Es gibt viele gute Gründe, bewusst Strom zu sparen. Damit hilft man der Umwelt und leistet durch verringerte CO2-Emissionen seinen eigenen Beitrag gegen den Klimawandel. Durch cleveres und konsequentes Stromsparen im eigenen Haushalt werden aber auch die monatlichen Kosten gesenkt.

Zu den einfachen Tricks zum Stromsparen zählen: die Standby-Funktion bei Geräten zu deaktivieren, eine Steckdosenleiste mit beleuchtetem Ein-/Ausschalter zu nutzen oder einfach den Stecker am Fernseher und Co. zu ziehen. Vor allem Kindern sollte gezeigt werden, wie man mit einfachen Taten selbst dazu beitragen kann, Strom zu sparen und die Umwelt zu schonen. Angefangen beim Licht ausschalten, wenn man den Raum oder Schreibtisch verlässt, bis hin zum Flugzeugmodus beim iPad. Das alles sind Maßnahmen, um Strom und Ressourcen zu sparen und bewusst zu handeln. Doch auch mit sorgsam ausgewählten Produkten kann man die Stromrechnung reduzieren und ein Stück umweltbewusster leben.

Alle Bestenlisten hier in der Übersicht

In diesem Artikel berichten wir über verschiedene Produkte. Diese Produkte sind teilweise mit sogenannten Partner-Links versehen: Wenn Sie über einen solchen Link ein Produkt bestellen, bekommen wir in einigen Fällen eine Provision. Der Preis für Sie bleibt dabei unverändert. Zudem haben die Provisionen keine Auswirkung auf unsere Beurteilungen oder Testergebnisse.

Strom sparen im Haushalt

Beim Neukauf von Elektrogeräten in Bad und Küche sollte man auf die beste Energieeffizienzklasse A+++ setzen. So zeigt sich etwa bei einem 15 Jahre alten Kühlschrank ein Verbrauch von 600 kWh im Jahr. Im Vergleich dazu verbraucht ein modernes Gerät der Energieklasse A+++ lediglich 170 kWh im Jahr. Doch nicht nur neue Geräte sparen Kosten und Strom. Auch der Einsatz des Geräts bestimmt maßgeblich den Verbrauch. So sollte man keine warmen Gerichte in den Kühlschrank stellen, sondern alles erst abkühlen lassen. Auch der Standort des Geräts innerhalb der Küche ist wichtig: Kühlschränke sollten nicht direkt neben dem Herd platziert werden. Sofern sich Eisschichten an den Innenwänden des Kühlschranks gebildet haben, muss das Haushaltsgerät abgetaut werden. Denn Reif- und Eisschichten isolieren und der Kühlschrank verbraucht mehr Energie.

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LED-Lampen etablieren sich immer mehr als Standard.

So einige Deutsche dürften immer noch Glühbirnen bei sich gebunkert haben - in dem Glauben, dass diese einfach ein schöneres Licht erzeugen. Dabei gibt es LED-Lampen mittlerweile in allen möglichen Farbtemperaturen, in matt oder klar - und vor allem sparen diese gegenüber herkömmlichen Glühbirnen, Halogenlampen, aber auch Stromsparlampen deutlich Energie. Noch mehr Strom können Sie sparen, wenn Sie sich das Ein- und Ausschalten der Lampen vereinfachen, zum Beispiel durch smarte WLAN-Steckdosen oder über Funk gesteuerte Steckdosen.

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Auch bei Waschmaschinen reguliert neben der Energieklasse der Verbraucher durch die Bedienung die Stromkosten. So sollte man beispielsweise bei der Waschmaschine lieber das Waschprogramm bei 30 Grad als bei 40 Grad auswählen, um umwelt- und kostenschonend zu waschen. Um die Wäsche damit dennoch restlos sauber zu kriegen, kann man Flecken vorab behandeln und gezielt mit Universal- oder Vollwaschmittel waschen. Diese Waschmittel bekommen wirklich stark verschmutze Wäsche auch bei 30 Grad und nicht erst bei 60 Grad sauber. Bei leicht verschmutzter Wäsche reicht oftmals auch ein effizientes Kurzwaschprogramm. Sehr sinnvoll und stromsparend sind auch Vorschaltgerät für Spül- und Waschmaschinen, die bereits beim Einlaufen des Wassers für eine Vorwärmung sorgen.

