• 19:10 Uhr: Bahrain lässt Impfstoff von Biontech und Pfizer zu
  • 17:05 Uhr: Erstmals mehr als 4.000 Corona-Patienten auf der Intensivstation
  • 13:58 Uhr: IBM warnt vor Hackerangriffen auf Lieferkette für Corona-Impfstoffe
  • 12:55 Uhr: Sterbefallzahlen Anfang November fünf Prozent über Durchschnitt
  • 11:02 Uhr: Virologe Kekulé: Lockdown-Verlängerung nicht sinnvoll
  • 08:45 Uhr: Spahn verteidigt Verordnung für Corona-Schnelltests
  • 05:41 Uhr: 23.449 Fälle: Corona-Neuinfektionen leicht über Vorwochenniveau

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Top-News: Auch Golf-Staat Bahrain lässt Impfstoff von Biontech und Pfizer zu

Nach Großbritannien hat auch der arabische Golfstaat Bahrain den Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer zugelassen. Die zuständige nationale Genehmigungsbehörde habe die Entscheidung gefällt, nachdem alle verfügbaren Daten ausgewertet worden seien, meldete die staatliche bahrainische Nachrichtenagentur BNA am Freitag. Es handele sich dabei um eine Notfallgenehmigung (Emergency Use Authorisation).

Das Königreich hatte Anfang November bereits für Mitarbeiter des Gesundheitswesens den eingeschränkten Einsatz eines chinesischen Impfstoffs zugelassen. Wie gut diese Impfungen schützen und welche Nebenwirkungen sie haben können, ist derzeit weitgehend offen.

Für den Biontech/Pfizer-Impfstoff ergaben umfangreiche Testreihen nach Angaben der Unternehmen eine Wirksamkeit, die einen 95-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19 bietet. Für die EU will die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema noch im Dezember über eine Zulassungsempfehlung für den Corona-Impfstoff entscheiden.

Der Golfstaat Bahrain mit rund 1,7 Millionen Einwohner hat bisher mehr als 87.000 Corona-Fälle und rund 340 Tote gemeldet. Nach Angaben des bahrainischen Gesundheitsministeriums sind im Land bislang mehr als zwei Millionen Tests auf das Virus gemacht worden.

Alle weiteren Corona-Meldungen des Tages im Überblick:

Erstmals mehr als 4.000 Corona-Patienten auf der Intensivstation

17:05 Uhr: Die Zahl der Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen hat erstmals die Schwelle von 4.000 überschritten. Am Freitag meldete die Deutsche Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 4.011 Menschen in intensivmedizinischer Behandlung.

Das waren 31 mehr als am Vortag, wie aus dem DIVI-Tagesbericht hervorgeht. 60 Prozent der Patienten werden invasiv beatmet (Stand: 04.12., 12:15 Uhr).

Die angegebene Zahl der freien Intensivbetten war in den vergangenen Wochen deutlich gesunken. Sie liegt laut Divi-Bericht ohne Notfallreserve aktuell bei rund 5.000.

Nach Divi-Angaben könnte diese Entwicklung unter anderem auch damit zusammenhängen, dass einige Kliniken die Zahl ihrer freien Betten zunächst falsch angegeben hatten. Statt den "betriebsbereiten Betten", für die auch Pflegepersonal zur Verfügung steht, hätten einige die tatsächlich vorhandene Bettenzahl an das Divi-Register weitergeleitet.

Das sei mittlerweile korrigiert worden, so dass die Zahl der Betten im Register im Oktober und November gesunken sei.

Ein weiterer Grund kann laut Divi sein, dass Pflegepersonal etwa krankheitsbedingt ausfalle und die Krankenhäuser daher weniger Patienten aufnehmen können.

Die Zahl der neu gemeldeten Todesfälle erreichte am Freitag laut Robert-Koch-Institut mit 432 den dritthöchsten Wert seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden lag am Freitag bei 23.449. Damit liegt der Wert knapp über den 22.806 Fällen der Vorwoche.

Angeklagter in Mafia-Prozess mit Corona infiziert

18:02 Uhr: Der Mafia-Prozess in Düsseldorf ist bis ins kommende Jahr unterbrochen, weil sich ein Angeklagter mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert hat. Das hat eine Sprecherin des Duisburger Landgerichts am Freitag mitgeteilt.

Zuvor waren zwei Verteidiger positiv auf das Virus getestet und das Verfahren bis 11. Dezember unterbrochen worden. Nun werde es aber erst am 4. Januar weitergehen können.

