Schwerkranke Patienten dürfen mit einem bisher nicht zugelassenen Wirkstoff Remdesivir behandelt werden. Armin Laschet kann sich vorerst keine Fußballspiele mit Publikum vorstellen und Bayerns Ministerpräsident hält die Einführung einer Tragepflicht eines Mundschutzes für hochwahrscheinlich. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 20:46 Uhr: Mehr als 10.000 Tote in Frankreich
  • 19:43 Uhr: Das Schlimmste der Epidemie überstanden: Wuhan wird wieder geöffnet
  • 19:32 Uhr: Lufthansa startet Schrumpfprozess - Germanwings am Boden
  • 16:15 Uhr: Schwerkranke Corona-Patienten dürfen nicht zugelassenes Mittel testen
  • 15:30 Uhr: Laschet: Nur noch Geisterspiele bis Sommer
  • 15:09: Uhr: Neurologe: COVID-19 könnte auch Hirn befallen
  • 14:48 Uhr: Mehr als 1.300 Coronavirus-Tote in den USA an einem Tag
  • 13:22 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erwartet Maskenpflicht
  • 12:16 Uhr: Paris verbietet Sport vor der Tür am Tag

Mehr als 103.000 Corona-Nachweise in Deutschland - mehr als 1.815 Tote

21:07 Uhr: In Deutschland sind bis Dienstagabend mindestens 103.036 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 98.700 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Mindestens 1.815 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 1.575). Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 30.600 Menschen die Infektion überstanden.

Mehr als 10.000 Tote in Frankreich

20:46 Uhr: In Frankreich sind mehr als 10.000 Menschen in Folge der Covid-19-Pandemie gestorben. Seit Anfang März habe es 7.091 Todesfälle in Krankenhäusern und 3.237 in sozialen Einrichtungen wie Altersheimen gegeben, sagte Gesundheitsdirektor Jerome Salomon am Dienstag.

Innerhalb von 24 Stunden hat Frankreich 607 Todesfälle in Krankenhäusern verzeichnet. "Wir sind noch nicht auf dem Höhepunkt", sagte Salomon mit Blick auf die Pandemie. Eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen ergebe derzeit daher keinen Sinn. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron besuchte am Nachmittag eine medizinische Einrichtung in Pantin bei Paris - er trug dabei eine Schutzmaske.

Italien meldet nur geringen Anstieg bei Corona-Infizierten

19:52 Uhr: In Italien verlangsamt sich der Anstieg der Corona-Infektionskurve weiter. Doch die Zahl der Todesopfer innerhalb eines Tages bleibt mit 604 hoch. Unter anderem bei den Neuinfektionen konnte der Zivilschutz in Rom am Dienstag ein Signal der Hoffnung vermelden.

So kletterte die Zahl der aktuell mit dem Erreger Sars-CoV-2 infizierten Menschen in einem Tag nur noch um weniger als ein Prozent. Das war ein vergleichsweise niedriger Anstieg. Die Experten sprachen insgesamt von einem Erfolg der strikten Maßnahmen im Kampf gegen das Virus.

Sachsen-Anhalt: 42 bestätigte Corona-Infektionen in Asylbewerber-Anlaufstelle

19:47 Uhr: 42 der rund 840 Bewohner der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (Zast) in Halberstadt in Sachsen-Anhalt haben sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Alle Bewohner der Ende März wegen eines infizierten Bewohners unter Quarantäne gestellten Einrichtung seien inzwischen getestet worden, sagte Landesgesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Dienstag in Magdeburg. Den 42 positiv Getesteten gehe es gut. Sie wurden aus der Anlaufstelle in andere Einrichtungen verlegt. Wegen der langen Inkubationszeit des Coronavirus bleibt die Quarantäne der Zast dennoch zunächst bestehen.

Das Schlimmste der Epidemie überstanden: Wuhan wird wieder geöffnet

19:43 Uhr: Mehr als zweieinhalb Monate nach der Abriegelung der chinesischen Elf-Millionen-Metropole Wuhan ist der Ursprungsort der Pandemie wieder geöffnet worden. Erstmals seit Anfang Januar meldete China am Dienstag auch keine neuen Todesfälle mehr. Schon seit Wochen gab es den offiziellen Angaben zufolge täglich nur noch wenige neue Infektionen und vor allem nur noch "importierte" Fälle bei heimkehrenden Chinesen und anderen Reisenden aus dem Ausland.

Um Mitternacht (18.00 Uhr MESZ) wurden die Kontrollpunkte auf den Straßen von Wuhan aufgehoben, wo das neue Coronavirus Ende November oder Anfang Dezember ausgebrochen war. Es hatte sich danach in China und weltweit verbreitet. Wie die Stadtregierung am Dienstag mitteilte, wird der normale Verkehr mit Autos, Bussen, Zügen, Flugzeugen und Fähren "in einer geordneten Weise" wieder aufgenommen.

Lufthansa startet Schrumpfprozess - Germanwings am Boden

19:32 Uhr: In der Corona-Krise streicht die Lufthansa ihre Flotte zusammen. Mindestens 42 Jets der Kerngesellschaft Lufthansa und der Eurowings sollen dauerhaft stillgelegt werden, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Zudem werden Leasingverträge für alle angemieteten Flieger gekündigt, was zusammen eine Reduzierung der Flotte mit bislang 763 Flugzeugen um rund 10 Prozent ergibt.

Zudem soll der Flugbetrieb der Kölner Tochter Germanwings nicht wieder aufgenommen werden, wie Lufthansa mitteilte. Dies bedeute aber keineswegs, dass die rund 1400 Beschäftigten ihre Jobs verlieren, stellten Unternehmenssprecher klar. Vielmehr solle nun mit den Sozialpartnern über die Optionen verhandelt werden.

Corona-Infizierte in Serbien müssen ins Massenlazarett

18:42 Uhr: In Serbien dürfen mit Sars-CoV-2 infizierte Menschen, die keine oder nur leichte Symptome haben, nicht mehr in Heimquarantäne bleiben. Wer positiv auf das Coronavirus getestet sei, wird nun verpflichtend in ein Massenlazarett eingewiesen, wie das serbische Gesundheitsministerium am Dienstag anordnete.

Das erste Massenlazarett mit 3.000 Betten hatte am 29. März auf dem Gelände der Belgrader Messe seine Pforten geöffnet. Am Dienstagnachmittag befanden sich dort 104 Patienten. In die Lazarette in Belgrad, Novi Sad und Nis wurde bislang nur ein kleiner Teil der positiv Getesteten aufgenommen. Deren Zahl stieg von Montag auf Dienstag um 247 auf 2447. Die Zahl der Toten wurde mit 61 angegeben.

