Superpeinlich, es gibt Momente im Job, da möchte jeder Mitarbeiter am liebsten im Boden versinken. Immer wieder treten Berufstätige jeden Alters und jeder Hierarchiestufe ins Fettnäpfchen. Hier sind die sieben besonders üblen Fehltritte.

1. Sie tratschen über Ihren Chef und er bekommt es mit

Klatsch und Tratsch im Büro sind zwar nicht die feine englische Art, aber sie kommen immer wieder vor. So weit so schlecht. Unangenehm ist das vielen Leuten gar nicht, verlassen sie sich doch darauf, dass die Kollegen gegenüber dem Betroffenen Stillschweigen bewahren. Richtig peinlich wird es aber dann, wenn das Objekt des Klatsches es doch erfährt oder gar die Unterhaltung selbst mitbekommt. Besonders fatal ist es, wenn es sich dabei um den Chef handelt.

Mit diesen Tipps können Sie beim Chef und den Kollegen punkten.

2. Sie unterstellen eine Schwangerschaft

Für viele Frauen ist eine Schwangerschaft Grund zum Jubeln. Doch die Erwägung, ob die liebe Kollegin in anderen Umständen ist, kann voll nach hinten losgehen. Das ist dann der Fall, wenn auf die vermeintlich freundliche Frage: "Na, wann ist es denn soweit?" die Angesprochene zu erkennen gibt, dass die Gewichtszunahme eben kein Babybauch ist! Auch die vorschnelle Unterstellung, dass der Kollege zugenommen habe, obwohl er in Wirklichkeit gerade eine Diät macht, ist blamabel.

3. Sie stoßen ein Trinkglas oder eine Kaffeetasse um

Der kleinste Catering-Unfall kann dem einen oder anderen die Schamesröte ins Gesicht treiben. Denn schließlich lassen sich Kaffeetassen, Keksteller, aber auch Flaschen und Kannen sehr leicht umstoßen. Das Ergebnis sind häufig unschöne Flecken oder tischweite Überschwemmungen. Ist nur die Tischdecke betroffen, mag sich der Schaden in Grenzen halten. Richtig unangenehm wird es dann, wenn das neue helle Kostüm der Kollegin tiefbraune Kaffeeflecken davonträgt.

4. Die Hinterlassenschaften einer Mahlzeit

Diese peinliche Situation wird so manchem Mitarbeiter leider zu spät klar: Er steht vor dem Spiegel und muss erschreckt feststellen, dass er seit vielen Stunden einen Teil seines Mittagessens sichtbar mit sich herumträgt. Das kann der Rest eines Salatblattes am vorderen Schneidezahn oder die Tomatensoße im Mundwinkel sein. Richtig unangenehm wird die Situation dann, wenn man zwischenzeitlich ein wichtiges Meeting mit einem bis dato unbekannten Geschäftspartner hatte. Beim Blick in den Spiegel weiß der Betroffene dann, warum das Gegenüber einen immer so komisch angeschaut hat.

5. Wenn man sich fremdschämen muss

Noch viel peinlicher als das eigene Missgeschick ist vielen der Fehltritt Anderer. Dabei ist es weniger ein Missgeschick, für die sich ein Arbeitnehmer fremdschämt, sondern das Verhalten eines Kollegen im Kundengespräch oder des Chefs bei der Betriebsfeier. Verbale Ausraster, politisch fragwürdige Stammtischparolen oder sexistische Sprüche Anderer lassen einen schnell beschämt zur Seite schauen.

6. Üble Gerüche

Wenn ein Kollege dem anderen zu verstehen gibt, dass dieser am Abend zuvor zu viel Knoblauch gegessen hat, ist das sicher den meisten unangenehm. Doch es gibt noch viel Schlimmeres auf der Skala übler Gerüche: Wer etwa erst in einem Meeting merkt, dass er in einen frischen Hundehaufen getreten ist und jetzt die Luft verpestet, wird eine ungemütliche Zeit verbringen.

7. Ein wichtiges Ereignis vergessen

Natürlich vergisst jeder mal das eine oder andere, auch im Job. Richtig blamabel wird es aber dann, wenn es sich um ein Ereignis handelt, das dem Chef oder dem liebsten Kollegen am Herzen liegt. Wenn der Chef zum Beispiel seinen 50. Geburtstag feiert oder die Büronachbarin geheiratet hat, könnte ein Mitarbeiter böse Blicke auf sich ziehen. Wenn er etwa es verpasst, zu gratulieren und stattdessen fragt, warum die vielen schönen Blumen im Büro herumstehen.