In dem Prozess müssen sich mutmaßliche Mafiosi der derzeit mächtigsten Mafia-Gruppe der Welt wegen Kokainhandels in großem Stil verantworten. Die 'Ndrangheta soll große Teile des weltweiten Kokainhandels kontrollieren.

Insgesamt sind 14 Männer angeklagt. In dem Verfahren geht es unter anderem um den Handel mit insgesamt 680 Kilogramm Kokain. Das Gericht hat für den Prozess 90 Verhandlungstage angesetzt.

Der Prozess hatte bereits eine Zwangspause einlegen müssen, weil einer der Angeklagten eine Corona-Quarantäne abwarten musste. Dann war ein Staatsanwalt während der Verhandlung aus dem Saal gerufen worden, weil er Kontakt zu einem coronapositiven Polizisten hatte.

Der Prozess findet aus Sicherheitsgründen nicht in Duisburg, sondern im Hochsicherheitstrakt des Düsseldorfer Oberlandesgerichts statt.

Tschechien öffnet Skigebiete trotz Corona am 18. Dezember

17:02 Uhr: Die Skigebiete in Tschechien dürfen vom 18. Dezember an öffnen. Das gab Gesundheitsminister Jan Blatny am Freitag bekannt. "Wir glauben, dass die meisten Menschen wirklich zum Sport in die Berge fahren und nicht wegen der abendlichen Unterhaltung", sagte der Mediziner.

Mit den Einzelheiten zum Hygienekonzept und dem Warteschlangen-Management werde sich das Kabinett am Montag befassen. Das größte Skigebiet Tschechiens liegt in Spindlermühle (Spindleruv Mlyn) im Riesengebirge. Auch im Erzgebirge und im Böhmerwald gibt es Skipisten, die zumeist künstlich beschneit werden.

Mit einem Zustrom ausländischer Touristen wird derzeit nicht gerechnet. "In Österreich ist das für die Einheimischen gedacht, auch bei uns sollte es nur für unsere Leute sein", sagte der tschechische Regierungschef Andrej Babis im Sender Radio Zet. In dem EU-Mitgliedstaat gilt immer noch der Notstand. Am Freitag meldeten die Behörden 4.624 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden. Es gab seit Pandemiebeginn 8.641 Todesfälle.

Einreisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Tschechien müssen sich derzeit bis auf Ausnahmen online anmelden und dem örtlichen Gesundheitsamt einen negativen Corona-PCR-Test vorlegen. Eine 24-Stunden-Ausnahmeregelung gilt ausdrücklich nicht für touristische oder sportliche Aktivitäten. Die deutsche Bundesregierung hat Tschechien zum Risikogebiet erklärt und eine Reisewarnung ausgesprochen.

Regionen in Griechenland und Irland von Corona-Risikoliste gestrichen

16:07 Uhr: Die Bundesregierung stuft von Sonntag an weitere Regionen in Finnland und Estland wegen hoher Infektionszahlen als Corona-Risikogebiete ein. Gleichzeitig wird dieser Status dann aber für einzelne Gebiete auf dem griechischen Festland (Mittelgriechenland und Epirus) und in Irland (South-East) aufgehoben. Das gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag im Internet bekannt.

Die Einstufung als Risikogebiet und die damit automatisch verbundenen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Das Gute für Urlauber: Sie können bereits gebuchte Reisen stornieren, wenn ihr Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Rückkehrer aus den Risikogebieten müssen aber bis zu zehn Tage in Quarantäne, können sich davon aber durch einen negativen Test ab dem fünften Tag nach Einreise vorzeitig befreien lassen.

Landkreis Regen verschärft Ausgangsbeschränkungen

16:01 Uhr: Der niederbayerische Landkreis Regen verschärft wegen anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen seine Ausgangsbeschränkungen. Diese würden von Samstag an nicht nur nachts, sondern auch tagsüber gelten, sagte Landrätin Rita Röhrl (SPD) am Freitag. "Die Wohnung darf dann nur noch aus triftigem Grund verlassen werden."

Nach Angaben des dortigen Gesundheitsamts lag die Inzidenz im Landkreis Regen Stand Freitagnachmittag bei 502. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hatte am gleichen Tag 482,9 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gemeldet (Stand 14.00 Uhr). Beide Werte lagen am Freitag damit höher als in allen anderen Landkreisen und Städten Bayerns.