Berater Trumps warnte schon im Januar vor schlimmer Corona-Pandemie

18:32 Uhr: Ein ranghoher Berater von US-Präsident Donald Trump hat Medienberichten zufolge bereits Ende Januar vor einer Coronavirus-Pandemie gewarnt, in deren Folge Hunderttausende Amerikaner ums Leben kommen könnten. Die Bevölkerung in den USA wäre dem Virus "schutzlos" ausgeliefert, weil es bislang weder Immunität noch eine Impfung dagegen gebe, schrieb Trumps Handelsberater Peter Navarro demnach an den Nationalen Sicherheitsrat des Weißen Hauses. Trump selbst beteuerte noch bis Anfang März öffentlich, das Virus sei für die USA kein Grund zur Sorge.

Gerichte bestätigen Gottesdienstverbote

17:34 Uhr: Der Kasseler Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat den Eilantrag eines Christen gegen das Gottesdienstverbot in der Corona-Krise abgelehnt.

Dabei handele es sich zwar um eine in der jüngeren Vergangenheit beispiellose Einschränkung der Religionsfreiheit, erklärte ein Gerichtssprecher am Dienstag. Diese massiven Eingriffe seien aber durch gesetzliche Grundlagen getragen und zur Erreichung eines legitimen Ziels, der befristeten Verhinderung weiterer Infektionen und der Gewährleistung einer möglichst umfassenden Versorgung von COVID-19-Patienten. Der Beschluss ist unanfechtbar. (Aktenzeichen: 8 B 892/20.N)

Das Land Hessen hatte am 17. März Schritte beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Die Regierung untersagte dabei Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Einrichtungen anderer Glaubensgemeinschaften. Dagegen hatte ein Mitglied der römisch-katholischen Kirche geklagt: Das Grundrecht der Religionsfreiheit dürfe nicht eingeschränkt werden und das Verbot sei unverhältnismäßig.

Laut den Kasseler Richter ist ein Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zumindest momentan nicht festzustellen. Auch der Einwand des Klägers, die Freiheit der Religionsausübung sei nicht durch Gesetz oder Verordnung einschränkbar, greife nicht. Dieses Grundrecht finde seine Grenzen dort, wo dies zum Schutz der Grundrechte Dritter oder anderer mit Verfassungsrang ausgestatteter Rechtswerte notwendig sei. Dies sei hier in Bezug auf Leben und Gesundheit anderer Menschen der Fall.

Auch das Berliner Verwaltungsgericht lehnte die Eilanträge eines religiösen Vereins sowie eines Gläubigen ab.

Norwegen lockert Corona-Maßnahmen

17:17 Uhr: Nach einer Reihe anderer Länder in Europa wagt auch Norwegen eine erste Lockerung seiner Corona-Maßnahmen. Kindergärten werden in dem skandinavischen Land am 20. April wieder geöffnet, sieben Tage später sollen dann die ersten bis vierten Klassenstufen von Schulen folgen, wie Ministerpräsidentin Erna Solberg am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Oslo sagte. Ziel sei es, alle Schüler noch vor dem Sommer zurück in die Schulen zu bringen, ergänzte Bildungsministerin Guri Melby.

Auch in ihren geliebten Hütten sollen die Norweger ab dem 20. April wieder übernachten dürfen. Wichtig sei der Regierung, dass ihr Land eine einheitliche, kontrollierte und allmähliche Strategie verfolge, sagte Solberg.

Neue Zahlen hatten zum Wochenstart gezeigt, dass jede mit dem Virus infizierte Person in Norwegen derzeit im Durchschnitt nur 0,7 andere Menschen damit ansteckt. Gesundheitsminister Bent Høie hatte deshalb am Montag gesagt, man habe die Corona-Epidemie unter Kontrolle gebracht. Am Dienstag sagte er jedoch: "Der Kampf gegen das Virus ist nicht gewonnen." Bis zum Nachmittag wurden in Norwegen 5863 Infektionen mit Sars-CoV-2 nachgewiesen. 69 Menschen mit Covid-19-Erkrankung starben.

Millionenschwerer Betrug mit Atemmasken aufgeflogen

16:38 Uhr: Ein international angelegter, millionenschwerer Betrug mit nicht existierenden Atemschutzmasken ist von Ermittlern in Bayern aufgedeckt worden. Geschädigte seien zwei Vertriebsfirmen mit Sitzen in Hamburg und Zürich, teilte die Staatsanwaltschaft Traunstein am Dienstag mit. Sie sollten rund zehn Millionen Masken für knapp 15 Millionen Euro an das Land Nordrhein-Westfalen liefern.

Die Firmen hatten laut Mitteilung schon eine Anzahlung von rund 2,4 Millionen Euro an die vermeintlichen Lieferfirmen geleistet. Als die Masken nicht ankamen, habe der deutsche Geschäftsführer der beiden Unternehmen Anzeige erstattet. Rund 2 Millionen des Geldes wurden nach Auskunft der Ermittler bereits im Ausland gesichert.

Auch Nordrhein-Westfalen hatte schon bezahlt - rund 14,7 Millionen Euro an das Schweizer Vertriebsunternehmen. Rund 12,3 Millionen Euro seien inzwischen wieder zurückbezahlt worden. Die Ermittlungen laufen noch. Laut Staatsanwaltschaft hatten die Betrüger die Identität einer Firma im europäischen Ausland gekapert. Einzelheiten wurden unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht genannt.

Drosten: Bevölkerung in Deutschland noch nicht stark durchseucht

16:35 Uhr: Das neue Coronavirus hat sich in Deutschland aus Sicht des Virologen Christian Drosten noch nicht weit verbreitet. Die Bevölkerung insgesamt sei nicht stark durchseucht - trotz der hohen und steigenden Meldezahlen, sagte der Charité-Wissenschaftler am Dienstag im NDR-Podcast. Er dämpfte Hoffnungen, wonach man mittels Antikörpertests nun in großer Zahl Menschen finde, die die Infektion schon unbemerkt hinter sich haben. "Das wird sich nicht so rausstellen."

Drosten berief sich auf erste eigene Tests und Berichte von Kollegen in anderen Ländern. "Man findet nicht eine überraschend große Zahl von unerkannten echt positiven Antikörper-Ergebnissen", sagte er. Antikörper gelten als Indikator für eine durchgemachte Infektion. Solche Studien seien nun, zu Beginn der Epidemie, in großer Breite erforderlich, sagte der Virologe. Punktuelle Untersuchungen hingegen seien "wirklich sinnlos", da es bisher eine Zufallsverteilung bei den Infektionen gebe.

