Die Opec hat eine Kürzung der Ölförderung beschlossen. Für Geldbeutel der Verbraucher könnte diese Entscheidung auf lange Sicht zu einer hohen Mehrbelastung führen. Doch wie kann man gegensteuern?

Die Preise für Heizöl ziehen wieder an. Zwar ist der monatliche Durchschnittspreis für Heizöl im November um vier Prozent gesunken, hat das Vergleichsportal Check24 ermittelt.

So mussten Verbraucher im Oktober noch durchschnittlich 1.627 Euro für 3.000 Liter zahlen. Im November kostete diese Menge zuletzt 1.562 Euro. "Die Preise sind aber insgesamt höher als vor einem Jahr", erklärt Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher.

Infolge der Opec-Entscheidung, die Rohölproduktion 2017 zu drosseln, werden die Preise vermutlich weiter steigen. Check24 erwartet im Dezember ein neuen Höchststand bei den durchschnittlichen Preisen.

"Wer seinen Tank noch nicht voll hat, sollte jetzt Heizöl bestellen", rät Peters deshalb. "Gezahlt werden muss in der Regel der Preis, der bei der Bestellung aktuell war." Wird Heizöl also in den kommenden Wochen teurer, kann es sich für Verbraucher lohnen, vorher zu handeln.

Der günstigste Preis lässt sich per Internet ermitteln. Vor der Bestellung sollten Verbraucher aber immer mehrere Vergleichsrechner bemühen und dabei auch das Kleingedruckte im Blick haben. Wichtig ist unter anderem, die Endpreise und nicht den Preis pro Hundert Liter zu vergleichen. Denn Gebühren wie die Lieferkosten oder der Gefahrgutaufschlag sind darin oft nicht enthalten.  © dpa

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