• Am Strand der thailändischen Insel Phuket ist am Wochenende ein Kind durch einen Fisch schwer verletzt worden.
  • Ob es sich um eine Attacke durch einen Barrakuda oder womöglich sogar einen Hai handelt, ist bisher unklar.
  • Der acht Jahre alte Junge wird derzeit noch im Krankenhaus behandelt.

Mehr Panoramathemen finden Sie hier

Vor einem Strand der thailändischen Urlaubsinsel Phuket ist ein achtjähriges Kind von einem Raubfisch attackiert und schwer am Bein verletzt worden. Den Rettungsdiensten zufolge könnte es sich entweder um einen großen Barrakuda oder um einen Hai gehandelt haben.

Junge muss im Krankenhaus behandelt werden

Der Vorfall habe sich bereits am Sonntag am bekannten Kamala Beach ereignet, berichtete die Zeitung "Bangkok Post" am Dienstag. Der Junge, dessen Nationalität zunächst nicht klar war, habe mehrere Bisswunden an der rechten Wade und werde im Krankenhaus behandelt.

Die behandelnden Ärzte glauben den Angaben zufolge, dass der Angreifer ein 80-120 Zentimeter langer Barrakuda war. Kongkiat Kittiwattawong, Direktor des Phuket Marine Biological Centre, äußerte sich hingegen überzeugt, dass ein Schwarzspitzenhai oder ein Bullenhai das Bein des Kindes für einen Beutefisch gehalten haben dürfte. Beide Haiarten leben in der Andamanensee. An dem Strand wurden vorsorglich Warnschilder aufgestellt.  © dpa

Hai, Australien, Shark Bay

Jeder getötete Hai ist schlecht für die Rettung des Weltklimas

Eine Seegraswiese speichert viel des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid. Dieses Seegras aber lieben die Seekühe - und ernten es vor der Küste Australiens ab. Normalerweise halten Haie die Seekuhpopulationen in Schach. In dieses natürliche Gleichgewicht aber greift der Mensch unheilvoll ein.