Schwerkranke Corona-Patienten dürfen nicht zugelassenes Mittel testen

16:15 Uhr: Besonders schwer erkrankte Corona-Patienten dürfen künftig mit dem noch nicht zugelassenen Wirkstoff Remdesivir behandelt werden, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Das hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn genehmigt, wie ein Sprecher am Dienstag bestätigte.

Der Wirkstoff wurde von einem US-Pharmaunternehmen ursprünglich gegen Ebola-Infektionen entwickelt. Es gebe erste Anzeichen für eine Wirksamkeit auch gegen das Coronavirus, hatte die europäische Arzneimittelbehörde EMA vergangenen Freitag festgestellt und einen Einsatz des Mittel für Schwerkranke ohne Behandlungsalternative empfohlen. Dem folgte die deutsche Behörde.

Aktuell ließen sich zu einer Wirksamkeit aber keine Aussagen machen, betonte ein Sprecher der deutschen Arzneimittelbehörde. Es gebe nur Anzeichen. "Die Ergebnisse laufender klinischer Prüfungen bleiben abzuwarten." Bundesweit seien im März drei klinische Prüfverfahren für den Wirkstoff als Mittel gegen die Corona-Infektion genehmigt worden, sagte der Sprecher. Wie lange sie dauern würden, lasse sich nicht prognostizieren.

Der sofortige Einsatz als nicht zugelassener Wirkstoff an Patienten sei streng reglementiert. In Frage kämen nur Patientengruppen, für die es sonst keine Therapiealternative mehr gebe. Die Kosten bei solchen sogenannten Härtefallprogrammen trägt der Hersteller. Die behandelnden Ärzte oder Kliniken wenden sich in solchen Fällen direkt an den Hersteller.

Laschet: Mindestens bis zum Sommer keine Fußballspiele mit Publikum

15:30 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet sieht keine Chance, in den nächsten Wochen zu einem normalen Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga zurückzukehren. "Eines ist klar: Ich kann mir für diese Saison keine Spiele mit Publikum mehr vorstellen", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Düsseldorf. "Bis zum Sommer - Minimum - werden wir Spiele ohne Publikum haben - wenn wir überhaupt Spiele haben."

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, sieht keine Chance auf einen normalen Spielbetrieb im Fußball bis mindestens Mitte des Jahres.

Ob es Spiele in Zeiten der Corona-Pandemie geben könne, werde derzeit zwischen der Deutschen Fußball Liga und den Ländern besprochen, sagte Laschet. Dabei sei das Einvernehmen der Länder, die Bundesligavereine haben, wichtig. "Insofern geht natürlich nur ein Konsens von mindestens 18 Vereinen, die unter gleichen Regeln dann auch den Spielbetrieb wieder aufnehmen sollten - wenn denn diese Entscheidung gefällt wird."

Land Berlin plant drei Milliarden Euro Mehrausgaben

15:16 Uhr: Das Land Berlin will wegen der Corona-Krise in diesem Jahr drei Milliarden Euro mehr ausgeben als bisher geplant. Der Löwenanteil von 2,6 Milliarden Euro soll für Wirtschaftshilfen fließen, wie Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) am Dienstag nach dem Senatsbeschluss mitteilte.

Für das geplante Notfallkrankenhaus auf dem Messegelände sind 56 Millionen Euro vorgesehen. Die Beschaffung von Schutzausrüstungen für Hilfskräfte soll 50 Millionen Euro kosten. Hinzu kommen unter anderem 29 Millionen Euro für 1.100 Beatmungsgeräte, aber auch Finanzspritzen für die Messe Berlin GmbH und die Flughafengesellschaft. Finanziert werden soll der Nachtragshaushalt zunächst ohne neue Schulden.

Neurologe: COVID-19 könnte auch das Hirn befallen

15:09 Uhr: Das Coronavirus könnte nach Meinung von Neurologen auch im Gehirn Entzündungen auslösen. "Von früheren Coronaviren weiß man, dass der Hirnstamm von Viren mit einbezogen werden kann", sagte Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Auch in der aktuellen Corona-Pandemie werde vielfach von neurologischen Symptomen berichtet. Eine durch die SARS-CoV-2-Infektion ausgelöste Entzündung im Hirnstamm könnte laut Berlit zum Beispiel einen Atemstillstand begünstigen. Für den Erreger der aktuellen Corona-Pandemie sei das aber noch nicht nachgewiesen.

Bei europäischen COVID-19-Patienten träten in bis zu 80 Prozent der Fälle Störungen von Geruchs- und Geschmackssinn auf. "Ein neurologisches Symptom als Indiz dafür, dass das Nervensystem mit einbezogen ist", so Berlit.

Mehr als 1.300 Coronavirus-Tote in den USA an einem Tag

14:48 Uhr: In den USA sind an einem Tag 1.343 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Dienstag aus den Daten der amerikanischen Universität Johns Hopkins für den Montag hervor. Am Sonntag waren es noch rund 1.200 Tote gewesen. Insgesamt sind demnach in den USA bislang rund 11.000 Menschen infolge einer Infektion mit der von dem Virus verursachten Lungenkrankheit COVID-19 gestorben.

Die Zahl der bekannten Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 lag am Dienstagmorgen (Ortszeit) der Johns Hopkins Uni zufolge bei rund 370 000. Die USA, ein Land mit 330 Millionen Einwohnern, haben damit die höchste Infektionszahl aller Länder. Die Fallzahlen lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und erwarteten hohen Dunkelziffer jedoch nur begrenzt vergleichen.

Litauen erwägt längere Quarantäne

14:41 Uhr: Litauens Regierung erwägt, die landesweite Quarantäne wegen der Coronavirus-Pandemie um zwei Wochen zu verlängern, aber zugleich die restriktiven Maßnahmen im Kampf gegen das neuartige Virus nach Ostern ein wenig zu lockern. Dies sagte Ministerpräsident Saulius Skvernelis der Agentur BNS zufolge am Dienstag in Vilnius.

Litauens Regierung hatte den Notstand ausgerufen und das EU-Land bis zum 13. April unter Quarantäne gestellt. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, soll über Ostern der Zugang zu allen Städten des Baltenstaats eingeschränkt werden. Über die Maßnahmen solle auf einer Kabinettssitzung am Mittwoch entschieden werden, sagte Skvernelis.

