• Hier finden Sie alle News rund um das Coronavirus vom 3. Februar.
  • 17:50 Uhr: Köln plant zu Karneval weitgehendes Alkoholverbot
  • 17:27 Uhr: Negativer Corona-Test zur Einreise nach Schweden notwendig
  • 16:25 Uhr: Studie: Mehrheit hat sechs Monate nach Corona-Infektion Antikörper
  • 16:01 Uhr: Teile Tirols laut Virologin Hotspot für Mutation
  • 14:58 Uhr: In der EU wächst die Bereitschaft für den Einsatz des russischen Impfstoffs Sputnik V
  • 13:36 Uhr: Mit Astrazeneca-Mittel geimpfte Menschen laut Studie weniger ansteckend

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➤ Alkoholverbot in Kölner Karnevals-Hotspots

In Köln gilt während der Karnevalstage wegen des Coronavirus ein weitgehendes Alkoholverbot. "Es wird an den sogenannten tollen Tagen, die mit Weiberfastnacht beginnen und mit Veilchendienstag enden, ein Alkohlverkaufs- und Konsumverbot geben, zu unterschiedlichen Zeiten", kündigte Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) am Mittwoch an.

Wann und wo die Verbote gelten, ist nach Stadtangaben noch offen. Der Krisenstab werde darüber voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung am 5. Februar entscheiden, erklärte eine Stadtsprecherin.

Die weiteren Corona-News des Tages:

Schweden verlangt negativen Corona-Test bei Einreise

17:27 Uhr: Erwachsene Ausländer müssen bei der Einreise nach Schweden ab Samstag an der Grenze einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieser dürfe nicht älter als 48 Stunden sein, sagte der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Stockholm.

Grund dafür seien die neu aufgetretenen Varianten des Coronavirus. Bislang sei schwer einzuschätzen, welche Länder wie stark von den Virus-Varianten betroffen seien. Die Maßnahme gilt vorläufig bis zum 31. März.

Studie: Mehrheit hat sechs Monate nach Corona-Infektion Antikörper

16:25 Uhr: Fast 90 Prozent der Corona-Infizierten haben sechs Monate nach ihrer Infektion Antikörper gegen das Coronavirus im Körper. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie der UK Biobank, der größten britischen biomedizinischen Datenbank, die am Mittwoch in London veröffentlicht wurde.

Bei 88 Prozent der untersuchten Studienteilnehmer hätten nach den vollen sechs Monaten der Untersuchung Antikörper nachgewiesen werden können, nach drei Monaten war dies sogar bei 99 Prozent der Patienten der Fall.

"Obwohl wir nicht sicher sein können, inwieweit dies mit einer Immunität einhergeht, legen die Befunde nahe, dass Menschen für mindestens sechs Monate vor einer erneuten Ansteckung geschützt sein könnten", sagte Chef-Forscherin Naomi Allen.

In weiteren, noch länger als sechs Monate angelegten Untersuchungen wollen die Forscher herausfinden, ob Antikörper auch noch längere Zeit später bei den Probanden festgestellt werden können.

Die Spätfolgen einer Corona-Infektion
Die Spätfolgen einer Corona-Infektion

Teile Tirols möglicher Hotspot für Mutation

16:01 Uhr: In Österreich mehren sich nach Ansicht einer Virologin die Anzeichen, dass Teile des Bundeslands Tirol ein Schwerpunkt bei der Ausbreitung der erstmals in Südafrika nachgewiesenen Corona-Variante sind. Laut den jüngsten Zahlen von Ende vergangener Woche dürften dort derzeit in etwa die Hälfte der durch eine Mutation verursachten Infektionen auf diese Variante zurückgehen, sagte die Virologin Dorothee von Laer von der Medizinischen Universität Innsbruck der Zeitung "Der Standard". 80 Prozent der Neuinfektionen würden vom ursprüngliche Virus verursacht, jeweils zehn Prozent von der zuerst in Großbritannien beziehungsweise Südafrika nachgewiesenen Variante.

"Wir haben mittlerweile 80 Fälle und sicher eine große Dunkelziffer. Das ist nicht mehr ein kleines Cluster", sagte die Expertin der Deutschen Presse-Agentur über die Verbreitung der Südafrika-Variante.

Die südafrikanische Variante selbst weise schon wieder zumindest zwei zusätzliche Mutationen auf. Sie seien ein "Tiroler Subtyp" der zuerst in Südafrika nachgewiesenen Variante, so von Laer. Bedenklich sei die Entwicklung, weil neueste Studien den Schluss nahelegten, dass die Impfungen weniger gegen die Mutation wirkten und auch der natürliche Schutz durch Antikörper nach einer Erkrankung weit weniger gegen diese Variante helfe.

