Fernseher und schlechter Atem: Wahre Lustkiller für Ihr Sexleben

Kommentare37

Sex macht Spaß. Doch um in Stimmung zu kommen, muss alles passen. Denn die Lust beginnt im Kopf. Babysprache, schlechte Körperhygiene oder Stress: Passen Sie besonders auf bei diesen Lustkillern.

Obwohl uns Sex Spaß macht, müssen wir oft erst in Stimmung kommen - und dafür sollte alles passen. Denn die Lust beginnt nicht erst beim Körperlichen, sondern schon im Kopf. Lustkiller kommen ganz unterschiedlich daher ...
Mit einem Kuss fängt alles an ... zumindest in den meisten Fällen. Denn wenn der Partner einen muffigen Atem hat, wird das Liebesspiel wohl schneller beendet sein, als es anfangen konnte. Mundgeruch ist ein No-Go fürs Sexleben, am schlimmsten sind eine Knoblauch- oder Alkoholfahne.
Unangenehmer Schweißgeruch unter den Achseln oder an den Füßen ist mindestens genauso abtörnend wie Mundgeruch. Besser ist es, Sie kümmern sich vorher um Ihre Körperhygiene, duschen, kontrollieren Ihren Atem und es kann losgehen.
Wenn man als Paar schon einige Jahre zusammen ist, schleicht sich natürlich auch immer ein Stück Routine ein. Doch wenn nur jeden Sonntagabend nach dem "Tatort" eine schnelle Nummer in der immer gleichen Stellung geschoben wird, hat das nichts mehr mit einem aufregenden Liebesleben zu tun.
Ein romantisches Essen zu zweit ist häufig der Beginn einer langen Liebesnacht, sagt man doch nicht umsonst "Liebe geht durch den Magen". Übertreiben Sie es aber nicht mit den Genüssen, sonst kann ein anregendes Mahl schnell ins Gegenteil umschlagen: Ein voller Bauch studiert nicht nur schlecht, auch beim Sex ist er eher hinderlich.
Mal eben schauen, was in der Glotze läuft? Bitte nicht! Sonst ist der Fernseher der einzige Bereich, wo wirklich was läuft. Ein Fernseher im Schlafzimmer erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er wesentlich häufiger zum Einsatz kommt als Sex Toys und Kondome. Außer natürlich, Sie nutzen den Fernseher, um sich gemeinsam antörnende Filme anzuschauen ...
Ohne Leidenschaft füreinander wird es schwer: Wenn in der Beziehung das Feuer fehlt, endet das häufig in akuter Lustlosigkeit. Ist das Verlangen nach Sex nur noch einseitig und gibt sich der Partner vielleicht sogar abweisend, ist der Ofen so gut wie aus.
Ein Killer für ein befriedigendes Liebesleben ist außerdem Stress. Wer im Kopf ständig mit anderen Dingen beschäftigt ist, kann sich im Bett schwer gehen lassen. Nebenbei macht zu viel Arbeit auch noch sehr müde. Gähnt der Partner schon beim Vorspiel, wird es mit Sicherheit keine heiße Liebesnacht geben.
Ein ziemlicher Abtörner sind außerdem Typen, die beim Sex regelmäßig im Spiegel checken, ob die Frisur noch sitzt und ihre Muskeln gut aussehen. Erst recht, wenn danach auch noch die Frage "Na, wie war ich?" kommt. Ein weiteres No-Go sind Menschen, die ständig erzählen, wie toll der Sex mit dem Ex war. Das will nun wirklich keiner hören.
Ebenso wie Dirty Talk kann auch die Verwendung von Babysprache und peinlichen Kosenamen im Bett ziemlich nach hinten losgehen. Oder verspüren Sie noch große Lust auf Sex, wenn Sie "Pupsmausi" oder "Pummelinchen" genannt werden?
Stehen die Kinder vor dem Bett oder liegen zwischen den Eltern, ist das sexlose Dasein besiegelt. Auch wenn es im Nebenzimmer selig schlummert, kann das durchaus eine Bremse für Paare sein - aus Angst, der Nachwuchs könnte wach werden, wird es wohl eher seltener zur Sache gehen.