Das iPhone ist erst wenige Tage im Handel und schon jetzt gibt es Klagen. Einige Nutzer sollen sich über verbogene Gehäuse ärgern und darüber, dass es zu leicht aus der Hand rutscht. Und: Der Fingersensor des Smartphones wurde offenbar geknackt.

Für Preise von mehr als 699 Euro könnte der Käufer eigentlich hochwertige Qualität erwarten. Apple selbst spricht von perfekt verarbeiteten Geräten. Doch im Forum "Macrumors" mehren sich die Beschwerden.

Demnach trug User "hanzoh" sein iPhone 6 für einige Stunden in der Hosentasche. Danach war das Smartphone offenbar verzogen, wie auf einem hochgeladenen Bild "hanzohs" zu sehen ist. Scheinbar kein Einzelfall. Auch bei Twitter häufen sich die Berichte von verbogenen Handys.

Schon am Freitag, dem Tag als das iPhone 6 in die Läden kam, kursierte ein Video mit ärgerlichem Ausgang. In dem Clip ist zu sehen, wie ein Australier in Perth sein nagelneues Handy vor laufender Kamera auspackt und das Apple-Gerät seinen Händen entgleitet. Auch das soll laut Twitter keine Ausnahme sein. Die Kritik wird lauter.

Fingersensor des iPhone6 überlistet

Zudem berichtet das Technik-Portal "Golem" von horrenden Reparaturpreisen. Pauschal würden 300 beziehungsweise 330 US-Dollar in Rechnung gestellt. Beim Vorgänger betrug dieser Preis 270 US-Dollar. Ein Display-Tausch soll mit 110 US-Dollar aber günstiger als beim Vorgänger 5s sein, der Akkutausch soll mit 80 US-Dollar zu Buche schlagen.

Als wenn das noch nicht genug Grund zur Klage wäre, ist wohl auch schon der Fingerabdrucksensor geknackt worden. Wie die "Frankfurter Allgemeiner Zeitung" berichtet, hat Hacker Ben Schlabs den Sicherheitsmechanismus umgangen, in dem er per Scan vom originalen Fingerabdruck des Besitzers ausgehend eine künstliche Fingerkuppe anfertigte. Bereits beim Vorgängermodell soll der Code geknackt worden sein. Der neue Fall überrascht in dieser Hinsicht deshalb erst einmal nicht. Allerdings können beim neuen Apple-Phone nun noch sensiblere Daten abgegriffen werden und Kosten beim Besitzer verursachen, denn die neue Bezahlmethode Apple Pay verlangt zur Authentifizierung nur den Fingerabdruck. (cfl)