Wer etwas im Internet sucht, der wühlt sich schon mal durch zahlreiche Seiten, bis er beim gewünschten Ergebnis ankommt. Dabei kann man die Google-Suche mit ein paar Kniffen deutlich verfeinern.

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Sie haben Google mit einer Frage gefüttert und auf Seite zehn der Ergebnisliste findet sich die gesuchte Antwort immer noch nicht? Dann ist es an der Zeit, das Spezialbesteck für die Internetsuche auszupacken und mit Suchbefehlen, den sogenannten Operatoren, zu arbeiten. Operatoren helfen der Suchmaschine, die Intention der Nutzerin oder des Nutzers besser zu verstehen, erklärt "Stiftung Warentest".

Mehrere Wörter als ein Suchauftrag

Wer exakt nach einer bestimmten Phrase oder bestimmten Wörtern sucht, der kann dies bei der Suchmaschine mit einem Befehl angeben: Anführungszeichen um die Suchwörter herum sind das Signal an die Suchmaschine, dass man nur Fundstellen mit exakt diese Phrase sucht (etwa: "Brandenburg an der Havel"). Ansonsten interpretieren Suchmaschinen die Leerzeichen zwischen den Suchbegriffen meist als "und".

Möchten Sie nach einem bestimmten Thema - aber nicht exakt nach dieser Wortkombination - suchen geben Sie einfach "allintext:" vor dem Thema ein. In den dann angezeigten Treffern kommen alle Suchbegriffe vor. So können Sie vermeiden, dass beispielsweise bei dem Suchbegriff "Spargel richtig schälen" Artikel über das Kochen von Spargel oder das Ernten von Spargel, nicht aber um das Schälen geht.

Themen ausschließen

Wollen Sie nach einem Begriff suchen, aber eine bestimmte Bedeutung oder einen Zusammenhang ausschließen, können Sie dies mit einem "-" (Minus) erreichen. In manchen Fällen ist einer der Zusammenhänge jedoch so viel wichtiger als der andere, dass auch das Minus nicht alle Treffer ausfiltern kann. So nennt "Stiftung Warentest" das Beispiel "Bank": Schließt man mit dem Befehl "Bank -Geldinstitut" zwar eigentlich die Geldinstitute aus, doch sind sie weit wichtiger und häufiger gesucht als die Sitzgelegenheit.

Suche nach bestimmten File typen

Sie suchen nach einem PDF und klicken sich dafür durch zahlreiche Seiten? Das können Sie einfach umgehen, wenn Sie der Suchmaschine schon sagen, welchen Dateityp Sie benötigen.

Wer zum Beispiel hinter den Suchbegriff den Hinweis filetype:pdf hängt, dem zeigt die Suchmaschine nur PDF-Dokumente an, in dem die Suchbegriffe vorkommen. Das kann dann im Suchfenster zum Beispiel so aussehen: Reisecheckliste filetype:pdf.

Eine Webseite durchsuchen

Wer nur eine bestimmte Webseite durchsuchen möchte, stellt dem Suchbegiff einfach den Befehl "site:domain" voran (etwa: site:umweltbundesamt.de Emissionen). Achtung: Das www der Adresse fällt dabei weg.

Eingebaute Filter richtig nutzen

Die wichtigsten Operatoren funktionieren eigentlich bei allen Suchmaschinen gleich. Trotzdem kann es Ausnahmen oder Unterschiede geben. Auch können bei der Suche die Tools der Suchmaschine helfen.

Bei der Bildersuche in Google können Sie beispielsweise zwischen verschiedenen Suchfilter wie Größe, Nutzungsrechte, Typ oder auch Zeit wählen. (awa/dpa)

WhatsApp-Nummern bei Google zu finden

Mit der WhatsApp-Funktion "Click-to-Chat" können Nutzer per Browser bequem einen Chat mit anderen Nutzern starten. Dazu müssen sie nur die Handynummer ihres Chatpartners kennen. Allerdings sollen diese dann auch bei Google auffindbar sein.