Erst Frankreich dann Deutschland? Die USA stehen derzeit unter Verdacht, sich für verschiedene Länder bestimmte Schutzausrüstungen angeeignet zu haben.

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Die USA sollen eine Lieferung Schutzausrüstung für das Land Berlin aus China umgeleitet haben. Das berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise.

Demnach habe das Bundesland bei einem in China produzierenden US-Hersteller Atemschutzmasken bestellt. Diese sollten an Einsatzkräfte und Pflegepersonal verteilt werden. "Die Ware soll dann auf dem Weg vom Hersteller nach Deutschland von den Amerikanern abgefangen und in die USA gebracht worden sein", schreibt der "Tagesspiegel".

US-Regierung weist Schuld von sich

Bereis am Donnerstag hatten die Präsidenten von drei französischen Regionen den USA vorgeworfen, für sie gedachte Lieferungen aus China aufgekauft zu haben. Die US-Regierung wies die Vorwürfe aus Frankreich zurück.

"Die US-Regierung hat keine einzige Maske gekauft, die von China an Frankreich geliefert werden sollte", sagte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP. Anderslautende Angaben seien "komplett falsch". (mf)

US-Kapitän nach Corona-Alarmbrief von Pentagon entlassen

Der Kapitän des US-Flugzeugträgers "USS Theodore Roosevelt" hatte in einem Brief wegen Corona-Fällen an Bord Alarm geschlagen. Nun wurde Brett Crozier vom Pentagon entlassen. Die Begründung: Er habe in der Krisensituation unnötige "Panik" erzeugt und "schlechtes Urteilsvermögen" gezeigt.