In den USA häufen sich seit Ende Juni Fälle von mysteriösen Lungenbeschwerden - nun gibt es den ersten Toten. Alle Betroffenen haben zuvor E-Zigaretten geraucht. Doch der genaue Zusammenhang ist den Gesundheitsbehörden immer noch ein Rätsel.

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Nach einer Welle von schweren Lungenproblemen nach der Benutzung von E-Zigaretten gibt es in den USA einen ersten Todesfall.

Am Donnerstag sei dem Gesundheitsministerium im Bundesstaat Illinois der Tod eines Erwachsenen gemeldet worden, der zuvor eine solche Zigarette benutzt hatte und mit "einer schweren, ungeklärten Atemwegserkrankung ins Krankenhaus eingeliefert worden war", sagte die leitende medizinische Angestellte des Ministeriums, Jennifer Layden, am Freitag. Man untersuche den Fall mit weiteren Gesundheitsbehörden. Nähere Angaben zu dem Toten gab es zunächst nicht.

Mühsame Suche nach dem Verursacher

Die Gesundheitsbehörde CDC teilte mit, dass die bundesweite Zahl der Betroffenen seit Ende Juni mittlerweile auf 193 in 22 US-Staaten gestiegen sei. Zwar hätten alle Fälle gemeinsam, dass zuvor mit einer E-Zigarette geraucht wurde, trotzdem habe man bislang kein bestimmtes Produkt ausfindig machen können, das mit allen Erkrankungen in Verbindung stehe. Es gibt viele verschiedene E-Zigaretten und Tausende sogenannte Liquids - also Flüssigkeiten, die verdampft werden. (best/dpa)

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