Litauen verzeichnete bislang 880 bestätigte Coronavirus-Infektionen und 15 Todesfälle. Während des Ausnahmezustands sind alle Geschäfte bis auf Apotheken und Lebensmittelmärkte geschlossen, der Schulbetrieb ist auf Fernunterricht umgestellt. Öffentliche Veranstaltungen sind untersagt und Ansammlungen von mehr als zwei Personen nicht mehr erlaubt.

Belgien: 162 Tote an einem Tag

14:35 Uhr: In Belgien sind am Montag 162 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Das sagte der belgische Sprecher für COVID-19, Emmanuel André, am Dienstag im Corona-Briefing der Gesundheitsbehörde und des Krisencenters. Insgesamt liegt die Zahl der Toten in Zusammenhang mit COVID-19 in dem 11-Millionen-Einwohner-Land den Angaben zufolge bei 2.035.

Am Montag wurden 1.380 Menschen positiv auf das Virus getestet, 314 kamen ins Krankenhaus. Dies sei im Vergleich zu den vergangenen Tagen ein Rückgang, sagte André. Insgesamt seien 6.012 Menschen wegen des Coronavirus im Krankenhaus. 1.260 von ihnen würden auf der Intensivstation behandelt. 171 hätten das Krankenhaus am Montag bereits wieder verlassen können.

Dänemark will Pandemie-Beschränkungen schrittweise lockern

13:55 Uhr: Nach Österreich will mit Dänemark ein weiteres Nachbarland Deutschlands seine Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie langsam wieder lockern.

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen kündigte am Montagabend eine schrittweise Aufhebung der Beschränkungen an, unter anderem sollen Kindergärten und Grundschulen ab dem 15. April wieder öffnen.

Nach Ansicht der Gesundheitsbehörden sei es "angemessen und gerechtfertigt, eine langsame Öffnung zu beginnen", sagte Frederiksen. Die Rückkehr zur Normalität solle schrittweise erfolgen und sich über mehrere Monate erstrecken. Während kleine Kinder bereits ab dem 15. April wieder in den Kindergarten und die Grundschule zurückkehren könnten, müssten die Schüler der Mittel- und Oberstufe bis zum 10. Mai warten.

Bars, Restaurants, Friseur- und Massagesalons, Einkaufszentren sowie Diskotheken sollen in Dänemark nach wie vor geschlossen bleiben - auch Versammlungen von mehr als zehn Personen sind weiterhin verboten. Die Schließung der Grenzen soll demnach ebenfalls verlängert werde, von Reisen ins Ausland wird weiterhin abgeraten.

In Dänemark wurden bislang mehr als 4.800 Corona-Infektionsfälle sowie rund 190 Todesfälle registriert. Vor Dänemark hatte Österreich am Montag als erstes europäisches Land Pläne für die Rückkehr zu einer "neuen Normalität" vorgestellt.

Söder erwartet Maskenpflicht

13:22 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erwartet im Zuge der Corona-Krise eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken. "Natürlich wird es am Ende eine Form von Maskenverpflichtung geben", sagte der CSU-Chef am Dienstag in München im Anschluss an eine Kabinettssitzung. Dies sehe er als hochwahrscheinlich an.

Zudem müssen sich die Menschen in Bayern im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Virus möglicherweise noch auf länger andauernde Schulschließungen und Beschränkungen des öffentlichen Lebens einstellen. "Nach Ostern werden Perspektiven entwickelt und abgestimmt", sagte Söder. Es werde dann nicht einfach so weitergehen wie bisher.

Einen Mund-Nasen-Schutz selber nähen

Man dürfe die Maßnahmen aber nicht zu frühzeitig lockern, sondern müsse in Stufen vorgehen. Söder verwies explizit auf Österreich, das in der Entwicklung drei Wochen voraus sei: Dort würden viele Maßnahmen verlängert, Ausgangsbeschränkungen blieben, und auch die Schulen würden geschlossen bleiben.

Söder deutete nicht nur an, dass etwa Gaststätten in Bayern noch länger geschlossen bleiben könnten. Er brachte auch einen Stufenplan für Schulen ins Gespräch. So könnte man beispielsweise mit Abschlussklassen anders umgehen als mit Grundschülern. Bayern ist im Vergleich zu anderen Bundesländern besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen, im Freistaat gelten seit zweieinhalb Wochen unter anderem weitreichende Ausgangsbeschränkungen.

Spahn ruft zur Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen über Ostern auf

12:52 Uhr: Jens Spahn ermahnt erneut, dass man auch über die Osterfeiertage die Beschränkungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus einhalten sollte. "Wir dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen, die Lage ist nach wie vor ernst", meint der Gesundheitsminister.
Bisher könne das Gesundheitssystem gut mit der Herausforderung umgehen, die Zahl der Genesenen steige und die Neuinfektionen sinken, verdeutlicht Spahn den positiven Trend nach den Einschränkungen.
"Die Krise ist kein Sprint, sondern ein Marathon", so Spahn während der Pressekonferenz. Man werde sich noch länger mit der Ausbreitung des Virus auseinandersetzen müssen und daher sei auch nur eine schrittweise Rückkehr zur Normalität vorstellbar. Nach Ostern würden die Minister über das weitere Verfahren beraten.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmar bittet um Geduld hinsichtlich der Lockerung der Maßnahmen, sonst löse man "wilde Spekulationen aus".

Paris verbietet Sport am Tag vor der Tür

12:16 Uhr: Die Stadt Paris verschärft die ohnehin strengen Ausgangsbeschränkungen weiter und verbietet Sport an der frischen Luft zwischen 10 und 19 Uhr. Die neue Regelung gelte ab Mittwoch, teilten Bürgermeisterin Anne Hidalgo und die Polizeipräfektur am Dienstag mit. Sport sei weiterhin zwischen 19 Uhr und 10 Uhr erlaubt, wenn der Andrang auf den Straßen am geringsten sei.

Paris hatte bereits vor drei Wochen alle Parks und Grünflächen geschlossen und Sportlerinnen und Sportler so auf die Fußgängerwege gedrängt. Außerdem sind Spaziergänge und Sport im ganzen Land auch nur noch im Radius von einem Kilometer zur Wohnung und eine Stunde am Tag erlaubt.

Dax erholt sich weiter

12:14 Uhr: Die Hoffnung auf ein allmähliches Nachlassen der Corona-Pandemie hat die Kurse am deutschen Aktienmarkt am Dienstag weiter angetrieben. Der Dax rückte am Vormittag um 3,6 Prozent auf 10.435 Punkte vor und setzte sich weiter von der 10.000er-Marke nach oben ab. Am Vortag hatte sich der Dax bereits um fast sechs Prozent erholt. Seit dem Crash-Tief Mitte März von rund 8.255 Punkten hat sich der Index mittlerweile um mehr als ein Viertel erholt.

