Abseits der großen Politik und der kleinen menschlichen Dramen schaffen es immer wieder die Kuriositäten der Natur in die Schlagzeilen. Auch 2017 brachten uns wieder skurrile, lustige und traurige Geschichten aus der Welt der Tiere zum Staunen.

Schlange verschlingt Menschen

Ein grausamer Fund ging im März dieses Jahres durch die Medien. In Indonesien wurde ein vermisster Erntearbeiter im Bauch einer vier Meter langen Python-Schlange gefunden.

Das Tier war aufgrund seiner seltsamen Ausbuchtungen von den Dorfbewohnern entdeckt worden,träge auf dem Boden liegend. Der Mann war noch bekleidet und hatte sogar seine Gummistiefel an.

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Gift-Spinne breitet sich weiter in Deutschland aus

Die Kräuseljagdspinne ist so groß wie eine Tarantel und lebt eigentlich in südlicheren Gefilden. Schon seit einigen Jahren wird sie aber auch immer öfter in Gebieten gesichtet, in denen sie ursprünglich nicht heimisch ist.

Zunächst kam sie vor allem im Rheinland vor. Dieses Jahr wurde die Spinne auch in München entdeckt.

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Rosa Delfin gesichtet

Beim Filmen von Delfinen erlebte eine Frau in Louisiana (USA) eine große Überraschung. Vor dem Bug eines Schiffes entdeckte sie ein pinkes Exemplar.

Der Delfin verfügt vermutlich über keine Pigmente und zählt daher zu den Albinos.

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Seltenes Orang-Utan-Weibchen aufgetaucht

Noch seltener ist wohl der Orang-Utan, der im April auf der Insel Borneo entdeckt worden war.

Das etwa fünf Jahre alte Albino-Weibchen befindet sich nun in einem Tierheim der Tierschutzorganisation Borneo Orangutan Survival Foundation (BOSF).

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Selfie-Wahn: Delfin-Baby stirbt bei Foto-Orgie

Die Touristen pilgerten im August wieder in Scharen nach Spanien. In der Nähe von Mojácar ereignete sich dabei ein tragischer Zwischenfall. Ein Baby-Delfin kam an einem Strand unweit des Ortes ums Leben.

Der Grund war das rücksichtslose Verhalten einiger Touristen. Hunderte von Selfie-Fans hatten den Tod verursacht, indem sie ihn für Fotos immer wieder umherreichten, statt ihn zurück ins Wasser zu tragen.

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Eine Motte verstört das Netz

Ist sie real - oder doch nicht? Das Video einer Motte mit riesigen Flügeln und Tentakeln, die aus ihrem Hinterleib wachsen, machte im Oktober das Internet verrückt.

So sieht die Motte aus.

Kampf auf Leben und Tod mit einem gigantischen Python

Im Herbst machte wieder eine riesige Schlange auf sich aufmerksam, als sie einen Erntearbeiter in Sumatra angriff. Immer häufiger kommt es dort zu solchen Vorkommnissen, da Palmölfelder den natürlichen Lebensraum der Schlange vernichten.

Nachdem der Arbeiter glücklicherweise noch einmal lebend davongekommen ist, veranstalteten die Dorfbewohner ein Festessen mit dem Fleisch der Schlange.

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Fetteste Fotobombe des Jahres

Sie mauserte sich im Oktober zum Social-Media Star: Baby-Nilpferd Fiona, die frisch geborene Bewohnerin des Cincinnati Zoo & Botanical Gardens in den USA, beobachtete aus nächster Nähe einen Heiratsantrag.

Eine wirklich schöne Fotobombe, diesen Moment wird das Paar wahrscheinlich aus mehreren Gründen nicht mehr vergessen.

Und so sieht die Fotobombe des Jahres aus.

Halb Lamm, halb Mensch?

Ein deformiertes Lamm sorgte im Juni in dem kleinen, südafrikanischen Dorf Lady Frere für Angst . Wie eine Kreuzung aus Schaf und Mensch wirkte das totgeborene Tier.

Die abergläubischen Bewohner des Dorfes sind sich sicher, dass es sich um eine Kreatur des Teufels handeln muss.

Die Geschichte hinter der Schlagzeile.

Kann ein Affe Urheberrechte haben?

Vor sechs Jahren gingen die Bilder des Makaken Naruto um die Welt. Der Affe von der indonesischen Insel Sulawesi knipste ein Selfie und löste damit einen langjährigen Streit um das Urheberrecht aus.

Diesen September konnte er vor Gericht beigelegt werden.

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Grauenvolles Foto gewinnt Preis

Dieses Bild löste Entsetzen aus: Ein wütender Mob bewirft eine Elefantenkuh und ihr Jungtier mit brennenden Teerklumpen.

Die Aufnahme gewann den ersten Platz beim "Sanctuary Wildlife Award" und bekam dadurch weltweite Aufmerksamkeit.

Hier erfahren Sie die Geschichte dahinter.

Hier braucht man starke Nerven

Ein übel zugerichtetes Nashorn ist auf dem Gewinner-Foto des "Wildlife Photographer of the Year Award" 2017 zu sehen. In der Begründung der Jury hieß es, der Fotograf Brent Stirton habe die tragische Szene "beinahe majestätisch" dargestellt.

Es "sei "symbolhaft für eines der verschwenderischsten, grausamsten und unnötigsten Verbrechen an der Natur".

Das Gewinner-Foto finden Sie hier.

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Jahresrückblick 2017: Die spektakulärsten Satellitenbilder

Auch in diesem Jahr knipsten Satelliten wieder beeindruckende Bilder von unserer Erde. Spektakuläre und surreale Aufnahmen zeigen den Planeten in seiner ganzen Schönheit. Und so manches Ereignis wird erst mit dem Blick aus dem All in seinen vollen Ausmaßen erkennbar.
Teaserbild: © imago stock&people