Auf Social-Media-Plattformen finden sich immer mehr Posts von Fake-Profilen, die auf kostenpflichtige Seiten führen. Im schlimmsten Fall lädt man sich dadurch Schadsoftware auf Smartphone, Tablet oder PC, warnt die Verbraucherzentrale Sachsen.

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Ein Herzchen auf Instagram, ein Like auf Facebook oder ein Kommentar auf WhatsApp: Auf öffentlichen Profilen und in Gruppenchats nehmen automatisierte doppeldeutige Kommentare und Lockangebote zu. Hinter den Fake-Accounts stecken meist Bots, die von einem Computerprogramm gesteuert werden. Diese kommentieren Posts, folgen Profilen oder schreiben einem Privatnachrichten.

Fake-Profile im Netz: Nutzer soll klicken

Dahinter steckt nicht selten das Ziel, Nutzer zum Klick auf einen dubiosen Link zu bewegen. Der führt auf kostenpflichtige Sex-Seiten – oder sogar auf Seiten, die Schadsoftware auf dem Gerät des Opfers installieren.

Was kann man dagegen tun? Die Verbraucherschützer raten: Am besten gar nicht erst auf die Profile klicken oder diesen folgen. Zusätzlich kann man die Accounts auf der jeweiligen Plattform als Spam melden. (spot/dpa)

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Hasskommentare, Beleidigungen und kriminelle Drohungen sind im Internet an der Tagesordnung. Jetzt sollen sich Nutzer besser wehren können - mit neuen Regeln für Facebook, Instagram und Co.