• In einer Osnabrücker Eisfabrik gab es einen Corona-Ausbruch mit mindestens 170 Infizierten.
  • Bei einigen von ihnen wurde sogar die Mutation B.1.1.7. nachgewiesen.
  • Insgesamt 850 Mitarbeiter befinden sich derzeit in Quarantäne.

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In einer Eisfabrik in Osnabrück ist es zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. Das Werk sei deswegen geschlossen worden, bestätigte ein Sprecher der Stadt am Dienstagmorgen.

Das Gesundheitsamt sei dabei, die Mitarbeiter der Fabrik zu testen. Nach Angaben des Betreibers Froneri handelt es sich beim Standort Osnabrück um eines der größten Eiskremwerke Europas.

170 Beschäftigte sind infiziert, 850 Mitarbeiter in Quarantäne

Mehrere Medien hatten berichtet, dass sich mindestens 170 Beschäftigte mit dem Coronavirus angesteckt hätten. Bei einigen von ihnen sei die sogenannte britische Mutante B.1.1.7 nachgewiesen worden, die als besonders ansteckend gilt.

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Osnabrücks Stadträtin Katharina Pötter nannte die Lage dem NDR zufolge "sehr besorgniserregend". Dem Bericht zufolge sind 850 Mitarbeiter in Quarantäne. Das Werk bleibe mindestens bis 26. Februar geschlossen. (ff/dpa)

Laschet: "Man kann nicht immer neue Grenzwerte erfinden"

Der CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet hat sich gegen neue Corona-Grenzwerte ausgesprochen und vor einem zu einseitigen Fokus auf den sogenannten Inzidenzwert gewarnt. (Teaserbild: IMAGO / photothek)