Der MDax für mittelgroße Unternehmen rückte um 3,6 Prozent auf 21.855 Punkte vor. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 erholte sich um gut drei Prozent.

Mehr als 99.700 Corona-Nachweise in Deutschland - über 1.600 Tote

11:56 Uhr: In Deutschland sind bis Dienstagvormittag mindestens 99.700 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige der Bundesländer ihre Zahlen jeweils auch nicht immer zur gleichen Uhrzeit.

Mindestens 1.633 mit SARS-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 30.600 Menschen die Infektion überstanden.

Besonders hohe Infiziertenzahlen haben Bayern mit mehr als 25.300 nachgewiesenen Fällen und mindestens 444 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 21.500 Fällen und mindestens 347 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 20.000 Fällen und mindestens 427 Toten. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 193,9 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 120,0. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Ethikrat begrüßt Debatte über Lockerung von Corona-Beschränkungen

11:32 Uhr: Der Deutsche Ethikrat hat die Debatte über eine Lockerung der massiven Beschränkungen im öffentlichen Leben im Zuge der Corona-Krise begrüßt. "Es ist zu früh, Öffnungen jetzt vorzunehmen. Aber es ist nie zu früh, über Kriterien für Öffnungen nachzudenken", sagte der Vorsitzende des beratenden Gremiums, der Theologe Peter Dabrock, am Dienstag in Berlin. "Alles andere wäre ein obrigkeitsstaatliches Denken, das bei uns nicht verfangen sollte und mit dem man das so notwendige Vertrauen der Bevölkerung nicht stärken würde."

Es stimme auch nicht, dass man den Menschen damit falsche Hoffnungen mache. "Hoffnungsbilder brauchen Menschen genau dann, wenn sie in einer katastrophalen Situation wie der jetzigen sind. Das motiviert zum Durchhalten", sagte Dabrock. Der Ethikrat warnte, zu häufig werde die Debatte über Öffnungsperspektiven vor allem über den Zeitaspekt geführt. Sachliche und soziale Kriterien würden hinten angestellt.

Dabei bestehe die Herausforderung nicht darin, ob Leben oder Wirtschaft primär zu sichern seien. Neben wirtschaftlichen Problemen gebe es schon jetzt Solidaritätskonflikte – auch mit Blick auf die Schutzgüter Gesundheit und Leben. Wichtige Operationen würden verschoben, Therapien unterbrochen. Kranke und Sterbende würden nicht mehr so begleitet, wie es die Menschlichkeit erfordere.

RKI veröffentlicht App für Smartwatches und Fitnessarmbänder

11:08 Uhr: Eine kostenlose App des Robert-Koch-Institutes (RKI) soll Aufschluss über die Verbreitung des Coronavirus in Deutschland bringen. Wie RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag in Berlin sagte, trägt die App den Titel "Corona-Datenspende". "Je mehr Menschen die Daten zur Verfügung stellen, desto genauer werden wir Daten über die Verbreitung bekommen", sagte Wieler.

Die App sei eine sinnvolle Ergänzung zu den offiziellen Meldezahlen. Da Smartwatches und Fitnessarmbänder Vitaldaten wie Ruhepuls, Schlaf oder Aktivitätsniveau aufzeichneten, lasse sich mit Hilfe der App erkennen, ob sich die Vitaldaten veränderten und damit Anzeichen für eine Infektion vorlägen. Das RKI habe durch die App zu keiner Zeit Kenntnis über persönliche Informationen wie Name oder Adresse des Nutzers.

Wieler sagte mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Infektionen, es könne trotz einer grundsätzlich positiven Entwicklung noch nicht von einer Entspannung ausgegangen werden. "Wir müssen die nächsten Tage abwarten, ob sich bei den Meldungen ein Trend abzeichnet."

Maßnahme gegen falsche Informationen: WhatsApp erschwert das Weiterleiten von Nachrichten

10:24 Uhr: Um die Verbreitung falscher Informationen über das Coronavirus einzudämmen, gestaltet der Chatdienst WhatsApp das Weiterleiten von Nachrichten umständlicher. WhatsApp-Nachrichten, die bereits häufig verteilt wurden, können nur noch einzeln an einen Chat weitergeschickt werden, wie der zu Facebook gehörende Dienst am Dienstag mitteilte. Bisher war das in bis zu fünf Chats gleichzeitig möglich.

WhatsApp kann nicht direkt gegen Falschinformationen oder Hetzkampagnen vorgehen, da die Nachrichten eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung haben. Der Inhalt ist nur für die Nutzer, nicht aber für den Chatdienst selbst sichtbar.

Deshalb versucht die Firma, die Weiterverteilung von Nachrichten generell schwieriger zu machen. So werden bereits seit dem vergangenen Jahr häufig weitergeleitete Nachrichten markiert, und damals war auch die Beschränkung auf fünf Chats gleichzeitig beim Weiterschicken eingeführt worden.

In der Coronavirus-Krise wurde von WhatsApp-Nutzern unter anderem die falsche Behauptung über einen Zusammenhang mit dem 5G-Datenfunk verbreitet. Die Plattform richtete auch ein Informationszentrum mit Angaben unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation WHO ein.

Kramp-Karrenbauer: Bundeswehr-Einsatz in Gesundheitsämtern möglich

10:00 Uhr: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die Unterstützung der Bundeswehr in Gesundheitsämtern und Pflegeheimen in Aussicht gestellt. "Die Bundeswehr steht da zur Verfügung, wo sie gerufen wird", sagte Kramp-Karrenbauer am Dienstag im Deutschlandfunk.

Dazu gehöre es, zivile Strukturen zu unterstützen, wenn sie so unter Stress seien, dass sie ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen könnten. Die Kernaufgaben der Bundeswehr - Landes- und Bündnisverteidigung sowie die internationalen Auslandeinsätze - müssten aber weiterhin gewährleistet sein.

Wegen der Corona-Krise sind bei der Bundeswehr aus Ländern und Kommunen bisher schon mehr als 300 Anträge auf Amtshilfe eingegangen. In Gesundheitsämtern gehe es nicht um hoheitliche Aufgaben, betonte Kramp-Karrenbauer, "sondern vielmehr darum, zielgenau herauszubekommen, welcher Infizierte hatte mit wem Kontakt". Es gehe aber auch um einfache Tätigkeiten wie die Unterstützung in Alten- und Pflegeheimen, "dort wo das Rote Kreuz erst in einigen Tagen einsatzfähig ist".

