Raus aus der Stressfalle: Wie Sie entspannter durchs Leben gehen können

Stress bei der Arbeit oder im privaten Umfeld ist allgegenwärtig und kann zu körperlichen und psychischen Krankheiten führen. Die bekannteste Stresserkrankung ist das Burnout, von dem immer mehr Menschen betroffen sind. Wenn Sie das Gefühl haben, der Stress übermannt Sie, dann sollten Sie dringend etwas verändern.

Gelegentliche Gereiztheit, negative Gedankenstrudel, Verlust- und Versagensängste kennt jeder. Auf Dauer macht ständiges Grübeln allerdings krank. Der permanente Stress führt zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Verspannungen. Gleichzeitig begünstigen schlaflose Nächte eine Gewichtszunahme, wie Studien gezeigt haben.
Spazieren, spazieren, spazieren! Eine wirksame Methode gegen Stress sind tägliche Spaziergänge. Einige Minuten können reichen - Hauptsache, täglich. Das klingt banal, aber es hilft. Frische Luft und die Eindrücke der Umgebung werden Ihre Gedanken zerstreuen. Schritt für Schritt laufen Sie so dem Stress davon.
Stressbedingte Anspannungen können Sie mit Sport auflockern. Durch Bewegung produzieren Sie stressabbauende Hormone wie Endorphine und Serotonin. Achten Sie darauf, dass Sie möglichst sanften Sport treiben, der Sie nicht überanstrengt. Wenn Sie der Trubel im Fitnessstudio überfordert, ist das sicherlich nicht der richtige Ort, um Stress zu minimieren. Schwimmen, Rad fahren und sanftes Joggen eignen sich besser.
Versuchen Sie es mal mit Yoga! Rollen Sie Ihre Matte im heimischen Wohnzimmer statt in überfüllten Yoga-Kursen aus, werden Sie tatsächlich von der wohltuenden Wirkung der körperlichen und geistigen Übungen profitieren. Keine Zeit ist keine Ausrede: Im Internet finden Sie zahlreiche kurze Yoga-Videos, die Sie problemlos in Ihren Alltag einbauen können. Gönnen Sie sich diese kleine Auszeit vom Stress des Alltags.
Wenn Sie mit den körperlichen Yoga-Übungen nichts anfangen können, hilft auch eine tägliche Meditation, um Ihren Cortisolspiegel zu senken. Beim Meditieren schlägt Ihr Herz langsamer und Ihre Muskeln entspannen sich. Eine Meditation am Abend begünstigt einen ruhigen Schlaf, am Morgen sorgt sie für einen entspannten, ausgeglichenen Start in den Tag.
Sie müssen kein begnadeter Autor sein, um Tagebuch zu führen. Legen Sie sich ein schönes Büchlein griffbereit auf Ihren Nachttisch und schreiben Sie sich vor dem Schlafengehen Ihre Sorgen von der Seele. Auch mitten in der Nacht, wenn Sie mal wieder schlaflos und grübelnd im Bett liegen, hilft diese Methode, um Ihre Gedanken zu ordnen. Wenn Sie diese zu Papier bringen, nehmen sie weniger Platz in Ihrem Kopf ein.
Nicht nur nachts sollten Sie Ihre Gedanken ordnen. Zwar wird in vielen Jobs Multitasking gefordert, aber das kann Stress auslösen. Besser ist es, wenn Sie Ihre Aufgaben sortieren: Erstellen Sie eine Prioritätenliste und schreiben Sie tägliche und wöchentliche To-Do-Listen. Statt eingehende E-Mails sofort zu lesen, legen Sie nach Möglichkeit bestimmte Zeitfenster fest, in denen Sie diese abarbeiten.
Die richtige Ernährung ist der Schlüssel zu einem entspannten Körper. Brainfood, Soulfood, Superfood - nennen Sie es, wie Sie möchten, aber eines sollten Sie beachten: Fettiges Essen und Fastfood machen am Ende nicht nur Ihren Körper träge, sondern auch Ihre Psyche. Die im Job und in der Freizeit benötigte Energie wird auf die Verdauung von ungesunder Nahrung verschwendet.
Bekämpfen Sie Stress mit Magnesium, Vitamin B und Kalium. Magnesium stärkt Ihre Nerven, Vitamin B verbessert Ihre Konzentration und Kalium reguliert Ihren Blutdruck, damit Sie auch unter Stress einen ruhigen Puls haben. Eine Mischung dieser Stoffe enthalten Trockenfrüchte wie Äpfel, Aprikosen, Datteln und Feigen. Nüsse liefern viel Vitamin B und eine Banane beschert Ihnen starke Nerven durch viel Magnesium.