• Hier finden Sie die wichtigsten Corona-News vom 4. September zum Nachlesen.
  • 17:48 Uhr: Union kritisiert Olaf Scholz für Begriff "Versuchskaninchen"
  • 16:02 Uhr: ➤ Lauterbach fordert striktere Corona-Maßnahmen ab Herbst
  • 13:45 Uhr: 61 Prozent der Bevölkerung in Deutschland vollständig geimpft
  • 11:55 Uhr: Corona-Leugner stürmen slowenisches Staatsfernsehen
  • 09:58 Uhr: Weihnachtsmärkte mit Kontrollen und mehr Raum geplant
  • 04:22 Uhr: RKI registriert 10.835 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 80,7

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➤ Lauterbach fordert striktere Corona-Maßnahmen ab Herbst

Angesichts wieder steigender Infektionszahlen hat der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach striktere Corona-Maßnahmen ab Herbst gefordert. "Wenn die Zahlen weiter so steigen, müssen wir vermehrt 2G einführen - je früher, desto besser", sagte er dem Portal "Business Insider" mit Bezug auf Geimpfte oder Genesene. Nur so sei es möglich, die Infektionskurve zu senken.

"Einen weiteren Lockdown halte ich nicht für notwendig", sagte Lauterbach weiter. "Die einzige Frage ist, wann und wo kommt 2G. Anders kriegt man die Zahlen nicht nach unten." Besonders bei Clubs, Restaurants und Kneipen müssten die Vorgaben strenger werden.

Auch der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen sagte dem Portal, angesichts der steigenden Zahl an Patienten in den Kliniken und auf den Intensivstationen seien "flächendeckend 2G-Maßnahmen" nötig, um die Fallzahlen und die Hospitalisierungsrate zu drücken. Das wäre indes vermeidbar gewesen, wenn im Sommer die 3G-Regeln konsequent umgesetzt worden wären, fuhr er fort. 3G schließt auch Getestete mit ein.

"Bis heute ist 3G eine politische Fiktion, die kaum effektiv kontrolliert wird", kritisierte Dahmen. "So lässt sich die vierte Welle nicht bremsen." Deutschlandweit müssten 3G-Regeln für alle Indoor-Aktivitäten bis zu einem Schwellenwert der Inzidenz von 50 gelten. "Darüber gilt 2G." Das müsse auch kontrolliert werden.

Die weiteren Corona-News des Tages:

Union kritisiert Olaf Scholz für Begriff "Versuchskaninchen"

17:48 Uhr: Unionspolitiker haben Olaf Scholz für einen Impfaufruf kritisiert, in dem der SPD-Kanzlerkandidat die bislang gegen Corona Geimpften als Versuchskaninchen bezeichnet hatte.

"Menschen sind keine Versuchskaninchen in diesem Land", sagte Unionskanzlerkandidat Armin Laschet am Samstag beim Landesparteitag der Brandenburger CDU in Potsdam. Er forderte seinen Konkurrenten auf, von derartigen Begriffen Abstand zu nehmen.

Scholz hatte zuvor mit diesen Worten für das Impfen gegen COVID-19 geworben: "50 Millionen sind jetzt zwei Mal geimpft. Wir waren ja alle die Versuchskaninchen für diejenigen, die bisher abgewartet haben. Deshalb sage ich als einer dieser 50 Millionen – es ist gut gegangen! Bitte macht mit", sagte Scholz in einem Interview der NRW-Lokalradios.

Neuseeland meldet ersten Corona-Todesfall seit sechs Monaten

14:16 Uhr: Erstmals seit mehr als sechs Monaten ist in Neuseeland ein Todesfall nach einer Infektion mit dem Coronavirus gemeldet worden. In einem Krankenhaus in Auckland sei eine um die 90 Jahre alte Frau gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Sie litt demnach noch an anderen Erkrankungen. Zuletzt hatte es in dem Pazifikstaat Mitte Februar einen Corona-Toten gegeben. Insgesamt wurden bislang 27 Todesfälle nach einer Corona-Ansteckung registriert.

Wegen eines Corona-Ausbruchs im August mit nunmehr 782 Fällen gelten in dem Land strikte Einschränkungen. In der Millionenmetropole Auckland selbst gilt ein strenger Lockdown, nur wesentliche Geschäfte wie Supermärkte und Apotheken dürfen öffnen.