Update zu Johnsons Gesundheitszustand: Premierminister nicht an Beatmungsgerät

9:50 Uhr: Der britische Premierminister Boris Johnson hat seine erste Nacht auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses überstanden. Johnson musste nicht an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden, wie Staatsminister Michael Gove am Dienstag dem Radiosender LBC sagte. Er habe zwar Sauerstoffunterstützung bekommen, "aber er war nicht an einem Beatmungsgerät".

Seine Infektion mit dem Coronavirus hatte der Premierminister am 27. März bekanntgemacht und seitdem in Isolation in der Downing Street weiter die Regierungsgeschäfte geführt. Weil sich seine Symptome wie Fieber und Husten nicht besserten, wurde er am Sonntag schließlich zur Untersuchung in das St. Thomas' Hospital gebracht.

Die staatliche Klinik liegt in der Nähe des Parlaments. Am Montagnachmittag hatte sich der Zustand des 55-Jährigen plötzlich derart verschlechtert, dass Johnson abends auf die Intensivstation verlegt werden musste.

Ifo-Umfrage: Industrie erwartet drastischen Einbruch der Produktion

9:22 Uhr: Die deutsche Industrie erwartet laut einer Umfrage des Ifo-Instituts wegen der Corona-Krise in den kommenden drei Monaten einen massiven Rückgang der Produktion. Wie das Forschungsinstitut am Dienstag in München mitteilte, sackte der Index der Produktionserwartungen im März um 22,8 Punkte auf minus 20,8 Punkte ab. Dies signalisiert eine Schrumpfung der Produktion und ist der schärfste Einbruch seit Beginn der Umfrage im Jahr 1991.

Selbst in der Weltfinanzkrise habe der Index im November 2008 nur um 13,3 Punkte nachgegeben, hieß es weiter. Nach Ansicht der Wirtschaftsforscher könnte die tatsächliche Produktion der nächsten Monate noch stärker einbrechen, als der Index-Wert erwarten lasse. "Vermutlich ist die Entwicklung noch unterzeichnet, weil die meisten Antworten bis Mitte des Monats März eingingen", sagt der Leiter der Befragungen, Klaus Wohlrabe.

An den Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey kann jeder teilnehmen. In das Ergebnis fließen jedoch nur die Antworten registrierter und verifizierter Nutzer ein. Diese müssen persönliche Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angeben. Civey nutzt diese Angaben, um eine Stimme gemäß dem Vorkommen der sozioökonomischen Faktoren in der Gesamtbevölkerung zu gewichten. Umfragen des Unternehmens sind deshalb repräsentativ. Mehr Informationen zur Methode finden Sie hier, mehr zum Datenschutz hier.

Den Umfrageergebnissen zufolge bekamen alle Branchen die Folgen der Corona-Krise zu spüren. Die Autobauer blickten aber besonders pessimistisch in die Zukunft. Gleiches gilt für die Gummi- und Kunststoffindustrie, sowie den Maschinenbau.Lichtblicke gebe es in der Chemie-Branche, die sich laut Wohlrabe weniger von den Folgen der Corona-Epidemie betroffen sieht. In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie habe sich der Index - trotz leichter Rückgänge - sogar noch im positiven Bereich halten können.

Coronavirus: China meldet erstmals keine neuen Toten

08:28 Uhr: Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat China keine neuen Todesopfer mehr gemeldet. Schon seit Wochen gab es den offiziellen Angaben zufolge täglich kaum noch neue Infektionen und nur noch wenige neue Tote in der Volksrepublik.

Am Dienstag führte die Statistik der Pekinger Gesundheitskommission nun zum ersten Mal seit Januar überhaupt keinen neuen Todesfall mehr auf.

Erneut gab es laut den Angaben 32 "importierte" Infektionen, die bei Menschen bei der Einreise nach China nachgewiesen wurden. Insgesamt sind den offiziellen Angaben zufolge in China bislang 3.331 Menschen durch die Lungenkrankheit Covid-19 ums Leben gekommen, 8.1740 haben sich demnach nachweislich infiziert.

Die tatsächlichen Zahlen dürften allerdings deutlich höher liegen, da die Art der Erhebung immer wieder geändert worden ist und viele Fälle nicht in der offiziellen Statistik auftauchen.

Ausgangssperre für Corona-Hotspot Mitterteich in Bayern gelockert

08:15 Uhr: Drei Wochen nach dem Verhängen der bundesweit ersten weitreichenden Corona-Ausgangssperre im oberpfälzischen Mitterteich sind die Vorschriften vorzeitig gelockert worden. Seit diesem Dienstag gelten in der Kleinstadt nun dieselben Ausgangsbeschränkungen wie in ganz Bayern.

Das Infektionsgeschehen im Stadtgebiet Mitterteich weise keine signifikanten Unterschiede zum restlichen Landkreis Tirschenreuth mehr auf, hatte der Landkreis am Montag nach einer Sitzung des Krisenstabes Katastrophenschutz mitgeteilt.

Der Erste Bürgermeister Roland Grillmeier habe die Entscheidung begrüßt. Die strengeren Regeln sollten ursprünglich bis einschließlich diesen Donnerstag gelten.

Die 6.500-Einwohner-Stadt galt deutschlandweit als einer der Corona-Hotspots. Mitte März war die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten und der dadurch erkrankten Menschen plötzlich besonders gestiegen. Als eine wesentliche Ursache wurde ein Starkbierfest vermutet.

Ausreiseverbot für Wuhan endet: Einwohner dürfen erstmals seit Wochen Stadt verlassen

07:27 Uhr: Erstmals seit dem 23. Januar dürfen die Einwohner von Wuhan ihre Stadt wieder verlassen: In der Nacht zum Mittwoch (Dienstag, 18.00 Uhr MESZ) endet auch das Ausreiseverbot für die zentralchinesische Millionenmetropole, die als Ausgangspunkt der Coronavirus-Pandemie gilt. Die Hauptstadt der Provinz Hubei wurde als erste chinesische Stadt komplett abgeriegelt, später folgte fast die gesamte Provinz.

Inzwischen hat sich die Lage entspannt, und seit Ende März beendeten die Behörden schrittweise die Abschottungsmaßnahmen. Für Wuhan galt allerdings zunächst weiter ein Ausreiseverbot. Gleichzeitig mit seinem Ende werden nun auch die Inlandsflüge von und nach Wuhan wieder aufgenommen. Aus der Millionenstadt waren Ende Dezember die ersten Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet worden. Dort wurden auch die meisten der mehr als 3300 Todesopfer in China registriert.

