• Messenger wie WhatsApp, Signal oder Telegram sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.
  • In diesem Artikel halten wir Sie über die neuesten Features und Entwicklungen in der Welt der Kurznachrichten auf dem Laufenden.

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4. Juni 2021: Die Multi-Device-Funktion für WhatsApp soll bald kommen

Mark Zuckerberg und WhatsApp-CEO Will Cathcart arbeiten an neuen Funktionen für die Messenger-App, wie die Internetseite WABetaInfo berichtet. In einem - wie sollte es anders sein - WhatsApp-Chat erklärten die Unternehmer einem Redakteur der Seite die geplanten Neuerungen.

Die größte darunter ist wohl die sogenannte Multi-Device-Funktion. Diese soll es Nutzerinnen und Nutzern erstmals ermöglichen, ein Konto auf mehreren Geräten gleichzeitig zu verwenden. Dabei muss das ursprünglich verbundene Smartphone keine Internetverbindung mehr haben, wie es bisher der Fall ist.

Wann das neue Feature kommt, verrieten Zuckerberg und Cathcart noch nicht. Allerdings sollten Betatester in den nächsten ein oder zwei Monaten die Funktion erhalten.

Außerdem sind zwei weitere neue Funktionen in Planung: Zum einen soll es in Zukunft möglich sein, Fotos und Videos so zu versenden, dass der Empfänger diese nur einmal aufrufen und ansehen kann. Eine solche Funktion kennt man bereits von beispielsweise Instagram oder Snapchat.

Die Selbstlösch-Funktion für Nachrichten soll darüber hinaus ebenfalls erweitert werden. Künftig soll es möglich sein, in den Optionen von WhatsApp einen Selbstlöschen-Modus zu aktivieren, der dann automatisch für alle neuen Chats gilt.

26. April 2021: Keine blauen Häkchen mehr bei Sprachnachrichten

Sprachnachrichten färbten sich bei WhatsApp bis vor kurzem immer blau, wenn der Empfänger sie abgehört hatte. Sogar dann, wenn dieser die Lesebestätigung in Form der berühmten blauen Häkchen eigentlich deaktiviert hatte. Bei Sprachnachrichten griff dieses Deaktivieren nicht, das man in den Datenschutzeinstellungen vornehmen kann: abgehört war abgehört - und der Versender wusste Bescheid. Für so manche Userinnen und User war das sogar ein Grund, lieber Sprach- statt Textnachrichten zu schicken: So wussten sie auf jeden Fall, ob der andere den Inhalt der Nachricht nun kannte.

Das hat WhatsApp kürzlich still und leise geändert - ohne große Vorankündigung wie sonst so üblich für den Messenger-Giganten. Die Änderung wurde bereits im März ausgerollt. Seitdem färben sich abgehörte Sprachnachrichten nur noch blau, wenn beide Nutzer die Option für Lesebestätigungen aktiviert haben, wie das Magazin "Techbook" berichtet.

  • So können Sie übrigens die Lesebestätigung bei WhatsApp aktivieren: Gehen Sie in den "Einstellungen" auf "Account" und weiter auf "Datenschutz". Dort erscheint das Feld "Lesebestätigungen".

Hat der Empfänger die Funktion nicht aktiviert, erhält der Absender nun keine Bestätigung mehr, dass die Sprachnachricht abgehört wurde.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Wechsel von WhatsApp zu anderem Messenger? Diese Punkte sollten Sie beachten

Wer WhatsApp den Rücken kehren und einen neuen Messenger ausprobieren möchte, sollte sich vor dem Löschen seines Accounts über einige Dinge Gedanken machen. (Foto: iStock-oatawa)