IBM warnt vor Hackerangriffen auf Lieferkette für Corona-Impfstoffe

Der IT-Konzern IBM hat vor Cyberattacken auf Unternehmen gewarnt, die Teil der Lieferkette für Corona-Impfstoffe sind. IBM habe eine Reihe von Hackerangriffen aufgedeckt, die möglicherweise im Auftrag von staatlichen Stellen verübt worden seien, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.

Ob die Hacker erfolgreich waren, sei unklar, schrieben die IBM-Sicherheitsesxperten Claire Zaboeva und Melissa Frydrych in einem Blog-Beitrag. Die Kriminellen könnten es demnach auf Anmeldedaten abgesehen haben, "um unbefugten Zugang zu Unternehmensnetzwerken zu erhalten", die in die Kühlkette der Impfstoffe involviert sind.

Einige der entwickelten Impfstoffe müssen während des Transports besonders kühl gehalten werden. Der Impfstoff des Mainzer Pharmaunternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer etwa muss bei minus 70 Grad gelagert werden.

Die Hintermänner der Cyberangriffe seien bisher nicht identifizieren worden, erklärten die IBM-Experten. Die Präzision der Angriffe trage aber die "Handschrift von national-staatlichem Handeln".

Die am häufigsten mit Cyberangriffen in Verbindung gebrachten Länder sind Russland, China und Nordkorea. Konkrete Beweise für eine Beteiligung der Staaten an den jüngsten Attacken gab es bisher nicht. Das Sicherheitsunternehmen Kapersky wies zuletzt daraufhin, dass Angreifer aber auch bewusst etwa russische Email-Adressen nutzen könnten, um falsche Spuren zu hinterlassen.

Internationales Hacker-Netzwerk versuchte, die Kühlkette des Corona-Impfstoffs zu unterbrechen

IBM Sicherheitsspezialisten haben einen gefährlichen Hackerangriff aufgedeckt. Laut dem Unternehmen sollen Hacker versucht haben, in die Tiefkühl-Lieferkette einzudringen, die benötigt wird, um COVID-19-Impfstoffe bei der erforderlichen Tiefkühltemperatur zu liefern.

Britisches Impfprogramm soll am Dienstag starten

15:32 Uhr: Nachdem die ersten Impfdosen in Großbritannien eingetroffen sind, will der britische Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) am kommenden Dienstag mit dem Impfen beginnen. Das sagte NHS-Providers-Geschäftsführer Chris Hopson am Freitag im BBC-Fernsehen. Premierminister Boris Johnson sprach von der größten Massenimpfung in der Geschichte Großbritanniens.

Die britische Arzneimittelbehörde MHRA hatte am Mittwoch dem Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer eine Notfallzulassung für deren Corona-Impfstoff erteilt. Großbritannien ist damit das erste Land überhaupt, das den Impfstoff zur breiteren Anwendung freigegeben hat.

Infografik-Erklärgrafik: "Wie ein RNA-Impfstoff funktioniert"

Litauen erneut mit Höchststand bei Corona-Neuinfektionen

15:17 Uhr: In Litauen hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen den zweiten Tag in Folge einen Höchststand erreicht. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Vilnius wurden in dem baltischen EU-Land am Freitag 2.514 positive Tests innerhalb von 24 Stunden verzeichnet - nach 2.450 Fällen am Vortag.

Zur Eindämmung der Pandemie hat die Regierung strikte Corona-Schutzmaßnahmen verhängt. So wurde der Anfang November verhängte Teil-Lockdown bereits bis kurz vor Weihnachten verlängert. Auch gilt eine Maskenpflicht und es dürfen nicht mehr als zwei Leute im öffentlichen Raum zusammen sein.

Der Effekt der Beschränkungen hält sich bislang aber in Grenzen. "Wir haben kein exponentielles Wachstum, aber wir sehen, dass die Zahl der Fälle mit jeder Woche zunimmt. Und das bedeutet, dass die derzeit angewendeten Maßnahmen nicht wirklich ausreichen", sagte Gesundheitsminister Aurelijus Veryga in Vilnius. Die Regierung werde daher die Regeln und Lockdown-Bedingungen überprüfen.