Der Inselstaat mit fünf Millionen Einwohnern hat sich seit März 2020 weitgehend von der Außenwelt abgeschottet. Im April hatte die Regierung einen Reisekorridor mit dem Nachbarland Australien eröffnet, der aber Ende Juli wegen einer Corona-Welle beim großen Nachbarn wieder geschlossen wurde.

C.1.2: Neue stark mutierte Corona-Variante entdeckt

Südafrikanische Wissenschaftler haben eine neue Variante des Coronavirus entdeckt. Wie aus einer Studie hervorgeht, ist die sogenannte C.1.2-Variante noch ansteckender als die bisher weit verbreitete Delta-Variante. Sie weist bis zu 59 Mutationen gegenüber der Ursprungsvariante auf.

61 Prozent der Bevölkerung in Deutschland vollständig geimpft

13:45 Uhr: Mehr als 61 Prozent der Menschen in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das teilte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter mit.

Demnach haben mehr als 54 Millionen Menschen (65,7 Prozent) eine Erstimpfung erhalten. Fast 51 Millionen Menschen (61,2 Prozent) haben den vollen Impfschutz, für den es meist eine zweite Spritze braucht.

"Das ist gut - aber wir brauchen noch mindestens 5 Millionen Impfungen für einen sichereren Herbst und Winter", schrieb der CDU-Politiker am Samstag bei Twitter mit Blick auf vollständige Impfungen.

Spahn: Müssen Impfquote unbedingt steigern

12:20 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat mit Blick auf Herbst und Winter erneut eindringlich zu mehr Corona-Impfungen aufgerufen. "Die Impfquote ist noch zu niedrig, um eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern", sagte der CDU-Politiker der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Samstag). Die Infektionszahlen bei Ungeimpften seien mehr als zehn Mal höher als bei Geimpften, 90 Prozent der COVID-Patienten auf Intensivstationen seien ungeimpft.

Den "harten Kern" der Impfgegner-Szene könne man nicht überzeugen, machte Spahn deutlich. "Ihre Ablehnung hat schon fast religiös-fanatischen Charakter." Es gebe aber "Impfmuffel und Zweifler", denen manchmal die Gelegenheit und manchmal ein Argument fehle. "Mit ihnen müssen wir im Gespräch bleiben." Der Minister betonte: "Wir müssen die Impfquote steigern, unbedingt." Eine Impfpflicht lehnte er aber erneut ab. "Das wäre ein Schritt zu viel. Denn dann würden wir nicht mehr über den Sinn des Impfens diskutieren. Dann gäbe es nur noch totale Konfrontation: Impfgegner gegen Impfbefürworter. Genau das möchte ich vermeiden."

Spahn warb dafür, nicht immer nur über die Ungeimpften zu sprechen. "Wir müssen auch über die viel größere Zahl von Menschen sprechen, die die Mühen einer Impfung in Kauf genommen haben, um sich und andere zu schützen."

Corona-Leugner stürmen slowenisches Staatsfernsehen

11:55 Uhr: Eine Gruppe von Corona-Leugnern und Impfgegnern ist am späten Freitagabend in das Gebäude des slowenischen Staatsfernsehens RTVS eingedrungen. Sie verlangten, dass der Sender ihre Meinung zu diesem Thema darstelle.

Die Polizei beendete den Angriff umgehend und nahm 20 Eindringlinge im Nachrichtenstudio des Senders fest, wie die slowenische Nachrichtenagentur STA am Samstag berichtete.

"Dies ist ein inakzeptabler Angriff auf die Medien, den Journalismus und die Demokratie", sagte der Nachrichtenredakteur des Senders, Manica Janezic Ambrozic. Sloweniens Journalistenverband DNS erklärte, der Vorfall sei nur "die Spitze des Eisbergs" in der "Hasskampagne", die die Regierung von Premier Janez Jansa gegen die Medien führe.

Der Fernsehintendant Andrej Grah Whatmough bezeichnete den Vorfall als "schlimmen Angriff auf unser Medienunternehmen" und kündigte erhöhte Sicherheitsmaßnahmen an.

