Twitter und Elon Musk verhandeln nun doch über Übernahmeangebot

Der Übernahmeangriff von Elon Musk bei Twitter wirkte bereits zum Scheitern verurteilt. Doch seit der Tesla-Chef nötige Finanzierungszusagen präsentierte, scheint der Widerstand zu bröckeln. Grund für den mögliche Sinneswandel sollen Videokonferenzen von Musk mit "ausgewählten" Twitter-Aktionären sein.

Keine Schadstoffe ins Grundwasser gelangt

In der Tesla-Lackiererei waren am 11. April nach Angaben des Landesumweltamtes und der unteren Wasserbehörde Oder-Spree 15.000 Liter einer Farbmischung ausgetreten, die abgepumpt wurden. Bei der Verladung liefen einen Tag später zwei bis drei Liter auf die Zufahrt, die gebunden wurden. Die Flüssigkeit gilt als schwach wassergefährdend. Dem Landkreis zufolge gelangte sie nicht in Kanalisation und Grundwasser. Der Wasserverband Strausberg-Erkner, der Tesla beliefert, hält den Austritt für einen Störfall.

Der Genehmigungsbescheid liegt in Grünheide, Spreenhagen, Erkner, Beeskow (Kreis Oder-Spree) und Frankfurt (Oder) 14 Tage lang aus. Am 10. Mai beginnt eine einmonatige Frist für Widersprüche. Online sollen die Dokumente bis zum Ende der Frist zu sehen sein. Das erste Elektroauto-Werk von Tesla in Europa war am 22. März im Beisein von Firmenchef Elon Musk eröffnet worden. (sbi/dpa)