Mehr als 100.000 Anträge auf Corona-Hilfskredite der KfW

15:09 Uhr: Die Zahl der Anträge für Corona-Hilfskredite der staatlichen Förderbank KfW hat die Marke von 100.000 geknackt. Nach KfW-Daten vom Freitag gingen seit dem Start im März 101.134 Kreditanträge im Volumen von 58,8 Milliarden Euro ein. "Bund, KfW und die deutsche Kreditwirtschaft halten die Liquiditätsversorgung der Unternehmen in der Krise offen", sagte KfW-Chef Günther Bräunig der Deutschen Presse-Agentur. "Vor allem der breite Mittelstand nutzt das Programm, um die Folgen der Krise abzufedern."

Die Förderbank unterstützt mit ihren Corona-Hilfsprogrammen im Auftrag des Bundes zusammen mit Banken und Sparkassen Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind. Hierfür stellt sie zinsgünstige Kredite für Investitionen und Betriebsmittel bereit. Diese können Unternehmen bei Hausbanken oder bei jeder anderen Bank, die KfW-Kredite durchleitet, beantragen.

Spahn: Trotz weniger Impfstoff erste Impfungen zum Jahreswechsel

14:49 Uhr: Auch die EU und damit Deutschland werden nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) davon betroffen sein, dass der Pharmakonzern Pfizer zunächst weniger Corona-Impfstoff ausliefern kann. "Das führt dazu, dass alle, die unter den Erstadressaten der Lieferungen sind, ob das Großbritannien, die USA oder die Europäische Union ist, jetzt mit weniger Impfdosen in den ersten Wochen zu rechnen haben", sagte Spahn am Freitag in Berlin.

"Gleichwohl wird es, Stand heute, wenn die Zulassung erfolgt, mit dem Jahreswechsel erste Impfungen in Deutschland geben können", fügte er hinzu.

Der US-Konzern Pfizer hatte zusammen mit dem deutschen Hersteller Biontech aus Mainz einen Corona-Impfstoff entwickelt. In Großbritannien ist dieser bereits zugelassen, in der EU und den USA noch nicht. Das könnte aber noch im Dezember passieren.

Pfizer musste das Auslieferungsziel bei seinem Impfstoff in diesem Jahr nun nach eigenen Angaben unter anderem wegen Verzögerungen beim Ausbau der Lieferkette halbieren. Der Ausbau dauere länger als angenommen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens dem "Wall Street Journal" am Donnerstag.

Bundesregierung hält Corona-Massentests nicht für sinnvoll

13:16 Uhr: Während Österreich zur Eindämmung der Corona-Pandemie jetzt auch auf Massentests setzt, geht Deutschland einen anderen Weg. Bund und Länder stützten sich bei ihrer Test-Strategie auf eine "sehr ausdifferenzierte Empfehlung des Robert Koch-Instituts", sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Freitag in Berlin.

Diese sehe vor, dass man gezielt teste und nicht in der Fläche. Virologen und andere Experten hätten der Bundesregierung versichert, dass Massentests wenig Aussagekraft hätten. Es sei besser, "immer dort hinzugehen, wo Infektionsfälle auftreten".

In der Hauptstadt Wien und einigen anderen Regionen Österreichs haben am Freitag freiwillige Massentests begonnen. Die Kapazität liegt in Wien bei bis zu 150.000 Tests pro Tag. Ziel der österreichischen Regierung ist es, durch die vielen Tests besonders auch symptomfreie Infizierten zu entdecken, um so Infektionsketten zu durchbrechen. Massentests gab es zuvor bereits in anderen Staaten wie der Slowakei oder Regionen.

Sterbefallzahlen Anfang November fünf Prozent über Durchschnitt

12:55 Uhr: In der ersten Novemberwoche sind in Deutschland fünf Prozent mehr Menschen gestorben als im Durchschnitt der vergangenen vier Jahre. Das geht aus vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts vom Freitag hervor. Demnach starben in der 45. Kalenderwoche (2. bis 8. November 2020) mindestens 18.483 Menschen. Der Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 liegt bei 17.654. Bereits seit Mitte Oktober liegt die Zahl der Todesfälle etwa um diesen Prozentsatz über dem Durchschnitt der Vorjahre.

Parallel zu den steigenden Todesfallzahlen stieg auch die Zahl der Todesfälle von Patienten, die zuvor laborbestätigt an COVID-19 erkrankt waren. In der 45. Kalenderwoche gab es insgesamt 1067 beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete Covid-19-Todesfälle.