Die Corona-Leugner protestieren seit vier Monaten immer wieder vor dem Fernsehgebäude und belästigen dort dessen Angestellte. Das Problem sei, dass das Gelände vor dem Fernsehgebäude öffentlicher Grund und Boden sei, so dass die Protestierenden berechtigt seien, sich dort zu versammeln, sagte Whatmough weiter.

Hinter dem Vorfall stehe eine Bewegung, die vom früheren Armeeoffizier Ladislav Troha geleitet werde, einem Veteranen des slowenischen Unabhägigkeitskriegs von 1991, berichtete STA weiter.

In Slowenien betrug die Inzidenz der Corona-Neuansteckungen in den letzten 14 Tagen 257,3 pro 100.000 Einwohner. 50,8 Prozent der Slowenen haben den vollen Impfschutz.

Kommt bald die 3G-Regel in Fernzügen?

Die Bundesregierung hatte eine 3G-Regel in Fernzügen vorgeschlagen. Demnach dürften nur noch Genesene, Geimpfte und Getestete Bahn fahren. Die Maßnahmen seien jedoch "nicht umsetzbar". Das hat ein Prüfverfahren von Verkehrsminister Andreas Scheuer ergeben.

Weihnachtsmärkte mit Kontrollen und mehr Raum geplant

09:58 Uhr: Knapp drei Monate vor Beginn der Weihnachtsmarktsaison planen viele Veranstalter mit mehr Platz für Besucher und 3G-Kontrollen. "Wir sind zuversichtlich und bereiten den Weihnachtsmarkt am Kölner Dom wie in den letzten Jahren vor", sagte eine Sprecherin des Marktes. Vielerorts soll es stichprobenartige Kontrollen der 3Gs geben - also eines Nachweises, dass Besucher geimpft, getestet oder von Corona genesen sind.

Auch in München, Dresden oder Dortmund gehen die Veranstalter zunächst davon aus, dass der Markt stattfinden kann. "Die Vorfreude ist natürlich viel, viel größer als letztes Jahr", sagte Patrick Arens von den Dortmunder Schaustellern.

Der Nürnberger Christkindlesmarkt werde 2021 sicher anders aussehen als vor Corona, sagte ein Sprecher der Stadt. Dort wird mit einem "Einbahnstraßen-System" geplant. Wie das Infektionsgeschehen und gesetzliche Regelungen das Marktgeschehen beeinflussen werden, lässt sich aber noch nicht beurteilen. 2020 waren viele Märkte trotz Hygiene-Konzepten abgesagt worden.

Intensivmediziner: Sorge vor dem Herbst, falls Impfquote nicht steigt

08:14 Uhr: Die Intensivmediziner warnen für den Fall, dass die Corona-Impfquote in Deutschland nicht deutlich ansteigt, vor vielen Intensivpatienten im Oktober und November. "Wir sehen schon jetzt, wie stark sich die Delta-Variante in geschlossenen Räumen ausbreitet", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin, Christian Karagiannidis, der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). "Wenn wir bis Oktober nicht die Impfquote deutlich nach oben bringen, bekommen wir im Herbst einen richtig starken Anstieg der Corona-Fälle auf den Intensivstationen." Die Entwicklung könne für den Fall, dass die Impfquote kaum noch steigt, relativ genau vorausberechnet werden.

Auch ein Anstieg der Impfquote um zehn Prozentpunkte würde laut Karagiannidis einen enormen Unterschied bei der Belegung der Intensivstationen machen: "Das ist eine sehr einfache Rechnung: Bei einer Impfquote von 80 Prozent gibt es doppelt so viele Gefährdete wie bei einer Impfquote von 90 Prozent, denn dann gäbe es nur zehn Prozent Ungeimpfte statt 20 Prozent. Bei einer Impfquote von 70 Prozent ist die Zahl dreimal so hoch."

In Deutschland macht sich in der Corona-Pandemie zusehends Impfmüdigkeit breit. Der Anteil der vollständig immunisierten Bundesbürger sei mit rund 61 Prozent im Vergleich zur Vorwoche (59 Prozent) weiterhin nur langsam gestiegen, heißt es im jüngsten Wochenbericht des Robert Koch-Instituts vom Donnerstagabend.