Studie: Impfstoff von Astrazeneca reduziert Ausbreitung des Coronavirus deutlich

13:36 Uhr: Einer aktuellen Studie der Universität Oxford zufolge sind mit dem Corona-Vakzin von Astrazeneca geimpfte Menschen deutlich weniger ansteckend. Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass die Impfung mit dem Wirkstoff die Übertragung des Coronavirus um 67 Prozent senken kann.

Für die Studie nahmen die Wissenschaftler regelmäßig Abstriche bei den Probanden vor und führten anhand dieser PCR-Tests durch. Ziel der Untersuchung sei gewesen, herauszufinden, ob sich bereits geimpfte Personen erneut mit COVID-19 infizieren können.

Die Wissenschaftler hätten befürchtet, dass der Impfstoff keine Immunität gegen das Virus bewirke, sondern "schwere Fälle in leichte Fälle und leichte Fälle in asymptomatische Fälle umwandelt".

Sollten die Ergebnisse der Studie verifiziert werden, könnte das einen wichtigen Meilenstein im Kampf gegen die Pandemie darstellen. Bislang ist unklar, ob Menschen, die bereits geimpft sind, das Virus nicht trotzdem weitergeben können. Auch die Debatte, ob die Corona-Maßnahmen für Geimpfte weniger streng gelten sollten, könnte dadurch befeuert werden.

Allerdings ist die Studie aktuell noch nicht "peer-reviewed", also durch unabhängige Gutachter beurteilt worden. Sie ist bislang auch nur online verfügbar, soll aber auch noch in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht werden.

Die Universität von Oxford war an der Entwicklung des Astrazeneca-Impfstoffs beteiligt. Die Wirksamkeit des Vakzins wird derzeit auf 70 Prozent geschätzt.

Weil die Datenlage zu dem Mittel derzeit noch dünn ist, hatte die deutsche Impfkommission Ende Januar empfohlen, nur Menschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren damit zu impfen.

Schätzung: 15 Prozent der Bevölkerung in England war mit SARS-CoV-2 infiziert

16:17 Uhr: In England haben schätzungsweise bereits mehr als 15 Prozent der Bevölkerung eine Coronavirus-Infektion durchgemacht. Das geht aus Zahlen der Statistikbehörde ONS (Office for National Statistics) hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Zugrunde liegen der Schätzung Daten aus Antikörper-Tests aus dem Zeitraum vom 22. Dezember und dem 18. Januar.

Die Daten unterscheiden sich stark nach Regionen, so liegt London mit 21 Prozent an der Spitze. Die wenigsten Infektionen gab es demnach im Südwesten des Landes, wo sich schätzungsweise rund 8 Prozent der Bevölkerung infiziert hatten.

Besonders viele Infektionen gab es in der Altersgruppe der über 80-Jährigen - von ihnen hat sich den Schätzungen zufolge in England ein Viertel mit dem Coronavirus infiziert. Niedrig ist hingegen die Infektionsrate unter den 70 bis 79-Jährigen mit etwas mehr als 8 Prozent.

Bereitschaft für Einsatz von Sputnik V in der EU wächst

14:25 Uhr: Nach neuen Studienergebnissen über eine hohe Wirksamkeit des umstrittenen russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V wächst in der Europäischen Union die Bereitschaft für seinen Einsatz. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen äußerte sich nach Angaben aus Parlamentskreisen offen für eine mögliche Zulassung von Sputnik V. Auch Frankreich und Spanien zeigten sich am Mittwoch offen für den Einsatz des Vakzins, sollte es den Standards genügen.

Zuvor hatte bereits Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Zulassung des russischen Impfstoffs Sputnik V nicht ausgeschlossen. Jedes Vakzin sei in der EU "herzlich willkommen", sofern die EU-Arzneimittelbehörde EMA dies empfehle, sagte sie am Dienstagabend in der ARD-Sendung "Farbe bekennen"

Eine am Dienstag von der renommierten britischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentliche Studie hatte Sputnik V eine hohe Wirksamkeit bescheinigt. Demnach schützte das Vakzin in der dritten und letzten Phase der klinischen Studien 91,6 Prozent der Probanden vor einer symptomatischen Covid-19-Erkrankung. Nach Angaben der Autoren wurde der Impfstoff von den Studienteilnehmern zudem gut vertragen.