In den Nachbarländern fällt die sogenannte Übersterblichkeit viel deutlicher aus. Das europäische Netzwerk zur Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen meldet derzeit für Anfang November eine extrem hohe Übersterblichkeit für Belgien und die Schweiz. Eine sehr hohe Übersterblichkeit wird für Frankreich, Italien, Slowenien und Spanien gemeldet. In anderen europäischen Ländern stellt das Netzwerk eine mäßige Übersterblichkeit fest.

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Hygiene schützt: Die wichtigsten Regeln in der Corona-Zeit

Abstand halten, Hände waschen, Maske richtig verwenden - Hygiene ist das beste Mittel in der Coronakrise. Auch vor Erkältungs- und Grippeviren vermag sie uns zu schützen. Welche Regeln zum Alltag gehören und bei welchen Symptomen Sie lieber zu Hause bleiben sollten.

Ärzte warnen vor Corona-Selbsttests

12:12 Uhr: Die niedergelassenen Ärzte warnen vor dem Gebrauch von Corona-Selbsttests durch medizinische Laien. Dadurch steige das Risiko fehlerhafter Negativ-Ergebnisse und damit die Gefahr durch Super-Spreader, die sich dann "in trügerischer Sicherheit wiegen", erklärte der NAV-Virchowbund am Freitag in Berlin. Er wandte sich damit gegen eine durch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgenommene Neuregelung.

"Abstriche auf das Coronavirus können nur durch geschultes Fachpersonal durchgeführt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die hohe Sensitivität, die den Antigen-Schnelltests bescheinigt wird, auch tatsächlich erreicht wird", erklärte Virchowbund. Fehlerhafte Selbstabstriche "gefährden Menschenleben, anstatt sie zu schützen".

Der Ärzteverband sieht nach eigenen Angaben die Gefahr, dass Selbsttests "die momentan lebenswichtigen Kontaktbegrenzungen" unterlaufen könnten, weil Menschen mit negativem Test sich an die Regeln nicht mehr gebunden fühlen. "Die Maxime heute lautet: Kontakte begrenzen, Kontakte begrenzen, Kontakte begrenzen", hob der Virchowbund hervor.

Bundesgesundheitsminister Spahn hatte die seit Freitag geltende neue Verordnung zu den Selbsttests am Morgen im ZDF verteidigt. Demnach sollen sich insbesondere Lehrer und Erzieher nun selbst mit Schnelltests auf das Coronavirus testen können. Dies sei nur ein Angebot, "ich habe ja nicht gesagt, alle müssen das umsetzen", sagte dazu Spahn. Die Neuregelung stößt auch bei vielen Pädagogen auf scharfe Kritik.

Britisches Impfprogramm soll am Dienstag starten

11:32 Uhr: Der britische Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) will nach dem Eintreffen der ersten Impfdosen im Land am kommenden Dienstag mit dem Impfen beginnen. Das sagte NHS-Providers-Geschäftsführer Chris Hopson am Freitag im BBC-Fernsehen. Premierminister Boris Johnson sprach von der größten Massenimpfung in der Geschichte Großbritanniens.

Die britische Arzneimittelbehörde MHRA hatte am Mittwoch dem Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer eine Notfallzulassung für deren Corona-Impfstoff erteilt. Großbritannien ist damit das erste Land überhaupt, das den Impfstoff zur breiteren Anwendung freigegeben hat. Bereits in der kommenden Woche wird mit einer Lieferung von 800.000 Impfdosen gerechnet. Millionen weitere sollen bis Jahresende hinzukommen.

Als erstes geimpft werden sollen Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeheimen sowie über 80-Jährige und besonders gefährdetes medizinisches Personal. Wegen der komplizierten Lagerung bei minus 70 Grad soll der Impfstoff aber zunächst nur in 50 Kliniken im Land verabreicht werden. Später sollen weitere Zentren hinzukommen.

Umfrage: Nur knappe Mehrheit für verlängerten Teil-Lockdown

11:22 Uhr: Bei der Frage nach der Verlängerung des Teil-Lockdowns in den Januar hinein gehen die Meinungen der Bürger auseinander. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Instituts YouGov, die am Freitag veröffentlicht wurde. Eine knappe Mehrheit begrüßt demnach die Entscheidung: 32 Prozent der Befragten befürworten sie "voll und ganz", 25 Prozent befürworten sie "eher". Jeweils 18 Prozent lehnen sie "voll und ganz" oder "eher" ab.

