Hier ist Lernen Nebensache

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Fleißige Studenten sehen ihre Uni größtenteils von innen. Dabei lohnt sich auch der Blick auf die Fassade, zumindest bei den spektakulärsten Universitätsgebäuden der Welt.

Philologische Bibliothek, Deutschland: Die gigantische Glaskugel in der Philologischen Bibliothek der Freien Universität Berlin hält die Studenten hoffentlich nicht vom Lernen ab. Wenn die Studenten nicht aus dem Fenster schauen, dann in die Bücher. Genug Auswahl gibt es, die Bibliothek bietet Platz für 800.000 Exemplare.
Mode Gakuen Cocoon Tower, Japan: Bereits der Entwurf des Mode Gakuen Cocoon Tower in Tokio ließ erahnen, dass die Architekten hier hoch hinaus wollten: Der Wolkenkratzer ist das zweithöchste Unigebäude der Welt.
Lomonosov Moscow State University Main Building, Russland: Hörsäle in noch luftigerer Höhe als in Japan, gibt es nur in Moskau. Das Lomonosov Moscow State University Main Building war lange Zeit nach seiner Fertigstellung im Jahr 1953 der siebthöchste Wolkenkratzer der Welt. Insgesamt umfasst die Universität eine Fläche von mehr als 1,6 Quadratkilometer.
Graduate Centre, England: Das Graduate Centre in London fällt nicht wegen seiner Höhe, sondern wegen seiner "Schieflage" auf. Die schrägen Wände und die geschlitzten Fenster scheinen regelrecht ineinander zu versinken. Das Gebäude ist bereits mit Preisen ausgezeichnet worden. Unter anderem erhielt es im Jahr 2005 den Building of the Year Award.
Universiteitsbibliotheek KU Leuven, Belgien : Die Universitätsbibliothek KU in Leuven musste nach einem Brand im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut werden. In dem Gebäude, das nach dem Beispiel des neu-flämischen Renaissance-Stils erbaut wurde, sind 900.000 Bücher verbrannt.
The Roland Levinsky Building, England : In dem Roland Levinsky Building der University of Plymouth sind nicht nur Studenten anzutreffen. Das Gebäude hat zahlreiche Cafés und Galerien, die es zu einem beliebten kulturellen Treffpunkt gemacht haben.
Sharp Centre for Design, Kanada: Das Sharp Centre for Design von der Universität OCAD in Toronto steht 26 Meter über dem Boden. Getragen wird es von zwölf bunten Pfeilern, die überdimensionale Stifte darstellen.
Faculty of History, England: Das Design der Faculty of History in Oxford entstand im Rahmen eines Architekturwettbewerbs. Der Gewinnerentwurf ist für die Errichtung im Jahr 1968 kaum angepasst worden. Zwei Jahre später ist das Gebäude zudem mit der Goldmedaille des Royal Institute of British Architects ausgezeichnet worden.
Bradfield Hall, U.S.A.: Auf den ersten Blick kann man diese Universität mit einer Burg verwechseln. Die Bradfield Hall der Cornell University in Ithaca, New York, kommt in den ersten zehn Etagen komplett ohne Fenster aus. Das liegt an den vielen Laboren, die dort klimatisiert werden.
Swanston Academic Building, Australien: Stolze 600 Millionen US-Dollar hat das Gebäude gekostet. Das Swanston Academic Building in Melbourne hat eine gezackte Fassade und reflektiert die Farben der benachbarten Umgebung. Für seine umweltfreundliche Bauweise hat das Gebäude fünf Sterne im Rahmen des Green Star Ratings des GBCA bekommen.
Campus Luigi Einaudi, Italien: Der Luigi Einaudi Campus in Turin ist erst vergangenes Jahr eröffnet worden. Das ganze Gebäude sieht wie ein riesiges Zelt aus und bietet Platz für rund 5.000 Studenten.
Biblioteca Central, Mexiko: Falls man sich nicht von der Wandmalerei über die Geschichte der mexikanischen Kultur ablenken lässt, lädt die Biblioteca Central in Mexiko-Stadt mit über 400.000 Büchern zum Lesen ein.