• Zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer der CovPass-App oder der Corona-Warn-App haben eine Mitteilung erhalten, dass ihr COVID-Impfzertifikat bald abläuft.
  • Fällig ist in dem Fall keineswegs eine neue Impfung.
  • Mit wenigen Handgriffen in der jeweiligen App lässt sich ein neues Zertifikat ausstellen.

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Viele von uns mussten ihr digitales COVID-Impfzertifikat eine Weile nicht mehr vorzeigen. In der Urlaubssaison wird der QR-Code aber wieder wichtig, denn einige Länder verlangen den digitalen Impfnachweis nach wie vor bei der Einreise.

Allerdings bekommen viele eine Mitteilung, dass ihr COVID-Zertifikat innerhalb von 28 Tagen abläuft. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) ist es nur die technische Gültigkeit des digitalen Impfzertifikates, die nach 365 Tagen ausläuft. Fällig ist keine neue Impfung, sondern ein neu ausgestelltes Zertifikat. Was ist zu tun?

Corona-Warn-App und CovPass: Updates lassen neues Zertifikat erstellen

Das neue Zertifikat können sich User mittlerweile selbst mit wenigen Handgriffen in der jeweiligen App ausstellen lassen. Bei der Corona-Warn-App (Android/iOS) steht diese Funktion mit dem Update auf die Version 2.23 zur Verfügung.

Auf die lange Bank sollte man das Verlängern des Zertifikates aber nicht schieben. Nach Angaben der Bundesregierung bleiben nach dessen Ablauf 90 Tage Zeit, um es sich in der Corona-Warn-App neu ausstellen zu lassen.

Auch in der CovPass-App (Android/iOS) ist es nun mit dem Update auf die Version 1.26 möglich, COVID-Impfzertifikate selbst zu verlängern. Da das Update nach Informationen des RKI jedoch nicht bei allen Nutzerinnen und Nutzern gleichzeitig ausgerollt wird, dauert es womöglich noch ein paar Tage, bis die Funktion allen zur Verfügung steht.

Wer gilt in Deutschland als vollständig geimpft? Änderung ab Oktober

Aktuell sind laut Bundesgesundheitsministerium zwei Impfdosen notwendig, um als vollständig geimpft zu gelten. Auch Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft worden sind, müssen eine zweite Impfung erhalten, um als grundimmunisiert zu gelten. Aufgrund der hochansteckenden Omikron-Variante und dem verringerten primären Schutz, den der Impfstoff vor schweren Verläufen bietet, wird die für die zweite Impfung ein mRNA-Impfstoff empfohlen.

Ab dem 1. Oktober ist in der Regel zusätzlich eine Auffrischungsimpfung - also ein dritter Stich - nötig, um als vollständig geimpft zu gelten. Es gibt laut RKI drei Ausnahmen:

  • Wenn die betroffene Person einen positiven Antikörpertest nachweisen kann und dieser Test vor einer Impfung gegen COVID-19 vorgenommen worden ist. Diese Person gilt ab dem Tag der verabreichten Impfstoffdosis als vollständig geimpft.
  • Wenn die betroffene Person eine durchgemachte Infektion mit SARS-CoV-2 nachweisen kann und zum Zeitpunkt des Nachweises noch keine Impfung gegen COVID-19 erhalten hat. Die Infektion muss mit einem PCR-, PoC-PCR-Test oder einer vergleichbaren Methode nachgewiesen sein. Ab dem Tag der verabreichten Impfstoffdosis gilt diese Person als vollständig geimpft.
  • Wenn die betroffene Person nach ihrer Erstimpfung eine Infektion durchgemacht hat. Auch hier ist zum Nachweis ein PCR-, PoC-PCR- oder ein Test einer weiteren Methode der Nukleinsäureamplifikationstechnik notwendig. Diese Person gilt ab dem 29. Tag nach Abnahme des positiven Tests als vollständig geimpft.

(dpa/ank/sbi)

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