Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Strafe von elf Jahren Haft für einen Arzt aus dem Münsterland bestätigt, der Patientinnen vergewaltigt hatte.

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Die Revision des Angeklagten sei verworfen und das Urteil damit rechtskräftig, teilte der BGH am Mittwoch in Karlsruhe mit.

Das Landgericht in Bielefeld hatte den 43-Jährigen Assistenzarzt im vergangenen September verurteilt und ein lebenslanges Berufsverbot gegen ihn verhängt.

Der Anästhesist hatte in einem Krankenhaus in Gütersloh Patientinnen nach ihren Operationen anstelle eines Schmerzmittels ein sedierendes Mittel verabreicht und sich dann an ihnen vergangen.

Der Mediziner hatte die Vorwürfe bestritten, den Frauen falsche Aussagen und sexuelle Träume nach der Narkose unterstellt. In seiner Unterhose war aber Speichel einer Patientin gefunden worden.  © dpa