Jüngere stehen dieser Entscheidung offenbar skeptischer gegenüber als Ältere: 39 Prozent der 18- bis 24-Jährigen befürworten sie "eher" oder "voll und ganz", bei den Befragten ab 55 Jahren sind es 67 Prozent. Bei Anhängern aller im Bundestag vertretenen Parteien außer der AfD befürwortet eine Mehrheit die Entscheidung. 35 Prozent der AfD-Anhänger befürworten sie "voll und ganz" oder "eher", 61 Prozent lehnen sie "voll und ganz" oder "eher" ab. Die für die vollen hundert Prozent fehlenden Werte ergeben sich aus der Antwortmöglichkeit "Weiß nicht/keine Angabe".

Strengere Corona-Regeln in Italien - Skigebiete bis 6. Januar dicht

11:12 Uhr: Mit strengeren Corona-Regeln für die Zeit um Weihnachten und Neujahr will die Regierung in Italien eine dritte Infektionswelle verhindern. Ministerpräsident Giuseppe Conte unterschrieb dazu ein Dekret, das am Freitag in Kraft trat.

Alle Skigebiete blieben bis zum 6. Januar geschlossen, hatte er zuvor in einer Pressekonferenz am Donnerstagabend mitgeteilt. Zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar müssen Italiener, die als Touristen im Ausland waren und zurückkehren, und auch ausländische Touristen, die nach Italien einreisen, demnach in eine 14-tägige Quarantäne.

Die landesweit geltende Ausgangssperre bleibt Conte zufolge zwischen 22:00 Uhr abends und 5 Uhr morgens weiter bestehen. In der Silvesternacht werde die Sperre von 22:00 Uhr am 31. Dezember bis 7:00 Uhr am Neujahrstag verlängert. Ebenfalls erhalten bleibt die Aufteilung der Regionen in dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern in die drei Corona-Risikozonen rot, orange und gelb.

In der Nacht zum Donnerstag hatte die Regierung bereits eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit über Weihnachten und Neujahr beschlossen. Reisen zwischen einzelnen italienischen Regionen seien vom 21. Dezember bis 6. Januar verboten. Am 25. und 26. Dezember sowie am Neujahrstag sollten die Menschen in ihren Städten und Gemeinden bleiben. Ausnahmen gelten stets für Arbeit, Notfälle oder um an den eigenen Wohnsitz zurückzukehren.

In den Regionen Italiens regt sich bereits Unmut über die Maßnahmen der Regierung in Rom. Die Corona-Regeln stehen in den Augen einiger Regionalpräsidenten nicht im Verhältnis zur dortigen Situation.

Virologe Kekulé: Lockdown-Verlängerung nicht sinnvoll

11:02 Uhr: Der Virologe Alexander Kekulé hält die Verlängerung des Teil-Lockdowns für nicht sinnvoll. Maßnahmen gegen das Virus wirkten am stärksten, wenn sie gerade beschlossen würden, sagte Kekulé im Podcast von MDR-Aktuell. Durch das Aufrechterhalten der gleichen Maßnahme würde man in der Regel keine stärkere Bremsung hinkriegen.

Nach Ansicht Kekulés kam die Entscheidung für die Verlängerung bis zum 10. Januar überraschend. Für ihn hätte es zwei Optionen gegeben: entweder ein Abwarten bis kurz nach Silvester oder ein sofortiges Nachjustieren. "Dann muss man aber jetzt schärfere Maßnahmen ergreifen und nicht bis 11. Januar warten", sagte er.

Verschiebung der Olympischen Spiele kostet Japan Milliarden

10:06 Uhr: Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf den nächsten Sommer und die nötigen Corona-Maßnahmen kosten die japanischen Olympia-Macher Milliarden an Zusatzkosten.

Der Geschäftsführer des Organisationskomitees, Toshiro Muto, bezifferte die gesamten Zusatzkosten am Freitag auf 294 Milliarden Yen (rund 2,3 Milliarden Euro). Allein 198 Milliarden Yen an Mehrausgaben entstehen allein wegen der Verlegung der Spiele aufs nächste Jahr. Die Organisatoren, die Stadt Tokio und Japans Regierung teilen sich die Kosten. Hinzu kommen die Kosten für die Maßnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus.

Die Mehrkosten ergeben sich unter anderem daraus, dass die Arenen und die Immobilien für das olympische Dorf auch für das kommende Jahr angemietet werden müssen. Hinzu kommen Ausgaben für Mitarbeiter, Ausrüstung und Lagerflächen.

