Die besten Tipps gegen Schwitzen: So überstehen Sie die heißen Tage

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Sommer, Sonne, Hitzewelle - was folgt? Schwitzen! Erfahren Sie in unserer Galerie, was Sie gegen unangenehmes Schwitzen bei hohen Temperaturen tun können.

Schwitzen ist etwas ganz Natürliches: Wir schwitzen, um unsere Körpertemperatur zu regulieren und verhindern so eine Überhitzung. Auch wenn dieser Schutzmechanismus ganz normal ist, ist er meist unangenehm. Schweißgeruch und Schweißflecken auf der Kleidung sind unliebsame Nebenwirkungen.
Mit der richtigen Ernährung können Sie unangenehmes Schwitzen im Sommer eindämmen. Es ist kein Wunder, dass Sie sich bei Hitze lieber eine Wassermelone gönnen wollen als Fastfood. Ungesundes, fettreiches Essen wie Döner, Pizza oder Burger regt die Schweißproduktion in Ihrem Körper noch mehr an. Auch scharf gewürztes Essen ist nicht empfehlenswert.
Leichte Salate, mild gewürztes Gemüse oder eine kalte Suppe wie Gazpacho sind ideale Sommergerichte. Essen Sie auf jeden Fall viel Obst und Gemüse wie Erdbeeren, Melonen, Zitrusfrüchte, Kiwis, Bananen, Gurken, Tomaten, Sellerie, Paprika oder Spargel. Auch Milchprodukte, besonders Quark, Joghurt, Kefir, Buttermilch und Frischkäse sind eine gute Wahl bei Hitze.
Eine kalte Dusche klingt nach einer erfrischenden Abkühlung. Allerdings werden Sie danach noch mehr schwitzen. Was hilft, ist eine Wechseldusche: Durch den Wechsel von warmem und kaltem Wasser wird die Durchblutung der Haut angeregt und Sie schwitzen weniger. Achten Sie darauf, dass Sie die Wechseldusche mit lauwarmem Wasser abschließen.
Mit eisgekühlten Getränken verhält es sich wie mit den kalten Duschen: Da der Körper mit der plötzlichen Kälte fertig werden muss, schwitzen Sie danach noch mehr. Auch wenn Sie sich eigentlich eine kalte Limo mit Eiswürfeln wünschen, schenken Sie sich besser ein zimmerwarmes Getränk ein ...
Salbeitee ist ein tolles Hausrezept gegen starkes Schwitzen. Kochen Sie drei Esslöffel Salbeiblätter in einem Liter Wasser circa drei Minuten lang. Trinken Sie den abgekühlten Tee über den Tag verteilt. Doch nicht jeder Tee ist gut gegen Schwitzen: Auf keinen Fall sollten Sie Lindenblütentee trinken, er wirkt stark schweißtreibend.
Finger weg auch von Energydrinks, schwarzem Tee, Kaffee oder Alkohol. Diese Getränke regen die Schweißproduktion an, da sie die Blutgefäße erweitern. Trinken Sie lieber stilles Wasser oder Fruchtsaftschorlen auf Zimmertemperatur.
Kleidung aus Synthetikfasern sollten Sie im Hochsommer aus Ihrer Garderobe verbannen. Da sie nicht atmungsaktiv ist (außer spezielle Funktionskleidung), treibt sie die Schweißbildung zusätzlich an. Ihre Körperwärme staut sich unter diesen Textilien und Sie schwitzen. Greifen Sie lieber zu Kleidung aus Baumwolle, Leinen oder Viskose.
Tragen Sie im Sommer Achselpads, um unschöne Ränder unter den Armen zu verhindern. Gerade bei geschäftlichen Terminen können Flecken auf Ihrer Bluse oder Ihrem Hemd peinlich werden. Die Pads werden in die Kleidung eingeklebt und saugen den Schweiß auf.
Wenn Sie zum Schwitzen neigen, verzichten Sie beim Waschen auf den Weichspüler. Dieser macht Ihre Kleidung angenehm weich, aber er umhüllt die Fasern und wirkt wasserabweisend. Der Schweiß kann nicht mehr ausreichend aufgenommen und abgeleitet werden. Außerdem sollten Sie verschwitzte Kleidung nach einmaligem Tragen waschen.
Die meisten Frauen machen es sowieso, aber auch Männer sollten Ihre Achselhaare entfernen. Rasierte Achseln ergeben gerade bei starkem Schwitzen Sinn und verhindern unangenehmen Schweißgeruch, da sich die Bakterien nicht mehr so stark vermehren wie in den kuschelig warmen Achselhaaren.
Was tun, wenn Sie aus beruflichen Gründen die Flipflops im Schrank lassen müssen und bei hohen Temperaturen unter Schweißfüßen leiden? Benutzen Sie Fußpuder, tragen Sie Lederschuhe und Socken aus natürlichen Materialien und, wenn möglich, tauchen Sie Ihre Füße mehrmals täglich in lauwarmes Wasser.
Rauchen ist nicht gut für die Gesundheit - das hören Sie bestimmt nicht zum ersten Mal. Neben all den bekannten negativen Auswirkungen beeinflussen Glimmstängel aber auch unsere Schweißregulierung. Es gilt also: weniger rauchen = weniger schwitzen!
Wenn Sie übergewichtig sind, kommen Sie leider schneller ins Schwitzen. Ein Grund mehr, ein paar Kilos loszuwerden. Wenn Sie sich an eine leichte Ernährung halten, belohnen Sie sich nicht nur mit einer knackigen Strandfigur, sondern auch mit weniger Schweißflecken.