Wegen eines Waldbrands auf der zu Spanien gehörenden Kanareninsel La Palma sind am Samstag mindestens 500 Menschen aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht worden. Das Feuer war am frühen Morgen in der Nähe der Ortschaft Puntagorda im Nordwesten der Insel ausgebrochen. Wegen der großen Trockenheit und heftiger Winde breiteten sich die Flammen schnell aus, berichtete der Bürgermeister des Ortes, Vicente Rodríguez, im staatlichen TV-Sender RTVE.

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Feuer bisher nicht unter Kontrolle

Da sich die Windrichtung immer wieder ändere, sei das Feuer bisher nicht unter Kontrolle zu bekommen. Mindestens 11 Häuser seien abgebrannt und eine Fläche von etwa 140 Hektar zerstört worden. Vor allem der Norden der Insel ist auch bei Auswanderern aus Deutschland beliebt. Die Inselregierung teilte mit, auch Häuser weiter südlich in der Gemeinde Tijarafe müssten geräumt werden.

Die westlichste der Kanareninseln war 2021 monatelang in den Schlagzeilen, weil der Vulkan Tajogaite riesige Mengen Lava ausspuckte, die als rotglühende Ströme Richtung Meer flossen. Mindestens 7000 Menschen mussten damals vor der Lava fliehen, Landhäuser, Bananenplantagen und Weinberge wurden unter meterdicker Lava begraben.  © dpa

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