Grüne drängen Bundesregierung zum Ja zu Corona-Bonds

07:06 Uhr: Vor den Beratungen der EU-Finanzminister zur Corona-Pandemie haben die Grünen an die große Koalition appelliert, von ihrem Nein zu gemeinsamen Euro-Bonds abzurücken. "Wenn die Bundesregierung endlich ihre ideologische Blockadehaltung aufgibt, kann das den Weg für Corona-Bonds frei machen", sagte Fraktionschef Anton Hofreiter der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Corona-Bonds wären eine "solidarische Antwort" auf die Krise.

Die bisher von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) vorgeschlagenen Maßnahmen seien "angesichts des Ausmaßes der Herausforderung einfach unzureichend", fügte Hofreiter hinzu. "Nur wenn wir gemeinsam und solidarisch handeln, kann Europa diese Krise überstehen." Die Mehrheit der Euro-Staaten, sowohl wirtschaftlich starke als auch schwache, und Ökonomen unterschiedlicher Richtungen plädieren in dieser Ausnahmesituation für Corona-Bonds.

Bei diesen würden die Euro-Staaten gemeinsame Anleihen herausgeben. Da auch Länder mit einer hohen Kreditwürdigkeit wie Deutschland haften, sinken die Zinsen für stark verschuldete Staaten. Die Bundesregierung präferiert bislang hingegen den Euro-Krisenfonds ESM als Hilfsinstrument in der Corona-Krise. Am Dienstag tagen Europas Finanzminister erneut per Videokonferenz.

An den Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey kann jeder teilnehmen. In das Ergebnis fließen jedoch nur die Antworten registrierter und verifizierter Nutzer ein. Diese müssen persönliche Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angeben. Civey nutzt diese Angaben, um eine Stimme gemäß dem Vorkommen der sozioökonomischen Faktoren in der Gesamtbevölkerung zu gewichten. Umfragen des Unternehmens sind deshalb repräsentativ. Mehr Informationen zur Methode finden Sie hier, mehr zum Datenschutz hier.

Umfrage: Deutsche haben relativ wenig Angst vor Corona-Erkrankung

06:00 Uhr: Das neue Coronavirus hat die Ängste der Deutschen vor einer schweren Erkrankung laut einer aktuellen Umfrage bisher kaum befeuert.

Im Vergleich zu 2019 stieg diese Sorge lediglich moderat um 6 Punkte von 35 auf 41 Prozent, heißt es in einer repräsentativen Sonderumfrage der R+V-Versicherung zu den Ängsten der Deutschen.

Das sei in diesem Bereich der zweitniedrigste Wert seit 1992. Den niedrigsten (35 Prozent) gab es im vergangenen Jahr.

Für die Studie wurden zwischen dem 31. März und 2. April 1.075 Bundesbürger zwischen 16 und 75 Jahren repräsentativ online befragt. Alle Ergebnisse will die Versicherung am Dienstagvormittag veröffentlichen.

Angst vor Corona: Verbraucher decken sich mit Arzneien ein

05:45 Uhr: Viele Verbraucher in Deutschland haben sich aus Sorge vor dem Coronavirus mit Arzneien eingedeckt. Im März zog die Nachfrage nach rezeptfreien Medikamenten stark an und bescherte Pharmaunternehmen eine Sonderkonjunktur. Das berichteten mehrere Arzneihersteller auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

"In den letzten Wochen mussten wir über unser gesamtes Portfolio hinweg die zum Teil dreifache Bestellmenge bewältigen", teilte etwa die Ratiopharm-Konzernmutter Teva am Dienstag in Ulm mit.

Bei rezeptfreien Arzneien sei im März vor allem bei Paracetamol-haltigen Mitteln und Vitaminpräparaten die Nachfrage viel höher gewesen als sonst.

In einzelnen Fällen habe es bei der Auslieferung Verzögerungen gegeben. Teva habe nicht nur in der Produktion die Kapazitäten erhöht, auch die Logistik arbeite in drei statt zwei Schichten.

Bayer verzeichnet nach Konzernangaben derzeit ebenfalls eine erhöhte Nachfrage nach rezeptfreien Medikamenten - vor allem nach Präparaten gegen Erkältungen und Allergien sowie Nahrungsergänzungsmitteln.

Auch der hessische Arzneihersteller Stada sowie Sanofi berichteten von verstärkten Medikamenten-Käufen. In der Zeit vor den Ausgangsbeschränkungen hierzulande hätten sich Verbraucher mit Markenprodukten eingedeckt, teilte der französische Konzern mit.

Apotheken hatten in der Corona-Krise bereits von einem Ansturm berichtet. "Die Nachfrage nach Arzneien und die Unsicherheit der Menschen ist hoch", betonte jüngst der Branchenverband ABDA. Bei Erkältungs- und Schmerzmitteln gebe es viele Präparate verschiedener Hersteller und daher keinen Mangel.

Die Apotheken hätten die Lagerbestände erhöht. Es gebe keinen Grund, Arzneien zu hamstern.

Gewerkschaft warnt: Spanische Ärzte wegen Corona am Limit

05:33 Uhr Im von der Corona-Pandemie besonders schwer betroffenen Spanien sind die Ärzte, Pfleger und Sanitäter nach einer Warnung des Gewerkschaftsdachverbandes CCOO vor allem in der Region Madrid an der Grenze ihrer Belastbarkeit angelangt.

Das Personal der Kliniken und auch des auf dem Madrider Messegelände Ifema errichteten riesigen Feldkrankenhauses sei stark dezimiert, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung.

Mindestens 8.700 Ärzte und Pfleger seien in Madrid derzeit entweder isoliert oder aber wegen einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 in Quarantäne und demzufolge nicht im Einsatz. Gleichzeitig sei in der Region um die Hauptstadt allein die Zahl der Intensivbetten von 641 auf zirka 1.500 erhöht worden.

"Es gibt weniger Personal, dafür Doppelschichten. Viele arbeiten zwölf Stunden und mehr als zehn Tage am Stück", so CCOO. Freie Tage und Urlaube seien ausgesetzt worden. Zu allem Übel herrsche weiterhin ein großer Mangel an Schutzausrüstungen.

GEW bringt möglichen "Corona-Bonus" bei Schulnoten ins Gespräch

05:02 Uhr: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hält einen "Corona-Bonus" bei den Schulnoten in diesem Schuljahr für möglich.

"Sollte eine Öffnung der Schulen nicht mehr möglich sein, können Noten auch nach den bisher erbrachten Leistungen plus eines "Corona-Bonus" gegeben werden", sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag).

