Schweres Bergunglück in Salzburg: Fünf Menschen sterben, eine weitere Person wird schwer verletzt. Zu dem Drama kam es in Krimml. Einer der Verunglückten konnte identifiziert werden.

Weitere aktuelle News finden Sie hier

Ein Unglück hat sich am Sonntagvormittag im Gemeindegebiet von Krimml im Bundesland Salzburg ereignet. Fünf Bergsteiger wurden dabei getötet. Die Gruppe ist laut Bergrettung in eine Gletscherspalte gestürzt.

Bei dem Unfall wurde ein weiterer Alpinist schwer verletzt. Laut einem Bericht der "Salzburger Nachrichten" hat sich das Unglück auf der Mannlkarscharte in Krimml ereignet, die Gruppe aus Deutschland war von der Zittauer Hütte aufgebrochen.

Nach Bergsturz: Suche nach Vermissten wird eingestellt.

Fünf Hubschrauber im Einsatz

Der Hergang des Unglücks ist noch unklar. Eine Gruppe von Alpinisten, die in dem Gebiet zur selben Zeit unterwegs war, hat die Vorkommnisse beobachtet. Die Zeugen wurden auf der Zittauer Hütte befragt.

Zur Bergung der getöteten Alpinisten in dem entlegenen Gebiet wurden fünf Hubschrauber eingesetzt.

Der Schwerverletzte wurde in das Krankenhaus Schwarzach geflogen - er erlitt ein Polytrauma. Der Zustand des Überlebenden sei kritisch, sagte Martin Reichholf von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See der Austria Presse Agentur.

Die Verunglückten stammen aus Deutschland

Einer der Verunglückten konnte mittlerweile identifiziert werden - es handelt sich um einen 34-Jährigen Mann aus Bayern.

"Wir gehen daher davon aus, dass alle Bergsteiger Deutsche sind", sagte Martin Reichholf von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See den "Salzburger Nachrichten". (rs)