In Bayern ist ein Rettungswagen mittels Wasser im Tank sabotiert worden. Jetzt sucht die Polizei nach den Verantwortlichen. Währenddessen zeigen sich Facebook-Nutzer hilfsbereit und spenden für die Reparatur des Fahrzeugs.

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In der bayerischen Gemeinde Bruckmühl haben Unbekannte einen Rettungswagen sabotiert. Der Tankdeckel des Fahrzeugs wurde aufgebrochen und Wasser eingefüllt. Durch das Wasser im Tank konnte der Rettungswagen nach kurzer Fahrt nicht wieder losfahren und blieb liegen.

Die Retter brachten das Fahrzeug in eine örtliche Werkstatt, weil sie sich den Fehler nicht erklären konnten. Erst die Mechaniker fanden heraus, warum der Wagen sich nicht mehr starten ließ - Sabotage.

Wasser statt Diesel im Tank - mehrere Tausend Euro Schaden

Mehr als 59 Liter Wasser wurden in den Tank des Rettungswagens gefüllt. Eine solche Menge lässt sich nicht mal eben spontan mit Flaschen organisieren, diese gefährliche Sabotage scheint von langer Hand geplant worden sein. Die Retter erstatteten sofort Anzeige bei der Polizei gegen Unbekannt, die Ermittlungen laufen jetzt an.

Die Retter posteten über den Fall auf ihrer Facebookseite BRK Bereitschaft & First Responder Bruckmühl: "Uns fehlen immer noch die Worte... (...) Wir sind fassungslos, maßlos enttäuscht und können keine Erklärung finden, wer auf solch eine Idee kommt uns so in unserer Einsatzbereitschaft zu schädigen."

Demnach war der Wagen gerade zu einem Einsatz unterwegs, als er liegen blieb. Damit haben die Saboteure Menschenleben gefährdet, dieser fragwürdige "Streich" hätte böse für Menschen in akuter Not enden können.

Facebook-Nutzer spenden für Reparatur

Nun haben die Retter auch noch die Kosten für die Reparatur am Hals. "Leider ist dies nicht der erste Schaden an dem Fahrzeug in einer Höhe von mehreren Tausend Euro und kann daher momentan nicht durch unsere BRK Bereitschaft getragen werden", schreiben sie in ihrem Facebook-Post.

Sofort meldeten sich Nutzer und wollten spenden, weshalb die Retter ein Konto und sogar eine GoFundMe-Seite eingerichtet haben. "Inzwischen haben wir dank der vielen Spenden den Auftrag für die Reparatur der Werkstatt geben können."

Jetzt müssen also nur noch die Täter gefasst werden.  © 1&1 Mail & Media / CF

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