Virologe: Neue Corona-Mutation entkommt Immunsystem einfacher

13:53 Uhr: Die nun auch in Großbritannien aufgetauchte Mutation E484K stärkt das Coronavirus nach Angaben des Virologen Alexander Kekulé gegen die Abwehrmechanismen im Körper.

"Das Virus entkommt dem Immunsystem einfacher", sagte der Professor der Universität Halle-Wittenberg am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Die Mutation betrifft wie auch andere Mutationen das sogenannte Spike-Protein, das dem Coronavirus die kronenhafte Form verleiht.

Antikörper seien aber deutlich weniger wirksam gegen die E484K-Variante, sagte Kekulé mit Verweis auf Angaben aus Brasilien und bislang weniger belastbare Berichte aus Südafrika.

"Das Virus wird schlechter neutralisiert." Wer nach einer Corona-Infektion Antikörper gebildet habe, könne an Viren mit der E484K-Mutation leichter als am herkömmlichen Coronavirus ein zweites Mal erkranken.

Die gute Nachricht sei aber, dass die Krankheitsverläufe dann in der Regel milder seien. "Wir haben dann zwar nicht das volle Sortiment, das das Virus abfängt", erklärte der Mediziner. "Aber wir können es bremsen."

Die Gefahr einer Erkrankung bestehe bei E484K zwar auch nach einer Impfung, sagte Kekulé. Die mRNA-Impfstoffe böten aber deutlich besseren Schutz als eine natürliche Immunreaktion.

Wie stark der Schutz durch die Impfstoffe bei E484K sinke, wisse man noch nicht, sagte der Virologe. "Vielleicht geht die Wirksamkeit nur von 95 auf 90 Prozent zurück." Er sei sich aber sicher, dass spätestens im Herbst neue Impfstoffvarianten nötig würden.

Dass das Virus unabhängig an verschiedenen Orten die Mutation E484K gebildet habe, spreche dafür, dass diese einen Vorteil für das Virus habe, erklärte Kekulé. Aus seiner Sicht wäre es daher hilfreich, jetzt schnell die Risikogruppen einmal zu impfen. "Damit wir das Virus überholen."

Die offiziellen Empfehlungen des Ständigen Impfkommission sehen aber eine zweifache Impfung pro Person vor.

Kühlschrank aus: Hunderte Impfdosen wegen Stromproblemen unbrauchbar

12:39 Uhr: Wegen Stromproblemen eines Kühlschranks sind in England einem Bericht zufolge mehrere Hundert Dosen des Biontech-Impfstoffes entsorgt worden.

Rund 450 Dosen des Vakzins hätten im Januar aufgrund von "strombedingten Problemen" in einem Impfzentrum im englischen Rotherham entsorgt werden müssen, nachdem der Kühlschrank über Nacht keine durchgängige Stromversorgung gehabt habe, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Donnerstag. Mitarbeiter hätten dies entdeckt, als sie am Morgen die Temperatur des Kühlschranks prüfen wollten.

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer muss - anders als etwa das Präparat von Astrazeneca - in speziellen Kühlschränken bei minus 70 Grad Celsius aufbewahrt werden, um sich länger zu halten. Für einige Tage hält er sich jedoch auch bei normalen Kühlschranktemperaturen.

An den Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey kann jeder teilnehmen. In das Ergebnis fließen jedoch nur die Antworten registrierter und verifizierter Nutzer ein. Diese müssen persönliche Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angeben. Civey nutzt diese Angaben, um eine Stimme gemäß dem Vorkommen der sozioökonomischen Faktoren in der Gesamtbevölkerung zu gewichten. Umfragen des Unternehmens sind deshalb repräsentativ. Mehr Informationen zur Methode finden Sie hier, mehr zum Datenschutz hier.

Bundeswehrsoldaten zu Corona-Hilfe nach Portugal gestartet

12:02 Uhr: Als Nothilfe für das von der Corona-Pandemie schwer getroffene Portugal sind am Mittwoch 26 Bundeswehrsoldaten mit Medizingeräten von Niedersachsen nach Lissabon gestartet.

Das Team aus acht Ärztinnen und Ärzten sowie Sanitätspersonal soll drei Wochen lang in einem zivilen Krankenhaus bei der Behandlung schwerkranker COVID-Patienten helfen.

Der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Ulrich Baumgärtner, nannte die Hilfe vor dem Abflug vom Fliegerhorst Wunstorf ein "Zeichen für die europäische Solidarität".

Mit dem Transportflugzeug Airbus A400M wurden außerdem Beatmungsgeräte und Infusionsgeräte nach Portugal gebracht. Das dortige Gesundheitssystem ist durch die Pandemie stark überlastet.