"Im Zweifel soll die Bewertung zugunsten des Schülers ausfallen", sagte Tepe. Bei der Öffnung der Schulen müsse der Gesundheitsschutz der Lehrkräfte sowie der Schüler die zentrale Rolle spielen, sagte Tepe.

"Für alle Entscheidungen von der Notengebung bis zur Schulöffnung gilt: Es muss eine Verständigung in der Kultusministerkonferenz darüber geben, dass die Regelungen einvernehmlich vereinbart werden, bundesweit gelten und von allen Ländern anerkannt werden", appellierte die GEW-Vorsitzende an die Politik.

Umfrage: Corona könnte Konsumverhalten langfristig ändern

04:00 Uhr: Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland rechnet einer Umfrage zufolge mit langfristigen Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf ihr Konsumverhalten.

Wäre die Krise in drei Monaten unter Kontrolle, würden 28 Prozent der Befragten anschließend dennoch weniger Geld ausgeben, wie aus einer repräsentativen Verbraucherumfrage der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) hervorgeht.

Die gleiche Anzahl rechnet zudem damit, dass sich ihr Kaufverhalten nach frühestens einem Jahr normalisiert, wenn nicht sogar gänzlich ändert. Ein Drittel der Befragten kann sich vorstellen, nach ein paar Monaten wieder das Kaufverhalten von vor der Krise zu haben.

"Dadurch, dass eine Mehrheit der Befragten eine Normalisierung der Konsumausgaben, wenn überhaupt, erst nach ein paar Monaten erwartet, zeigt sich, dass eine große Unsicherheit hinsichtlich der finanziellen Folgen von Covid-19 für die Haushaltskasse besteht", bilanzierte Jessica Distler von BCG.

Für die Umfrage befragte BCG vom 27. März bis zum 30. März 3.085 in Deutschland lebende Menschen.

Trump will sich in Streit um Ex-Flugzeugträger-Kapitän einschalten

01:55 Uhr: US-Präsident Donald Trump will sich in den Konflikt um den wegen eines Coronavirus-Beschwerdebriefs entlassenen Kapitän eines Flugzeugträgers einschalten.

Er sei sehr gut darin, Streit zu schlichten, sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) im Weißen Haus. Zuvor war bekannt geworden, dass der amtierende Marineminister Thomas Modly das Verhalten des Kapitäns gegenüber dessen Mannschaft als "zu naiv oder zu blöd" bezeichnet hatte.

Kapitän Brett Crozier hatte wegen eines Corona-Ausbruchs an Bord des nuklearbetriebenen Flugzeugträgers "USS Theodore Roosevelt" mit einem später an die Öffentlichkeit gelangten Brief Hilfe der Militärführung gefordert.

"Ich löse gerne Probleme", sagte Trump. Die Äußerungen des Ministers seien "eine derbe Stellungnahme" gewesen. Der Kapitän habe mit dem Schreiben des nicht als geheim eingestuften Briefs einen "Fehler" gemacht, er glaube jedoch, dass beide "gute Menschen" seien.

Zudem sei die bisherige Karriere des Kapitäns "herausragend" gewesen, sagte Trump. "Ich werde mich einschalten und genau verstehen, was da los ist", sagte Trump.

Er werde darüber auch mit Verteidigungsminister Mark Esper sprechen. "Ich will niemand vernichten, weil er einen schlechten Tag hatte", sagte Trump weiter. Er wollte sich aber nicht festlegen, ob er die Absetzung Croziers rückgängig machen wollte.

Unter den gut 4000 Besatzungsmitgliedern des Flugzeugträgers hatte sich das Coronavirus Sars-CoV-2 verbreitet. In seinem Brief hatte Crozier daher Anfang vergangener Woche die Evakuierung des Schiffs gefordert, um den Tod von Soldaten zu verhindern.

Modly hatte am Donnerstag erklärt, Crozier werde sofort seines Postens enthoben, weil er offenbar wegen des Coronavirus überfordert gewesen sei und mit dem weit gestreuten Brief gegen die Befehlskette verstoßen habe.

Trump und Biden telefonieren in Corona-Krise

00:27 Uhr: US-Präsident Donald Trump und sein potenzieller demokratischer Herausforderer bei der Präsidentenwahl, Ex-Vizepräsident Joe Biden, haben wegen der Corona-Krise telefoniert.

Es sei eine "wunderbare" und "sehr freundliche Unterhaltung" gewesen, sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

Biden habe ihn über seinen Standpunkt unterrichtet, sagte Trump. Er wisse es zu schätzen, dass Biden ihn angerufen habe. Auf Inhalte des etwa 15-minütigen Gesprächs ging Trump nicht näher ein.

Das Telefonat ist bemerkenswert, sind sich Trump und Biden doch spinnefeind. Erst am Montag kritisierte Trump seinen politischen Rivalen in einem Tweet. Bidens Wahlkampfteam veröffentlichte seinerseits eine Mitteilung mit kritischen Fragen und Vorwürfen an Trump wegen seines Umgangs mit der Coronavirus-Pandemie.

Trump habe die Gefahr durch das Coronavirus monatelang heruntergespielt, dadurch seien die USA nicht darauf vorbereitet gewesen, die größte Gesundheitskrise des Landes zu bewältigen, hieß es darin etwa.

Trump: "Sehr betrübt", dass Johnson auf der Intensivstation ist

00:20 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat sich angesichts des Gesundheitszustands des britischen Premierministers Boris Johnson besorgt gezeigt, der mit dem Coronavirus infiziert ist.

"Wir sind sehr betrübt zu hören, dass er (...) auf die Intensivstation gebracht wurde", sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

Wenn man wegen der Lungenkrankheit Covid-19 auf der Intensivstation behandelt werde, werde es "sehr, sehr ernst", sagte Trump und drückte Johnson seine besten Wünsche aus.

Der Regierungschef sei ein "sehr guter Freund von mir und ein Freund unserer Nation". "Die Amerikaner beten alle für seine Genesung", sagte Trump.

Johnsons Ärzte seien kontaktiert worden, um zu sehen, was die USA für ihn tun könnten. Trump deutete an, dass es dabei um die Behandlung mit Medikamenten geht, die bislang noch nicht für die Behandlung einer Erkrankung mit dem Coronavirus zugelassen sind.

Johnson war am Sonntag wegen einer Covid-19-Erkrankung vorsorglich zu Tests ins Krankenhaus gebracht worden. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich am Montag derart, dass er auf eine Intensivstation gebracht werden musste.

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Mit Material von dpa, afp und apa.
Teaserbild: © picture alliance/dpa/Marcel Kusch