Über die Luftqualität an vielen Orten in Deutschland können Bürger sich jetzt per App informieren. Aktuelle Messdaten zu den gesundheitsgefährdenden Luft-Schaftstoffen Feinstaub, Stickstoffdioxid (NO2) und Ozon von mehr als 300 Messstationen gibt es in der kostenlosen Anwendung stundengenau aufs Handy oder Tablet, wie das Umweltbundesamt (UBA) am Dienstag mitteilte.

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Bewertungen von "sehr gut" über "mäßig" bis "sehr schlecht" helfen bei der Orientierung. Dazu gibt es Verhaltenstipps wie: "Beste Voraussetzungen, um sich ausgiebig im Freien aufzuhalten." Wer mag, kann Warnhinweise zu schlechter Luftqualität empfangen.

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Ein Netz aus Messstationen an Straßen, in Industriegebieten, in städtischen Wohngebieten und auf dem Land misst jederzeit, wie es um die Schadstoffe bestellt ist. Einige Messstationen können nicht alle drei Schadstoffwerte - Feinstaub, Ozon und Stickstoffdioxid - ermitteln. Die nicht bestimmbaren Werte sind dann ausgegraut und fließen nicht in die Gesamtbewertung mit ein.

Daten sind nicht qualitätsgesichert

Die aktuellen Daten zur Luftqualität kann man auch im Netz einsehen, dort gibt es noch weitere Schadstoffwerte. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass alle tagesaktuell veröffentlichten Luftqualitätsdaten vorläufig und nicht qualitätsgesichert seien.

Besonders im Fokus stand in den letzten Monaten Stickstoffdioxid, das in Städten vor allem aus Diesel-Abgasen stammt. Weil der EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel in vielen Städten nicht eingehalten wird, gibt es unter anderem in Hamburg und Stuttgart bereits Fahrverbote für ältere Diesel.  © dpa

Nominiert für Preis für absurde Transporte: Schweizer Luft nach Asien

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