Das Land im äußersten Südwesten Europas ist besonders von der als höher ansteckend geltenden Virusvariante betroffen, die zunächst in Großbritannien auffiel.

Dänemark arbeitet an digitalem Corona-Pass mit Impfnachweis

11:31 Uhr: Dänemark will einen digitalen Ausweis mit Corona-Impfdaten entwickeln und damit zunächst vor allem Dienstreisenden das Leben erleichtern.

Mit dem sogenannten Corona-Pass sollen die Däninnen und Dänen auf Dienst- und weiteren Reisen im Ausland künftig dokumentieren können, dass sie gegen COVID-19 geimpft worden sind. Das teilte das dänische Finanzministerium am Mittwoch mit.

Ein erster Schritt soll sein, dass man ab Ende Februar erstmals seinen Impfstatus auf der dänischen Online-Gesundheitsplattform einsehen kann. Die Entwicklung und vollständige Umsetzung des Corona-Passes inklusive App wird allerdings noch drei bis vier Monate dauern.

Die Hoffnung ist, dass der Pass später auch bei der Öffnung des Kultur- und Geschäftslebens in Dänemark helfen kann. Derzeit gelten im nördlichsten deutschen Nachbarland ähnlich strikte Corona-Maßnahmen wie in Deutschland, Geschäfte und viele weitere Einrichtungen sind geschlossen. Die Grenzen sind für Ausländer weitgehend dicht.

Bereits seit einigen Monaten kann man sich in Dänemark über die Online-Plattform einen Nachweis anzeigen lassen und ausdrucken, auf dem zu sehen ist, ob man kürzlich negativ auf das Coronavirus getestet worden ist. Der Impfnachweis soll diesem Pass gleichen.

In Dänemark haben bis zum 29. Januar rund 184,000 Menschen ihre erste Impfdosis erhalten, knapp 45,000 bereits ihre zweite. Dänisches Ziel ist es, bis Ende Juni 2021 alle Bürger geimpft zu haben, die dies wünschen.

Mecklenburg-Vorpommern ermöglicht Corona-Impfung beim Hausarzt

11:12 Uhr: Mecklenburg-Vorpommern geht bei den Corona-Schutzimpfungen neue Wege und lässt Senioren auch in Hausarztpraxen impfen. Zunächst einmal pro Woche sollen in insgesamt zehn Arztpraxen des Landkreises Nordwestmecklenburg je nach bereitstehender Impfstoffmenge jeweils bis zu 24 Menschen geimpft werden.

Ziel sei es, insbesondere älteren Bewohnern ländlicher Regionen kurze Wege zum Impfen zu gewährleisten, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Mittwoch beim Besuch einer Landarztpraxis in Neuburg bei Wismar. Mecklenburg-Vorpommern hat mit knapp 3,6 Prozent die bundesweit höchste Impfquote.

Junge-Union-Chef Kuban gegen Sonderrechte für Geimpfte

10:28 Uhr: Der Chef der Jungen Union, Tilman Kuban, hat sich gegen eine frühere Aufhebung der Corona-Regeln für Geimpfte ausgesprochen.

"Was natürlich nicht sein kann, um das ein bisschen flapsig zu sagen, ist, dass im Sommer die Rentner am Strand liegen, aber die junge Generation weiterhin zu Hause sitzt und sich noch mit einer Person treffen darf. Da wird man am Ende keine Akzeptanz für bekommen", sagte der CDU-Politiker dem Politikjournal "Rundblick Niedersachsen".

Gerade die jungen Menschen schränkten sich derzeit erheblich ein, obwohl es in dieser Generation weniger schwere Corona-Verläufe gebe. Die große Mehrheit der Jüngeren halte sich dabei an die Regeln. "Deswegen bitte ich um Verständnis, dass wir als junge Generation auch versuchen wollen, die gleichen Freiheitsrechte im Sommer zu haben, wenn die Todeszahlen ganz andere sind und die schweren Verläufe deutlich stärker zurückgehen, weil die vulnerablen Gruppen geimpft sind", sagte der 33-Jährige aus der Region Hannover.

Wieder massive technische Probleme bei Corona-Impfterminvergabe

09:57 Uhr: Auch das zweite Anmeldeverfahren für die Vergabe von Corona-Impfterminen für Senioren über 80 Jahre in Hessen wird von massiven technischen Problemen begleitet.

Die Internetseite für die Terminbuchung ließ sich am Mittwochmorgen nicht öffnen. Mitarbeiter der Telefon-Hotline sprachen von technischen Problemen, es könnten derzeit keine Termine vergeben werden.