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Der Schnellkochtopf von WMF kann auf allen gängigen Herdarten benutzt werden.

Auch beim Kochen kann man Strom sparen. Wichtig ist, immer passendes Kochgeschirr zu verwenden. Die Herdplatte sollte nie größer sein als Topf oder Pfanne. Wichtig ist auch, die Restwärme zu nutzen und Herdplatten sowie auch den Herd bei langen Kochzeiten rechtzeitig auszuschalten. Ebenso sollte immer ein gut passender Deckel auf Töpfen und Pfannen benutzt werden, um nicht unnötig Energie zu verschwenden. Beim Neukauf von Kochgeschirr sollte man auf gute Qualität achten. Gute Töpfe haben in der Regel glatte Böden, die sich nach innen wölben und auf der Herdplatte durch die Hitze ausdehnen, um ganz flach auf der Platte zu stehen. Dies hat positive Auswirkungen auf den Energieverbrauch. Auch Schnellkochtöpfe sparen Zeit und verbrauchen bis zu 50 Prozent weniger Strom.

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Tipps zum Strom sparen mit Smartphone, Laptop und Co.

Es gibt einige Tipps und Tricks, wie die Akkulaufzeit bei Handys und Smartphones verlängert und somit Strom gespart werden kann. So muss beispielsweise die Helligkeit des Displays an die Situation angepasst werden. Die Automatikeinstellung des Handys verbraucht viel Energie und die höchste Einstellung beim Display-Licht ist selten nötig. Auch die Time-Out-Einstellung des Displays sollte so niedrig wie möglich eingestellt sein. Automatische Updates und Synchronisierungen, zu viele geöffnete Apps sowie ständig aktive Bluetooth- und WLAN-Funktionen saugen den Akku zusätzlich leer. Zu den Smartphones mit langer Akkulaufzeit zählen aktuell das Moto Z Play, iPhone 6 Plus und Huawei P10 Plus.

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Im Vergleich zu Computern verbrauchen Notebooks deutlich weniger Strom. So verbraucht ein PC gleicher Ausstattung etwa 70 Prozent mehr Energie als ein Laptop. Zusätzlich kann man durch clevere Nutzung des Geräts und schonenden Umgang mit dem Akku noch mehr Energie sparen. Am besten nutzt man Rechner und Laptops bei Raumtemperatur und schützt sie vor übermäßiger Hitze. Weitere stromsparende Maßnahmen: energieintensive Programme nicht im Akkubetrieb, sondern am Stromnetz ausführen, Helligkeit des Displays sowie die Zeit, um in den Ruhezustand zu wechseln, reduzieren. Zu den energiesparenden Modellen zählen Acer Aspire 4810TZG-414G50MN, Lenovo ThinkPad T400s sowie Samsung X520 Aura SU2700 Addi.

Dank dieser Zeitschaltuhr lassen sich diverse Geräte ganz einfach über eine Programmierung ein- und ausschalten.

Auch durch den richtigen Umgang mit einem WLAN-Router kann man Kosten und Strom sparen. Bei längeren Urlauben oder bei Nichtgebrauch lohnt es sich, den Router einfach auszuschalten. Hier zahlt sich eventuell auch der Einsatz einer digitalen Zeitschaltuhr aus, die nach manueller Programmierung die Stromzufuhr bei mehreren Geräten ein- und ausschalten kann. Doch selbst beim täglichen Gebrauch von WLAN-Routern gibt es nützliche Tipps, um weiter Strom zu sparen: WLAN-Sendeleistung in den Einstellungen individualisieren sowie das Festnetztelefon vom Router trennen. Ebenso ist es ratsam, unnötige Funktionen wie integrierte Netzwerkfestplatten oder Ethernet-Anschlüsse beispielsweise bei der Fritzbox bei Nichtgebrauch zu deaktivieren.

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