10 Jahre iPhone: Die Geschichte in Bildern

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Das iPhone ist nach wie vor der Kassenschlager des US-Unternehmens Apple. Vor zehn Jahren begann mit dem Smartphone der Aufstieg des Konzerns zu einer der wertvollsten Marken der Welt.

Als am 9. Januar 2007 der Apple-Gründer und damaliger CEO Steve Jobs auf die Bühne der Macworld stieg, hatte er ein Produkt im Gepäck, das den Alltag der Menschen grundlegend verändern sollte. Er verschmolz Handy, Musikplayer und Internet zur erfolgreichsten Marke des Konzerns: dem iPhone.
Smartphones gab es schon davor. Doch der Touch-Display machte das iPhone deutlich einfacher in der Bedienung als die Produkte der Konkurrenz, die auf kleine Tastaturen setzten. Auch eine Zwei-Megapixel-Kamera war schon in der ersten Version des Verkaufsschlagers integriert.
Günstig sollte der Spaß allerdings nicht werden. Das erste iPhone mit acht Gigabyte Speicher gab es für 599 US-Dollar. Totzdem verkauften sich allein am ersten Tag knapp 300.000 Geräte.
Eineinhalb Jahre später betrat Jobs erneut die Bühne, um seine neueste Entwicklung zu präsentieren. Das iPhone 3G sorgte für schnelleres mobiles Internet, ermöglichte Apps von Drittanbietern und war deutlich günstiger zu haben (199 Dollar).
Der Name 3G sollte die Unterstützung des 3G Mobilfunkstandards verdeutlichen. Damit ist noch schnelleres Surfen im Netz möglich. Das Aluminium-Gehäuse des Vorgängers war Plastik gewichen, um so den Empfang zu ermöglichen. Außerdem enthielt schon diese Version GPS. Wirkliche Turn-by-Turn-Navigation war damit aber noch nicht möglich.
Im Juni 2009 wurde das iPhone 3GS eingeführt. Diese Tradition hält sich bis heute. Auf jedes neue iPhone folgt eine verbesserte S-Variante. Das Design wird beibehalten, Geschwindigkeit und Funktionen werden aufgemotzt.
Das enttäuchte die Erwartungen vieler Kunden, die auf ein neues Design gehofft hatten. Die Kamera erhielt ihr drittes Megapixel und konnte damit noch schärfere Bilder knipsen. Außerdem wurde "Voice Control eingeführt", später bekannt als Siri. Mit der neuen Kompass-Funktion wurde zudem die Orientierung auf Google Maps einfacher.
2010 sollte der Beginn für einen absoluten Topseller werden. Das neue Design des iPhone 4 mit Vorder- und Rückseite aus Glas kam sehr gut an.
Die Kamera wartete jetzt mit fünf Megapixeln und Blitz auf. Zusätzlich wurde eine Frontkamera integriert.
Auch das Ansehen der Bilder machte jetzt noch mehr Spaß: Mit dem neuen Retina-Display stellte man vorherige Bildschirme in den Schatten.
Damit mehr Platz für Technik im Inneren frei wurde, verlegte Jobs die Antenne in den Rahmen. Das sollte später noch wegen Empfangsproblemen für viel Kritik sorgen.
Am 4. Oktober 2011 folgte erneut die S-Version des Vorgängers. Apple verbesserte erneut Akku und Rechenleistung. Die acht-Megapixel-Kamera nimmt jetzt noch schärfere Bilder und Full-HD-Videos auf.
Außerdem wich die "Voice Control" der Sprachassistentin Siri. Überschattet wurde die Veranstaltung vom Fehlen Steve Jobs. Nur einen Tag nach der Veranstaltung erlag er seinem Krebsleiden.
Im September 2012 präsentierte Apple sein neustes Baby: Das iPhone 5. Das Design wurde wieder komplett überarbeitet. Das Glas auf der Rückseite wich in großen Teilen Aluminium, was nicht nur schick aussieht, sondern auch zu mehr Stabilität führt.
Auch das Display erreichte neue Ausmaße. Mit vier Zoll bot das Smartphone mehr Sichtfeld. Die Konkurrenz ging hier schon längst andere Wege und bot deutlich größere Bildschirme an.
Apple wollte mit seinen vier Zoll vermeiden, dass eine weitere Hand zum Bedienen notwendig wird. Mit dem iPhone 5 führte man zudem den LTE-Standard ein und ermöglichte noch schnelleres Surfen im mobilen Netz.
2013 brach Apple mit einer Tradition. Zwar wurde wieder die S-Variante des IPhone 5 herausgebracht, sie erhielt aber noch einen Bruder: das iPhone 5C.
Im Inneren steckte die gleiche Hardware wie im Vorgänger, dafür gab es das Gerät günstiger und in knalligen Farben. Das 5S erhielt eine bessere Ausstattung und führte den Fingerabdruck-Sensor ein.
Die Kunden wollten mehr Bildschirm und den sollten sie auch bekommen. 2014 stellte Tim Cook das iPhone 6 und 6 Plus vor. Mit letzterem präsentierte er Apples erstes Phablet. 5,5 Zoll sollen jetzt auch die Kunden zufrieden stellen, die mehr Platz brauchen.
Mit 4,7 Zoll wuchs auch das iPhone 6 und versuchte den Kompromiss zwischen Größe und Handlichkeit.
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