Bereits bei der ersten Impfanmeldung für die Bevölkerungsgruppe der Über-80-Jährigen, bei der zunächst nur 60.000 Termine für die Corona-Schutzimpfung vergeben wurden, hatte es in Hessen massive technische Störungen wegen des großen Ansturms auf die Termine gegeben.

Bis zum Schluss mussten die Senioren und ihre Angehörige teils über Stunden warten, bis sie sich registrieren oder für einen Termin anmelden konnten. Nun soll die Terminvergabe für die Menschen im Alter von über 80 Jahren nicht limitiert sein.

Mehr als 110.000 neue Corona-Fälle an einem Tag in den USA

09:23 Uhr: In den USA geht die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen weiter zurück. Mit 110.679 neuen Fällen am Dienstag meldeten die Behörden rund 36.000 weniger als am gleichen Tag der Vorwoche, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Mittwochmorgen (MEZ) hervorging. Der bisherige Tagesrekord wurde am 2. Januar mit 300.282 neuen Fällen gemeldet.

Angesichts der Ausbreitung von mutierten Varianten des Coronavirus im Land warnen einige Experten wie der Epidemiologe Michael Osterholm jedoch vor einer möglichen neuen Welle.

Am Dienstag verzeichneten die Behörden zudem 3.389 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion. Der bisherige Höchstwert wurde am 12. Januar mit 4.466 Toten registriert.

In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang knapp 26,4 Millionen Menschen mit dem Erreger SARS-CoV-2 infiziert, mehr als 446.000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

Nach einem zunächst schleppenden Start der Corona-Impfkampagne vermeldete die neue Regierung unter Präsident Joe Biden zuletzt Fortschritte. Bislang wurden landesweit rund 52,6 Millionen Dosen ausgeliefert, von denen mehr als 32,7 Millionen verabreicht wurden, wie Zahlen der Gesundheitsbehörde CDC zeigen.

Darunter sind demnach sechs Millionen Menschen, die inzwischen schon die beiden nötigen Impfungen bekommen haben.

Curevac will mit Glaxosmithkline Impfstoff gegen Varianten entwickeln

09:04 Uhr: Der deutsche Impfstoffhersteller Curevac will gemeinsam mit dem britischen Pharmakonzern Glaxosmithkline weitere mRNA-Impfstoffe entwickeln, die vor mutierten Varianten des Coronavirus schützen.

"Diese neue Kooperation baut auf unseren bestehenden Verbindungen mit Curevac auf", sagte Glaxosmithkline (GSK)-Chefin Emma Walmsley laut einer Mitteilung von Mittwoch. "Sie steht dafür, dass wir unsere wissenschaftliche Expertise in mRNA und der Impfstoffentwicklung vereinen, um die Entwicklung von neuen COVID-19-Impfstoffen zu beschleunigen."

Außerdem will der britische Konzern noch in diesem Jahr 100 Millionen Dosen des ersten Curevac-Impfstoffs CVnCoV herstellen, der sich aktuell in klinischen Tests der Phase-2b/3 befindet und in den nächsten Monaten zugelassen werden könnte.

Um einen breiteren Schutz gegen mehrere Corona-Varianten zu bieten und gegebenenfalls auch für künftige vorzusorgen, wollen Curevac und GSK auf Basis des ersten Vakzins weitere Impfstoffkandidaten entwickeln.

Der britische Pharmakonzern leistete im Rahmen der Kooperation eine Vorauszahlung von 75 Millionen Euro - und weitere 75 Millionen Euro, die von bestimmten Meilensteinen abhängen.

FDP und AfD kritisieren Merkel wegen Impfstrategie

07:50 Uhr: Aus der Opposition kommt scharfe Kritik an der Äußerung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), bei der Impfstoff-Bestellung durch die Europäische Union sei "im Großen und Ganzen nichts schief gelaufen".

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sagte am Mittwoch in der RTL-Sendung "Guten Morgen Deutschland", Merkel hole damit den Großteil der Bevölkerung nicht ab. "Es gibt große Empörung weil es
beim Impfen nicht weitergeht, es gab große Erwartungen. Und es gibt eine wachsende Ungeduld der Menschen, die das öffentliche Leben wiederhaben wollen", betonte Lindner.

AfD-Chef Jörg Meuthen schrieb am Mittwochmorgen auf Twitter über Merkels Satz: "Offensichtlich ist sie nach über 15 Jahren im Kanzleramt vollkommen entkoppelt von der Realität in unserem Land!"

