Reden kann er, der Sebastian Kurz. Und dabei ziemlich wenig sagen. Wie wenig, das haben diese Woche Österreichs Nationalratsabgeordnete hautnah erfahren. Das mickrige Ergebnis der "Fragestunde" mit dem Kanzler inspiriert Twitter-Nutzer, die Kurz-Rhetorik auf den Alltag zu übertragen - mit urkomischen Ergebnissen.

Sebastian Kurz stellt sich im Parlament seiner ersten "Fragerunde" als Kanzler - und setzt alles daran, die teils sehr konkreten Fragen der Abgeordneten ausweichend bis gar nicht zu beantworten.

Das bringt einige der Parlamentarier dazu, derart dazwischenzubrüllen, dass sich Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) genötigt sieht, die Sitzung zu unterbrechen.

Grund genug für die Twitter-Gemeinde, die Kurz'sche Art zu antworten gehörig durch den Kakao zu ziehen.

Fangen wir mit etwas Leichtem an: der Frage "Wie geht es Ihnen?"

Wie wird ein Sebastian Kurz sich seinerzeit im Schulunterricht geschlagen haben?

Als Vater könnte das so ausschauen:

Apropos Familienleben. Das mit dem Müll runterbringen könnte schwierig werden im Hause Kurz.

Die Kurz'sche Katze? Längst verhungert ...

Über sein zartes Alter muss sich der Regierungschef ja öfter mal etwas anhören - zuletzt beim Opernball.

Sebastian Kurz und Fast-Food-Lokale: keine gute Kombination.

Herrgott, was ist denn jetzt mit der Apfeltasche?!

Überhaupt: Essen!

Und Eissorten! Und da reden wir noch gar nicht über so exotisches Zeugs wie Cordon-Bleu. (Ja, das gibt's.)

Wie viel Wind auch über die Mittelmeerroute weht - die Frisur sitzt.

Apropos:

Höchste Zeit, philosophisch zu werden.

Und kalt war es in letzter Zeit ja auch.

Na, immerhin.

(ank)