Diese ungesunden Lebensmittel sollten Sie besser meiden

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Auch wenn Sie sich grundsätzlich gesund ernähren, kann es sein, dass sich Lebensmittel in Ihren Kühlschrank verirren, die alles andere als eine Wohltat für Ihre Gesundheit sind. Natürlich hängt es aber immer von der Menge an ungesunden Lebensmitteln ab, die Sie zu sich nehmen. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Wer nur hin und wieder eine Fertigpizza verspeist und sich ansonsten frisch und ausgewogen ernährt, wird seiner Gesundheit keinen Schaden zufügen. Doch gesund ist diese genauso wenig wie Chips, Schokoriegel, Fruchtgummi, Pommes, Softdrinks und viele weitere Lebensmittel.
Nur weil ein Lebensmittel "bio" ist heißt es nicht automatisch, dass es auch gesund ist. Denn auch Bio-Produkte können stark verarbeitet und unnötig viel Zucker, Salz oder Fett enthalten. So sind Bio-Chips oder Bio-Tiefkühlpizzas keineswegs eine gesunde Alternative.
Egal, ob Brot, Nudeln oder Kekse - Produkte aus Weißmehl gelten als ungesund. Sie enthalten in der Regel keine nennenswerten Nährstoffe, dafür aber viele "leere" Kalorien. Zudem machen Lebensmittel aus Weißmehl nur für kurze Zeit satt.
Im Gegenteil: Weißmehl entzieht dem Körper Vitamine und Mineralstoffe, um überhaupt verdaut werden zu können. Außerdem wird die enthaltene Stärke im Körper zu Zucker umgewandelt, was sich negativ auf den Blutzuckerspiegel auswirken kann. Das führt letztendlich wieder zu Heißhungerattacken.
Essen Sie statt Weißmehl lieber Produkte aus Vollkornmehl. Vollkornprodukte enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, was dafür sorgt, dass Sie länger satt bleiben.
Bisphenol-A (BPA) steht auf der EU-Liste der gefährlichsten Chemikalien. Dennoch enthält die Beschichtung in vielen Konserven diesen hormonähnlichen Schadstoff. BPA kann in den Inhalt der Dose übergehen und bereits in geringen Mengen in den Hormonhaushalt eingreifen. Wenn schon nicht frisch, dann lieber Obst und Gemüse in Gläsern kaufen.
Die Bezeichnung "light" suggeriert, dass weniger Kalorien in einem Produkt enthalten sind und man damit seinem Körper etwas Gutes tut. Damit der volle Geschmack erhalten bleibt, werden jedoch jede Menge Geschmacksverstärker, Aromen und Süßstoffe eingesetzt. Viele Süßstoffe können appetitanregend wirken und da sie süß schmecken, gewöhnen Sie sich an den Geschmack und wollen davon immer mehr.
Reis ist nicht per se ein gesundes Lebensmittel - zumindest nicht der weiße. Denn die wertvollen Nährstoffe stecken in der Schale, die wiederum durch Schleifen und Polieren vom Reiskorn entfernt wird. Am Ende liefert weißer Reis wie Weißmehl Kalorien, aber sehr wenige Nährstoffe.
Daher gilt auch bei Reis: Vollkornreis ist gesünder. Da Vollkornreis weder geschliffen noch poliert wird, enthält er mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.
Nicht ganz so gesund wie Vollkornreis, aber dennoch besser als der weiße ist Parboiled-Reis. Während des Parboiling-Verfahrens werden die Vitamine und Mineralstoffe der Schale in das Innere gepresst und so bleiben ganze 80 Prozent der Nährstoffe im Reis.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat unlängst Wurst und Schinken als krebserregend eingestuft. Verarbeitete Wurstwaren enthalten oft ungesunde chemische Konservierungsmittel. Vor allem verarbeitete Produkte aus rotem Fleisch sollen das Darmkrebsrisiko erhöhen.
Fruchtsäfte versprechen Vitamine in flüssiger Form. Das ist zwar nicht ganz falsch, doch Säfte sind vor allem kalorienreiche Zuckerbomben, die nicht sättigen.
Beim Auspressen von Obst gehen die Ballaststoffe verloren, die dafür sorgen, dass wir satt werden. Um ein Glas mit Saft zu füllen, müssen eine beachtliche Menge Früchte ausgepresst werden - und nur der Fruchtzucker landet im Glas. Essen Sie lieber eine Orange, statt fünf auszupressen.
Gemüsebrühe erweckt den Anschein, dass darin viel Gemüse steckt. In Wahrheit bestehen die meisten Instant-Pulver aus Salz und dem Geschmacksverstärker Glutamat. Oftmals finden sich auch Aromen und Zucker auf der Zutatenliste. Bio-Gemüsebrühen dürfen keine Geschmacksverstärker enthalten und sind daher die bessere Wahl.
Die Werbung will uns vorgaukeln, dass wir mit Cornflakes, Schokomüsli und ähnlich süßen Cerealien gut in den Tag starten - gut sind diese Produkte aber nur für die Hersteller, denn es handelt sich dabei meist um Kalorienbomben mit hohem Zuckergehalt, die nicht lange sättigen. Vollkornhaferflocken mit frischen Früchten sollten Sie den Vorzug geben.
Auch bei Energieriegel trägt die Vermarktung zu einem - oft fälschlicherweise - gesunden Image bei. Statt einem gesunden und frischen Lebensmittel nehmen Sie mit diesen Riegeln eine große Portion industriell verarbeitete Soja- oder Milchproteine, Zucker, künstliche Aromen und Transfette zu sich.
Salat ist dafür immer gesund - oder? Ein dreijähriges Forschungsprojekt des Max-Rubner-Instituts präsentierte 2019 das Ergebnis, dass 42 Prozent der verzehrfertigen Mischsalate über dem Richtwert für die Gesamtkeimzahl lagen. Woran liegt das?
Wenn für verzehrfertigen Salat die Salatblätter klein geschnitten werden, schwindet der natürliche Schutz der Blätter gegen Bakterien und Pilze. An den Schnittflächen können sich Keime leichter vermehren. Außerdem entsteht in den Plastikverpackungen durch die hohe Luftfeuchtigkeit ein perfekter Nährboden für Keime.
Doppelt ungesund wird es, wenn Sie auf dem Fertigsalat ein Fertig-Salatdressing verteilen. In diesen Saucen stecken lauter unerwünschte Zutaten, allen voran viel Zucker. Dabei können Sie eine einfache Vinaigrette blitzschnell zubereiten. Statt einer Handvoll Zucker geben Sie zu der Öl-Essig-Mischung einen Klecks Honig hinzu.
Filmabende mit Popcorn aus der Mikrowelle sind seit der Coronakrise wahrscheinlich so wichtig wie noch nie. Doch leider tun Sie Ihrer Gesundheit auch damit nichts Gutes ...