Wer 2013 mehr Urlaub für sich herausholen will, der sollte jetzt planen. Denn dieses Jahr fallen alle bundesweiten Feiertage auf einen Wochentag. Für Brückentagsbastler gibt es also viele Gelegenheiten, die Freizeit zu verlängern! Da lohnt es sich, rechtzeitig Urlaub zu beantragen.

Das Jahr fing schon gut an: Denn der Neujahrstag 2013 fiel auf einen Dienstag. Wer sich Silvester und die restlichen drei Arbeitstage der Woche frei genommen hat, konnte sich auf einen neuntägigen Urlaub freuen! Leider bringt in diesem Jahr das Dreikönigsfest am 6. Januar keinen zusätzlichen Ferientag, da es auf einen Sonntag fällt. Bitter ist das aber nur für Arbeitnehmer aus Bayern, Sachsen-Anhalt oder Baden-Württemberg. Denn nur in diesen Ländern ist der 6. Januar ein gesetzlicher Feiertag.

Aus acht mach sechzehn

Besonders viele Möglichkeiten, Brücken zu bauen und sich so mehr Urlaubstage zu organisieren, bietet auch im neuen Jahr das Osterfest. Investiert ein Arbeitnehmer acht Urlaubstage, braucht er vom 23. März bis zum 7. April nicht zu arbeiten. Das sind sage und schreibe 16 freie Tage!

Auch der Mai lädt im neuen Jahr besonders ein, Urlaub zu machen. Schließlich fallen diesmal in diesen Monat nicht nur der traditionelle Maifeiertag, sondern auch Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Das wird die Kreativität aller Brückentagbastler anregen. Der "Tag der Arbeit" am 1. Mai ist übrigens ein Mittwoch. Wer also den Donnerstag und Freitag danach Urlaub beantragt, hat fünf Ferientage.

Frei im Wonnemonat

Wenige Tage später ist am 9. Mai Christi Himmelfahrt. Der christliche Feiertag lädt traditionell zum Brückenbauen ein, da er jedes Jahr auf einen Donnerstag fällt. Mit nur einem Urlaubstag können Arbeitnehmer vier Tage lang den Job vergessen. Wer noch drei Urlaubstage mehr investiert, kommt auf sogar neun.

Doch im Wonnemonat ist noch mehr drin: Schließlich wird am 19. und 20. Mai Pfingsten gefeiert. Arbeitnehmer haben so die Möglichkeit, sich mit nur vier Urlaubstagen neun freie Tage zu organisieren. Wer jetzt noch das Glück hat, in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, dem Saarland oder einigen Teilen Thüringens zu arbeiten, kann sich über einen weiteren gesetzlichen Feiertag freuen: Fronleichnam. Das katholische Fest fällt auf den 30. Mai und verspricht wie jedes Jahr einen zusätzlich arbeitsfreien Tag, da es immer an einem Donnerstag gefeiert wird. Wer sich also am Freitag danach freinimmt, kann ein extra langes Wochenende herausschlagen.

Auf das Fest Mariä Himmelfahrt können sich Arbeitnehmer aus dem Saarland und dem katholischen Teil Bayerns freuen, schließlich ist der 15. August ein Donnerstag.

Aus vier mach neun

Am Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober kommen wieder alle auf ihre Kosten, denn auch er fällt 2013 auf einen Donnerstag. Mit vier Urlaubstagen lässt sich rund um dieses Ereignis ein stattlicher Urlaub von neun Tagen basteln.

Auch der Reformationstag am 31. Oktober bietet diese Möglichkeit, weil er ebenfalls an einem Donnerstag begangen wird. Allerdings haben nur Beschäftigte in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen diese Chance.

Wer davon nicht profitiert, hat vielleicht das Glück, in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen oder dem Saarland zu arbeiten. Dann hat er nämlich einen Tag später frei, weil dort das katholische Fest Allerheiligen zu den gesetzlichen Feiertagen gehört - und das bedeutet ein verlängertes Wochenende!

Prima Aussichten

Auch Weihnachten 2013 fällt strategisch günstig: So braucht ein Arbeitnehmer nur drei Urlaubstage zu opfern, um zwischen dem 21. und 29. Dezember freizuhaben. Wer auch noch den Neujahrstag sowie den 2. und 3. Januar in seine Brückentagsbastelei einbezieht, kann sich bei einem Einsatz von sieben Urlaubstagen auf 16 Ferientage freuen!