Spahn verteidigt Verordnung für Corona-Schnelltests

08:45 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die seit Freitag geltende Verordnung verteidigt, durch die sich Lehrer und Erzieher nun selbst mit Schnelltests auf das Coronavirus testen können. Kritik daran verstehe er nicht, sagte Spahn im ZDF-"Morgenmagazin". "Es ist ja ein Angebot", er habe damit auf Wünsche aus den Bundesländern reagiert. "Ich habe ja nicht gesagt, alle müssen das umsetzen." Unter anderem hatten Verbände der Hals-Nasen-Ohrenärzte vor Selbsttests gewarnt, sie sehen das Risiko falsch negativer Testergebnisse.

Bei den nun absehbar zu erwartenden Corona-Impfstoffen sieht Spahn derweil bei der Bestellung und Verteilung keine nationalen Egoismen Deutschlands. Deutschland hätte wie andere große Länder wie Frankreich und Großbritannien auch im Alleingang einen Impfstoff zulassen können, sagte Spahn. Es sei aber von Anfang an in der Europäischen Union gesagt worden, "wir machen das zusammen". So sei gewährleistet, dass alle 27 EU-Mitglieder ihre Bevölkerung zur gleichen Zeit impfen können.

Kubicki hält Ermittlung der Corona-Inzidenzwerte für unseriös

06:23 Uhr: Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki hat das Ausrichten der staatlichen Corona-Maßnahmen an den Inzidenzwerten für Neuinfektionen kritisiert und deren seriöses Zustandekommen in Frage gestellt. "Das Festhalten an den Inzidenzwerten als ausschlaggebendem Faktor der Corona-Bekämpfung wird immer absurder", sagte der Vizevorsitzende der FDP der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Nicht allein das Infektionsgeschehen bestimmt die Höhe der erfassten Neuinfektionen, sondern vor allem auch die jeweilige Teststrategie. Das gibt die Bundesregierung verhältnismäßig unverblümt zu."

Das Gesundheitsministerium wies in seiner Antwort darauf hin, dass "die Einflüsse auf die erfassten Fallzahlen heterogen und vielfältig sowie im Zeitverlauf und in der regionalen Verteilung nicht stabil" seien. "Eine Korrektur der Fallzahlen ist daher nicht möglich", heißt es in dem Schreiben. Die epidemiologische Lage in Deutschland könne aber dennoch verlässlich beurteilt werden, da die Erfassung der Fallzahlen durch Studien und weitere Informationen ergänzt werde.

Kubicki nannte dieses Vorgehen "nicht nur politisch bemerkenswert, sondern vor allem auch rechtlich fraglich". Er wies darauf hin, dass das neue Infektionsschutzgesetz das Auslösen von Schutzmaßnahmen an die Höhe des Inzidenzwertes knüpfe. "Zu diesen Schutzmaßnahmen gehören immerhin die historisch beispiellosen Grundrechtseingriffe der letzten Monate, die einer stetigen Überprüfung bedürfen, um gerechtfertigt sein zu können.

"Diese Zahlen müssen also seriös ermittelt sein und im tatsächlichen Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen stehen und nicht der Zufälligkeit oder gar der Willkür unterliegen", betonte der FDP-Politiker. Das sei ganz offensichtlich nicht gewährleistet, wie das Gesundheitsministerium einräume. "Dass die Bundesregierung hierin kein Problem zu sehen scheint, zeigt, wie wenig man dort inzwischen in rechtlichen Kategorien denkt."

23.449 Fälle: Corona-Neuinfektionen leicht über Vorwochenniveau

05:41 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 23.449 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Damit liegt der Wert knapp über den 22.806 Fällen der Vorwoche, wie aus den RKI-Zahlen vom Freitagmorgen hervorgeht. Mit 432 neuen Todesfällen binnen eines Tages wurde der dritthöchste Stand seit Beginn der Pandemie gemeldet. Der bisherige Höchstwert von 487 Todesfällen war am Mittwoch erreicht worden.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg am Freitag auf 18.034. Das RKI zählt in Deutschland seit Beginn der Pandemie 1.130.238 nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2 (Stand: 04.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund
820.600 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstag bei 0,94 (Vortag: 0,89). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 94 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Berchtesgaden will Coronavirus über Abwasser überwachen

05:00 Uhr: Forscher und Behörden wollen im Berchtesgadener Land mit der Analyse von Coronaviren im Abwasser ein Frühwarnsystem für den Pandemieverlauf installieren. An zehn Messstellen im Landkreis sollen dazu bei dem Pilotprojekt Proben ausgewertet werden, teilte das Landratsamt mit.