Merkel hatte am Dienstagabend in der ARD-Sendung "Farbe bekennen" die Impfstrategie verteidigt und die Bürger zum Durchhalten aufgerufen.

Mexiko lässt russischen Corona-Impfstoff Sputnik V zu

07:10 Uhr: Mexikos Behörden haben dem russischen Coronavirus-Impfstoff Sputnik V eine Notfallzulassung erteilt. Das verkündete der Pandemie-Experte des Gesundheitsministeriums, Hugo López-Gatell, in seiner allabendlichen Corona-Pressekonferenz am Dienstag (Ortszeit).

Kurz zuvor hatte das medizinische Fachblatt "The Lancet" neue Daten russischer Forscher veröffentlicht, nach denen das Vakzin eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent hat. Zuvor hatte es Kritik an fehlenden belastbaren Studien zu Sputnik V gegeben. In Lateinamerika wird das Präparat bereits in Argentinien eingesetzt.

Mexiko hatte an Heiligabend als erstes Land Lateinamerikas seine Impfkampagne begonnen. Bislang wird ausschließlich das Mittel des Mainzer Unternehmens Biontech und des US-Konzerns Pfizer gespritzt, das Präparat des Pharmakonzerns Astrazeneca und der Universität Oxford wurde aber inzwischen auch zugelassen.

Nachdem Pfizer die Liefermengen reduzierte, sind allerdings erst rund 678.000 Impfdosen in dem nordamerikanischen Land verabreicht worden. Viele der Geimpften bekommen die zweite Spritze nicht im empfohlenen Zeitraum.

Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador besprach vergangene Woche mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin eine Sputnik-V-Bestellung Mexikos - 24 Millionen Dosen sollen nach Regierungsangaben im Laufe der kommenden zwei Monate geliefert werden.

Einen Tag zuvor, am 24. Januar, war bei López Obrador COVID-19 diagnostiziert worden - er ist seitdem in seiner Wohnung im Präsidentenpalast in Mexiko-Stadt isoliert.

9.705 Corona-Neuinfektionen und 975 neue Todesfälle gemeldet

06:04 Uhr: Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 9.705 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 975 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Mittwoch hervorgeht. Vor genau einer Woche hatte das RKI 13.198 Neuinfektionen und 982 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet.

Der Höchststand von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Mittwochmorgen bei 82,9. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.237.790 nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2 in Deutschland (Stand: 03.02., 00:00 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 58.956. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.973.200 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,85 (Vortag 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 85 weitere Menschen anstecken.

Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Grüne fordern monatlichen Corona-Zuschlag

05:30 Uhr: Die Grünen im Bundestag erhoffen sich vom Spitzentreffen der Regierungsparteien CDU, CSU und SPD an diesem Mittwoch mehr Hilfe für Arme in der Pandemie.

"Ich erwarte vom Koalitionsausschuss, dass Union und SPD einen wirkungsvollen Rettungsschirm für Menschen in Armut aufspannen", sagte der sozialpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Sven Lehmann, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Das Hin und Her auf dem Rücken der Betroffenen muss ein Ende haben."

Die Grünen forderten schnellstmöglich einen Corona-Zuschlag in Höhe von 100 Euro monatlich für Erwachsene und 60 Euro für Kinder auf die Grundsicherung, erklärte Lehmann.

Zudem schließe sich die Fraktion den Forderungen von Sozialverbänden, Gewerkschaften und Familienverbänden an, die Grundsicherung dauerhaft auf rund 600 Euro monatlich anzuheben. "Dazu werden wir weiter Druck machen."

Am Mittwochabend wollten die Spitzen der Regierungsparteien und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erstmals seit der Wahl von Armin Laschet zum neuen CDU-Chef im Koalitionsausschuss miteinander beraten. SPD-Vertreter hatten im Vorfeld Forderungen nach mehr Hilfe für arme Menschen in der Pandemie angekündigt.

Nach Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) verlangte auch die SPD-Vorsitzende Saskia Esken die Einführung eines monatlichen Corona-Zuschlags für Hartz-IV-Bezieher. Co-Parteichef Norbert Walter-Borjans schlug 200 Euro Einmalhilfe für Grundsicherungsempfänger vor.

"Im Wahljahr entdeckt die SPD endlich das Thema Armut", kritisierte Lehmann. Eine Einmalhilfe von 200 Euro sei allenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein. "Die Coronakrise droht Armut weiter zu verschärfen."

WHO-Team besucht Labor in Wuhan - Spekulationen um Ursprung des Virus

04:48 Uhr: Internationale Experten haben in der chinesischen Stadt Wuhan ein Forschungszentrum besucht, das im Mittelpunkt von Spekulationen über den Ursprung des Coronavirus steht.

