Die Grill-Saison ist angebrochen - und vielfältigere Möglichkeiten gab's selten, ein saftiges Stück Fleisch, Fisch oder Gemüse unter freiem Himmel zuzubereiten. Wir deuten die Rauchzeichen und verraten Ihnen die heißesten Grill-Trends des WM-Sommers!

Alle Bestenlisten hier in der Übersicht

800 Grad - und es wird immer heißer

Hochtemperatur-Grills wie der O.F.B. (Over-Fire-Broiler) von Otto Wilde Grillers (Gas) oder der Klarstein Steakreaktor 2.0 (Elektro) sind definitv der heißeste Trend des Sommers.

Wie im Restaurant werden Steaks bei 800 Grad aufwärts in Minutenschnelle edel gebruzzelt. Das Ergebnis: außen eine leicht karamellisierte Kruste, innen ein zarter Traum in saftigem Rosa. Geschmack, der seinen Preis hat: Rund 700 Euro kostet so ein Beefer - nach oben gibt's kaum Grenzen.

ANZEIGE: Steakreaktor 2.0 jetzt kaufen

Omas Roll-Tasche lässt grüßen

Einmal grillen und dann in den Müll? Es gibt nachhaltigere Alternativen für ein kurzes Grill-Intermezzo am See. Die Go-Anywhere-Serie von Weber (ab 99 Euro für die Kohle- und 170 Euro für die Gas-Version) passt auch auf den Fahrradgepäckträger und lässt sich überallhin mit- und wieder nach Hause nehmen.
Für den etwas größeren Hunger unterwegs eignet sich der gasbefeuerte Napoleon TravelQ 285X für rund 470 Euro. Der Clou: Kompakt zusammengefaltet lässt er sich wie ein Koffer-Trolley komfortabel durch die Gegend ziehen.

Das Grill-Ei

Ein Ei mit Vergangenheit und eine Offenbarung für BBQ-Fans: Kamado-Grills nennt man jene ursprünglich aus Japan stammenden Kessel, die sich durch drei Merkmale auszeichnen: ihre Eiform, ihre dicken, Hitze speichernden Keramikwände (wie beim Römer-Topf!) und ihre Vielseitigkeit.

ANZEIGE: Big Green Egg jetzt kaufen

Denn sowohl hoch- als auch niedertemperaturig lässt sich damit grillen - und das mit niedrigem Brennstoffverbrauch. Mit drei Kilo Kohle lässt sich so ein Ofen bei Niedertemperatur ohne Probleme 24 Stunden lang betreiben. Stichwort: Pulled Pork!

Einziger Nachteil der noblen Outdoor-Küche mit der Dellen-Oberfläche: der Preis. Selbst kleine Kamado-Vertreter kosten bereits 600 Euro, die Zündung vierstelliger Eskalationsstufen ist bei größeren High-Tech-Eiern mit NASA-geprüfter Verbundkeramik kein Problem.

Zuletzt gab's aber auch eine günstige Mini-Alternative bei Lidl - für 149 Euro! Die war jedoch ratzfatz vergriffen.

ANZEIGE: Komado Joe jetzt kaufen

Für Spießer

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Wer zum "Grillmeister" erkoren wird, darf sich keine Minute vom Grill entfernen - sonst läuft man Gefahr, dass aus dem sündhaft teuren Fleisch eine zähe Schuhsohle wird.
Durchdrehen kann aber auch entspannend sein: Auf automatischen Drehspießen garen Fische, Hühnchen und Spanferkel sanft und gleichmäßig von allen Seiten bei indirekter Hitze - in Fachkreisen auch Rotisserie genannt.
Die Spieße gibt's für diverse Grill-Modelle - batteriebetrieben oder mit Stromkabel - zu Preisen ab 40 Euro.

ANZEIGE: Akku-Spießer jetzt kaufen

Eine Scheibe Stahl, bitte!

Urig und ohne Schnickschnack: Feuerplatten wie die Petromax machen aus jeder Feuertonne (wie etwa die Pyron Feuerhand) und jedem Fass einen Grill. Die leicht nach innen gewölbte Stahlplatte mit 57 Zentimeter Durchmesser ist zudem unverwüstlich.

ANZEIGE: Petromax Plancha Aufsatz für die Feuerplatte jetzt kaufen

Die B-Note

Fisch-Liebhaber schwören auf Räucherhölzer. Lachs und Co. werden auf die Planken gelegt und auf dem Grill sowohl gegart als auch geräuchert. Das Ergebnis: ein echtes Geschmackserlebnis!

Offiziell lassen sich manche Hölzer mehrfach verwenden, macht aber kaum jemand. Die Reinigung ist nur schlecht möglich.

Von Axtschlag gibt's deshalb schmale Einmal-Scheite, die aus Ahorn-, Zedern- oder Kirsch-Holz bestehen und ein entsprechendes Aroma an den Fisch abgeben. Fürs allgemeine Raucharoma kann man auch ein paar Holzchips in die Kohlen werfen.

ANZEIGE: Axtschlag-Räucherhölzer jetzt kaufen

Fleisch und Ähnliches

Qualität statt Quantität: Während sich Discounter gegenseitig bei den Grillfleisch-Preisen unterbieten und man sich fragen muss, was neben dem Tierschutz dabei noch auf der Strecke bleibt, steigt die Nachfrage nach hochwertigen und nachhaltigen Produkten.
Nachdem im Vorjahr "Dry Aged Beef" vom Rind der Renner war, feiert 2018 das Schweinefleisch in unterschiedlichsten Sorten und Cuts sein Comeback.

Mehr als einen Blick wert: eine der fettigsten Fleischsorten der Welt! Die stammt vom Mangalitza-Wollschwein aus Ungarn und wird auf dem Grill unfassbar zart und aromatisch. Das Kilo kostet etwa 22 Euro.

Aber auch Lammschulter, Tomahawk, Perlhuhn, Schweinebrust, Kaninchen und Spareribs sind schwer angesagt.
Vegetarier müssen keine Grill-Verächter sein. Zum einen, weil sie mit der tropischen Jackfruit, zu deutsch Jackfrucht, einen fantastischen Fleischersatz bekommen. Zumindest, was die Konsistenz betrifft.

Der Veggie-Trend 2018: Die unreifen Jackfruits haben die Konsistenz von Fleisch. Der Geschmack kommt durch die Marinade.

Denn das faserige Fleisch der unreif geernteten Frucht ähnelt Hähnchenbrust oder magerem Schweinefleisch, ist nahezu geschmacklos und kann daher nach Belieben mariniert werden. Ein verflixt guter Ersatz für das Trendgericht Pulled Pork!
Stücke aus Bio-Anbau kann man zum Beispiel bei Alnatura, dm, Rewe, Edeka und online kaufen.
Ein weiterer Grill-Trend 2018: rauchige Desserts! Das Erbe der Schoko-Banane tritt unter anderem die Ananas an. Im Ganzen einfach mit in die Glut legen und sie so langsam mitgaren lassen - nicht nur optisch ein Highlight.

In diesem Artikel berichten wir über verschiedene Produkte. Diese Produkte sind teilweise mit sogenannten Partner-Links versehen: Wenn Sie über einen solchen Link ein Produkt bestellen, bekommen wir in einigen Fällen eine Provision. Der Preis für Sie bleibt dabei unverändert. Zudem haben die Provisionen keine Auswirkung auf unsere Beurteilungen oder Testergebnisse.