Erstmals würden damit in Deutschland flächendeckend Abwasserproben analysiert. Durch die Korrelation mit den Einwohnerzahlen und bestätigten Corona-Fällen sollen sie Aufschluss über das Infektionsgeschehen geben. Viele infizierte Menschen entwickelten wenig oder kaum Symptome, könnten das Virus aber unbemerkt an Risikogruppen weitergeben, hieß es.

Virusnachweise im Abwasser gab es schon vor vielen Monaten. Auf Basis entsprechender Analysen vermuteten Forscher etwa, dass der Erreger in Italien früher zirkulierte als angenommen. Spuren waren in Abwasserproben aus Mailand und Turin entdeckt worden, die aus dem vergangenen Dezember stammten.

Pfizer senkte Jahresziel für Impfstoff wegen Lieferkettenproblemen

04:48 Uhr: Der Pharmakonzern Pfizer hat das Auslieferungsziel bei seinem Corona-Impfstoff in diesem Jahr nach eigenen Angaben unter anderem wegen Verzögerungen beim Ausbau der Lieferkette halbieren müssen. Der Ausbau dauere länger als angenommen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens dem "Wall Street Journal" am Donnerstag. Außerdem hätten die Ergebnisse der klinischen Studie später vorgelegen als ursprünglich gedacht.

Der Zeitung zufolge hielt Pfizer noch bis Mitte November intern an dem Ziel fest, bis Ende dieses Jahres 100 Millionen Impfdosen auszuliefern. Zuletzt sprach das Unternehmen allerdings schon von 50 Millionen Dosen. Für das kommende Jahr bleibe es bei der ursprünglichen Planung zur Auslieferung von mehr als einer Milliarde Impfstoff-Dosen, schrieb die Zeitung weiter.

Neuer Höchstwert: USA melden mehr als 210.000 Corona-Infektionen in 24 Stunden

03:00 Uhr: In den USA sind die meisten Neuinfektionen an einem Tag seit dem Beginn der Corona-Pandemie gemeldet worden. Binnen 24 Stunden seien landesweit mehr als 210.000 neue Fälle registriert worden, teilte die Johns-Hopkins-Universität am Donnerstagabend mit. Die Zahl der Toten erreichte demnach mit 2907 ebenfalls einen der höchsten bisher gemeldeten Werte.

Die USA sind das am schwersten von der Pandemie betroffene Land weltweit. Insgesamt verzeichneten die Vereinigten Staaten bereits mehr als 14,1 Millionen Corona-Fälle. Mehr als 276.000 Infizierte starben. Wegen der Reisewelle rund um den wichtigsten US-Feiertag Thanksgiving hatten Experten einen erneuten sprunghaften Anstieg der Infektionsfälle befürchtet.

Giffey: Corona-Infektionen bei Kita-Kindern rückläufig

01:00 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hatte auch bei Kita-Kindern in Deutschland zuletzt einen kritischen Schwellenwert überschritten. Das geht nach Angaben von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) aus aktuellen Zahlen der Corona-Kita-Studie hervor, die gemeinsam vom Familien- und vom Gesundheitsministerium finanziert wird.

"Die Gruppe von null bis fünf Jahren infiziert sich nach wie vor am seltensten mit dem Coronavirus. Die Zahl der Neuinfektionen liegt hier im bundesweiten Durchschnitt bei 59 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen", sagte Giffey den Zeitungen der Funke Mediengruppe vor einer Sitzung des Corona-Kita-Rates an diesem Freitag.

Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz allerdings auch bei Kita-Kindern über dem Wert von 50, den Bundeskanzlerin Angela Merkel als Zielmarke ausgegeben hat, bevor die Corona-Einschränkungen in Deutschland wieder gelockert werden können."Bei den Sechs- bis Zehnjährigen liegt die Inzidenz derzeit bei 105", erklärte Giffey. Bei den Kita-Kindern und auch in dieser Gruppe sei die Tendenz allerdings rückläufig. "Wenn es zu Corona-Ausbrüchen in Kitas kommt, gehen diese meist auf Erwachsene zurück, die sich dort aufhalten, also auch Eltern, Hilfskräfte und Erzieherinnen und Erzieher."

Alle Corona-Meldungen vom 3. Dezember zum Nachlesen finden Sie hier

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Mit Material von dpa, afp, sid und apa.
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