Die Visite im Wuhan Institut für Virologie (WIV) gilt als ein Höhepunkt der Ermittlungen der Fachleute im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Gemeinsam mit chinesischen Kollegen wollen die Experten herausfinden, wo das neuartige SARS-CoV-2-Virus ursprünglich herkam.

Das Labor ist eine führende Einrichtung unter Chinas Akademie der Wissenschaften. Es forscht mit Coronaviren von Fledermäusen, die als Ursprung für die Pandemie verdächtigt werden. So war spekuliert worden, dass das Virus vielleicht auch aus dem Labor entwichen sein könnte, was die chinesische Seite aber energisch bestritten hat.

Studie: Rolle des Wetters bei Corona-Verbreitung nicht unterschätzen

04:21 Uhr: Saisonale Wetterbedingungen spielen zyprischen Forschern zufolge eine unterschätzte Rolle beim Verlauf der Corona-Pandemie. Deshalb sollten Wetterdaten stärker in Modelle zur Ausbreitung des Virus einbezogen werden, schreiben Dimitris Drikakis und Talib Dbouk von der University of Nicosia in Nikosia (Zypern) im Fachmagazin "Physics of Fluids".

In ihrer Arbeit erweiterten sie ein klassisches Modell zum Pandemieverlauf um einen Index, der Luftfeuchtigkeit und -temperatur sowie Windgeschwindigkeit berücksichtigt.

Weltweit kämpfen Regierungen mit Maßnahmen zur Virus-Eindämmung gegen die Corona-Pandemie: Geschäfte, Veranstaltungsstätten und Schulen werden geschlossen, soziale Kontakte werden beschränkt, Reiseverbote erlassen.

"Diese Lösungen sind nur nützlich, um das Entwicklungstempo der Gesamtzahl neu infizierter Personen zu verlangsamen", schreiben die Forscher. Sie gehen davon aus, dass eine zweite Welle "unumgänglich" ist, aber durch Lockdown-Maßnahmen gedämpft werden kann.

"Bei Pandemien, bei denen keine massiven und wirksamen Impfungen verfügbar sind, sollte die Regierungsplanung längerfristig sein, indem Wettereffekte berücksichtigt und die Richtlinien für öffentliche Gesundheit und Sicherheit entsprechend gestaltet werden", wird Dbouk in einer Mitteilung des Fachmagazins zitiert.

Gemeinsam mit Drikakis erweiterte er ein klassisches Ausbreitungsmodell, das den weiteren Pandemieverlauf unter anderem auf Basis der Übertragungsrate prognostiziert.

Den Forscher zufolge hängt die Übertragungsrate auch von den Wetterbedingungen ab. Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Windgeschwindigkeit bestimmen demnach beispielsweise, welche Erregerkonzentration winzige Speicheltröpfchen aufweisen, wie lange sie sich in der Luft halten und wie weit sie sich ausbreiten können. So seien hohe Temperaturen im Sommer für die Übertragung des Virus eher schlecht.

"Nationale Lockdowns oder groß angelegte Lockdowns sollten nicht auf kurzfristigen Vorhersagemodellen basieren, die die Auswirkungen des jahreszeitlich bedingten Wetters ausschließen", betont Drikakis.

Er und Dbouk sind zuversichtlich, dass ihr Index dazu beitragen könnte, manch strengen Lockdown, der sich nachteilig auf alle Aspekte des Lebens und der Weltwirtschaft auswirkt, zu vermeiden.

Mund-Nase-Bedeckung richtig reinigen: Masken waschen, bügeln oder „backen“?

Aufgrund der Corona-Pandemie tragen Menschen auf der ganzen Welt Mund-Nase-Bedeckungen. Selbst hergestellte Stoffmasken können laut dem Regensburger Infektiologen Bernd Salzberger problemlos öfter getragen werden. Die Bedeckung muss allerdings regelmäßig gereinigt werden. Im Video zeigen wir, wie man Masken richtig reinigt.

Vorläufige Zulassung für ersten Corona-Impfstoff in Neuseeland

02:51 Uhr: Mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer ist nun auch in Neuseeland das erste Corona-Vakzin zur Bewältigung der Pandemie vorläufig zugelassen worden. Die zuständige Behörde Medsafe gab am Mittwoch grünes Licht für den Einsatz des Präparats und sprach von einem "bedeutenden Meilenstein".

