Es kreischt und klingelt in den Ohren - Tinnitus. Viele Deutsche leiden unter dem anstrengenden Ohrensausen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu dieser Krankheit.

Es rauscht, es fiept, es pfeift – Ohrgeräusche, auch Tinnitus genannt, sind extrem nervig. Fast jeder vierte Deutsche leidet unter ihnen, jeder achte über einen längeren Zeitraum.

Tinnitus tut zwar nicht weh – die Folgen sind trotzdem ernst. Denn es droht ein Verlust des Hörvermögens. Teilweise kommt dieses wieder, wenn der Tinnitus verschwindet. Bleibt das Ohrensausen, kann eine dauerhafte Schwerhörigkeit auftreten.

Es kann auch das genaue Gegenteil auftreten: Wer unter den Geräuschen im Ohr leidet, kann eine Lärm-Überempfindlichkeit entwickeln. Betroffene nehmen Alltagsgeräusche sehr viel lauter wahr.

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Typische Auslöser für das Leiden sind laute Musik, wummernde Bässe und das Musikhören über Kopfhörer. Auch ein Hörsturz kann der Grund sein. Weniger bekannte Auslöser sind Verspannungen, vor allem im Nacken und im Kiefergelenk. Zähneknirschen wirkt sich ebenfalls auf die Ohren aus.

Ginkgo zur Behandlung?

Um herauszufinden, ob der Patient Tinnitus hat, kann ein HNO-Arzt verschiedene Hörtests durchführen. Die Behandlung erfolgt abhängig von der Ursache. Meistens haben die Geräusche keine körperliche Ursache. In diesem Fall helfen Medikamente wie Cortison.

Kommt der Tinnitus von Nacken- oder anderen Verspannungen, helfen Physiotherapie oder ein Besuch beim Orthopäden. Wer auf natürliche Weise das Ohrensausen behandeln will, kann es mit hoch konzentriertem Ginkgo-Extrakt versuchen. Dieser beeinflusst die Durchblutung im Innenohr und im Gehirn.

Tinnitus kann für die Betroffenen sehr belastend sein. Ruhe und Stille sind bei dieser Krankheit abgeschrieben. Egal ob die Geräusche im Ohr laut oder leise sind: Die Lebensqualität leidet beachtlich darunter.

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