RKI registriert 10.835 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 80,7

04:22 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen lag sie bei 80,7 - am Vortag hatte der Wert bei 80,2 gelegen, vor einer Woche bei 72,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10.835 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10.303 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 24 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 22 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.995.188 nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Inzidenz der Neuinfektionen war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben weitere Werte wie die Zahl der Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gibt das RKI nun mit 1,83 an (Vortag 1,74). Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen.

Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. Die Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz erfolgt nach RKI-Angaben auf Basis des Meldedatums an das lokale Gesundheitsamt. Zwischen einer Infektion und der Krankenhauseinweisung vergehen demnach im Schnitt etwa zehn Tage, dieser Wert spiegelt die Infektionslage also merklich verzögert wider.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.763.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92.325.

Studie: Corona-Impfschutz nimmt nach einigen Monaten ab

Etwa 60 Prozent der Bevölkerung wurden bisher vollständig gegen COVID-19 geimpft. Einer britischen Studie zufolge lässt der Schutz vor einer Ansteckung bereits vier bis sechs Monate nach einer vollständigen Impfung wieder nach. (Teaserbild: imago images/Andre Lenthe)

Drosten: Gute Impfquote in Deutschland so kaum zu schaffen

01:09 Uhr: Der Berliner Charité-Virologe Christian Drosten bezweifelt, dass Deutschland allein durch Impfangebote eine akzeptable Impfquote in der Corona-Pandemie erreichen kann. Hauptgrund sei eine gewisse Gleichgültigkeit in der Bevölkerung, sagte Drosten im Podcast "Das Coronavirus-Update" von NDR Info. Deutschland werde deshalb im Herbst "mit Sicherheit" wieder Kontaktbegrenzungen brauchen. "Gelassen in den Herbst zu gehen, ist eine gewagte Vorstellung", sagte der Wissenschaftler in dem am Freitag veröffentlichten Podcast.

Auch mit Blick auf die Zahl von Corona-Patienten in Krankenhäusern zeigte sich Drosten wenig optimistisch. Er rechne damit, dass die Entwicklung sowohl Intensivstationen als auch die anderen Stationen und Notaufnahmen belasten werde. Für Ungeimpfte über 60 Jahre sei es ein "riesiges Risiko", ungeimpft in diesen Herbst zu gehen.

Er gehe jedoch nicht davon aus, dass Deutschland über Ansprache der Bevölkerung mit der Impfquote noch viel weiter komme, sagte Drosten dem Sender. "Und darum glaube ich, dass die Politik eine schwere Aufgabe vor sich hat und konsequent auch Entscheidungen treffen muss bald." Gefragt worden war Drosten in diesem Zusammenhang auch nach einer Impfpflicht als Option.

Kompromiss zur Impf-Auskunftspflicht geht Laschet nicht weit genug

01:00 Uhr: Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hält den Koalitionskompromiss zur Impf-Auskunftspflicht in Unternehmen für nicht weitgehend genug. "Aus Gründen der Betriebssicherheit sollte es Arbeitgebern erlaubt sein, sich nach Impfungen in der Belegschaft zu erkundigen - natürlich unter der Voraussetzung, dass diese Informationen vertraulich bleiben", sagte der CDU-Vorsitzende den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag). "Leider war das im Bund mit der SPD für alle Unternehmen nicht zu machen."

Union und SPD hatten sich nach stundenlangen Beratungen am späten Donnerstagabend auf eine Linie geeinigt: Demnach sollen Arbeitgeber von Beschäftigten in Kitas, Schulen und Pflegeheimen künftig Auskunft über eine Corona-Impfung oder eine überstandene COVID-Erkrankung verlangen können. "Angesichts der aktuellen pandemischen Lage ist das aus Sicht des Infektionsschutzes auch absolut notwendig", sagte Laschet.

Die entsprechende Gesetzesänderung soll am Dienstag im Bundestag beschlossen werden. Gewerkschaften lehnen das geplante Auskunftsrecht als zu weitgehend ab. Arbeitgeber fordern eine Ausweitung auf die gesamte Wirtschaft. Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) pocht weiter auf eine umfassendere Lösung.

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Mit Material von dpa, afp, sid, reuters und apa.
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