Vor der uneingeschränkten Zulassung des Impfstoffs müssten noch einige Bedingungen erfüllt werden, darunter regelmäßige Updates zu klinischen Studien und etwaigen Risiken. Die Impfkampagne in dem Inselstaat soll im April anlaufen und Beschäftigten mit Systemrelevanz und im Bereich des Grenzverkehrs Priorität einräumen.

Wegen extrem strenger Maßnahmen und genauer Kontaktverfolgungen ist Neuseeland bislang sehr glimpflich durch die Krise gekommen. Fast alle Corona-Fälle werden bei Reiserückkehrern entdeckt.

Vergangene Woche wurde erstmals seit November wieder ein lokal übertragener Infektionsfall bestätigt. Insgesamt wurden nur rund 2.000 Infektionen bekannt, 25 Menschen sind in Verbindung mit COVID-19 gestorben.

In dem Land mit gut fünf Millionen Einwohnern herrscht weitgehend Normalität. Dem australischen Lowy-Institut zufolge hat Neuseeland das weltweit beste Management der Coronakrise bewiesen.

Merkel und Macron: "Welt wird nach Corona eine andere sein"

01:05 Uhr: Die Corona-Pandemie bietet nach Meinung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und anderen internationalen Spitzenpolitikern die Chance für eine Neuordnung der Weltpolitik.

"Die Welt wird nach Corona eine andere sein", heißt es in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwoch) und andere Blätter. Die jetzige Krise biete auch Gelegenheit, "durch effiziente Zusammenarbeit, Solidarität und Koordination wieder einen Konsens über eine internationale Ordnung zu erzielen - eine Ordnung, die auf Multilateralismus und Rechtsstaatlichkeit beruht". Auch das Problem des Klimawandels könne nur global gelöst werden.

Der Beitrag wurde auch von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Senegals Staatschef Macky Sall unterschrieben. Von Seiten internationaler Organisationen waren UN-Generalsekretär António Guterres, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel beteiligt. Die Gruppe schlägt auch eine wieder engere Zusammenarbeit im Rahmen internationaler Foren wie der Gruppe der G7 und der G20 vor.

Die COVID-19-Krise sei "die seit Generationen größte Bewährungsprobe für die weltweite Solidarität", heißt es weiter in dem Text. "Ist auch nur ein Ort in der Welt von COVID-19 betroffen, sind Menschen und Volkswirtschaften allerorten gefährdet."

Daraus müssten auch Lehren für künftige Krisen gezogen werden. "Statt Kulturen und Werte gegeneinander auszuspielen, müssen wir einen integrativeren Multilateralismus aufbauen. Dabei haben wir unsere Unterschiede genauso zu achten wie unsere gemeinsamen Werte, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert sind."

Studie: Symptome bei britischer Corona-Mutation sind leicht verändert

Einer Studie zufolge sind die Symptome bei der zuerst in Großbritannien entdeckten Coronavirus-Variante anders als bei der bislang vorherrschenden. Husten tritt beispielsweise etwas häufiger auf.

"Bild": FDP-Politiker Solms schimpft über Terminvergabe für Impfung

00:01 Uhr: Der FDP-Ehrenvorsitzende und Alterspräsident des Bundestags, Hermann Otto Solms, hat das System zur Terminvergabe für die Corona-Impfung nach eigenen Erfahrungen kritisiert.

Nach Angaben der "Bild" (Mittwoch) bemüht sich der 80-Jährige seit drei Wochen um einen Termin - ohne Erfolg. "Es wäre ein Leichtes für die Verwaltung, sich von den Meldeämtern die Daten der über 80-Jährigen zu besorgen, sie zu informieren, dass, wann und wo sie geimpft werden können", sagte Solms.

"Dann wüssten die Menschen, dass man sie auf dem Schirm hat, dass sie sich auf den Staat verlassen können." Das aber sei offenkundig nicht der Fall. Solms bemängelte, niemand fühle sich zuständig oder verantwortlich. Das sei "eine typische Antwort in einem Verwaltungs- und Beamtenstaat."

Alle Corona-Meldungen vom 2. Februar zum Nachlesen finden Sie hier.

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Mit Material von dpa, afp, sid und apa.
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Coronavirus: Die Chronologie der Pandemie

Am 27. Januar 2020 wurde der erste Corona-Fall in Deutschland offiziell bestätigt. Ein 33-jähriger Webasto-Mitarbeiter hatte sich angesteckt. Was damals noch niemand ahnte: Das ganze Jahr 2020 wird sich um dieses Virus drehen und das Leben aller Menschen beeinflussen. Die Chronologie der bedeutendsten Ereignisse.