Achtung, es gibt noch ein Zurück: Sie müssen sich das nicht antun. Denn was Sie hier zu sehen bekommen, ist nichts für schwache Nerven. Blutegel in der Nase, Käfer im Ohr, Spinne in der OP-Narbe: Was klingt wie ein Alptraum, wurde für manche Menschen Wirklichkeit.

Spinne nistet sich in OP-Narbe ein

Ein junger Australier spürt ein heißes Brennen auf seiner Haut. Es dauert drei Tage, bis man herausfindet: Eine Spinne war in die OP-Narbe des Mannes gekrabbelt und grub sich dort drei Tage unter der Haut entlang. Ihr Gift hinterlässt eine rote Spur auf dem Oberkörper des Mannes. Als Ärzte die Spinne entfernen, ist diese bereits tot.

Wurm wird aus Auge entfernt

Der Augenwurm ist ein ganz widerlicher Parasit: Er nistet sich - wie sein Name schon sagt - im Auge seines Wirts ein. Das können leider auch Menschen sein. Übertragen werden sie durch den Stich bestimmter Bremsenarten. Dann gelangen sie als Larven in den Körper und reifen unter der Haut zum Wurm. Dieser wird mitunter 19 Zentimeter lang - wie in diesem Video, in dem der Parasit aus dem Auge eines Patienten entfernt wird.

Penisfisch verirrt sich in Harnröhre

Im Amazonas tummeln sich viele furchterregende Kreaturen. Eine ganz besondere ist der Harnröhrenwels, im Volksmund auch Penisfisch genannt. Nicht ohne Grund. Der winzige Parasit dringt normalerweise in die Kiemen anderer Fische ein, um deren Blut zu trinken. Doch manchmal verirrt er sich bei männlichen Badenden auch in die Harnröhre ...

Blutegel in der Nase

Daniela Liverani bringt ein ekliges Souvenir aus ihrem Urlaub in Vietnam mit nach Hause. Einen Monat lang hat sich ein Blutegel in ihrer Nase verborgen. Der Parasit ist 7,5 Zentimeter lang und wird schließlich im Krankenhaus entfernt. Zum Glück, denn er hätte lebensgefährlich werden können: Der Blutegel hätte sich womöglich bis in das Gehirn der jungen Schottin vorgearbeitet.

Dasselfliege geht unter die Haut

Wer nach Südamerika reist, sollte sich vor der Dasselfliege in Acht nehmen. Ihre Larve gräbt sich unter die Haut und atmet dort durch ein Luftloch, während sie sich vom Bindegewebe des Wirts ernährt und so immer weiter heranwächst. Das ist zwar nicht lebensbedrohlich, doch allein die Vorstellung jagt einem Schauer des Ekels über den Rücken.

Mann mit Käfer im Ohr

Zum Arzt geht niemand gern, aber dieser Mann erlebt dort einen wahren Alptraum: Ihm wird ein lebendiger Käfer aus seinem Ohr entfernt. Ein Kitzeln hatte ihn zum Doktor geführt - wer hätte schon damit gerechnet, dass es sich dabei um ein beunruhigend großes Insekt handeln könnte?

(sist)