Wer den ganzen Tag am Computer sitzt, hat oftmals mit Nackenschmerzen zu kämpfen. Um diese zu mildern, nehmen viele automatisch eine sogenannte Schonhaltung ein. Doch diese macht alles nur noch schlimmer.

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Sind die Muskeln im Nacken verspannt, nehmen viele Menschen eine Schonhaltung ein, um die Schmerzen zu minimieren. Doch das kann die Probleme sogar noch verschlimmern, wie Munther Sabarini, Neurochirurg und Gründer der Avicenna Klinik in Berlin, erklärt.

Normale Bewegung ist entscheidend

Bei Nackenschmerzen ist es wichtig, wieder mobil zu werden und sich normal zu bewegen. Dabei können Gels oder Cremes sowie die kurzfristige Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Diclofenac helfen. Aber auch Wärme tut dem Nacken gut - etwa durch das Auflegen einer Wärmflasche oder eines Kirschkernkissen. Ebenfalls zu empfehlen sind Nacken- und Entspannungsübungen.

Eine schwere Muskelverspannung ist allerdings ein Fall für den Facharzt. Dieser kann abklären, ob eine andere Ursache dahintersteckt. Wie etwa eine Muskel- oder Nervenentzündung oder ein Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule.

Dehn- und Streckübungen gegen die Schmerzen

Wer Nackenschmerzen vorbeugen will, sollte sich regelmäßig bewegen - vor allem bei viel sitzender Tätigkeit. Das lässt sich einfach in den Alltag integrieren: kurze Dehn- und Streckübungen, ein Spaziergang in der Mittagspause oder indem man manches im Stehen statt im Sitzen erledigt.

Wer den Hals mit einem Tuch oder Schal warmhält, schützt sich vor Zugluft und verhindert ebenfalls ein Verspannen der Nackenmuskulatur. (dpa/tmn/amw)

Nacken entspannen - worauf es ankommt

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