Alle Deutschen zusammen besitzen 102 Millionen Girokonten. Ohne Girokonto geht im Alltag gar nichts. Der Arbeitgeber überweist das Gehalt, die Miete wird per Dauerauftrag beglichen. Doch die Auswahl des richtigen Kontos will gut überlegt sein. Schließlich gibt es einige hundert verschiedene Angebote. Wer Girokonten vergleicht, spart Geld. Wir verraten, wie das geht und welche Kriterien ein gutes Girokonto auszeichnen.

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Was ist ein Girokonto?

Ein Girokonto ist das wichtigste Bankprodukt überhaupt und ein unverzichtbarer Begleiter im alltäglichen Leben. Es stellt die Basis für sämtliche Geldgeschäfte dar. Der Arbeitgeber überweist den Lohn darauf, Vermieter und Stromversorger buchen dank Lastschrifteinzug ihren Anteil ab, den Rest heben Kunden ab oder zahlen bargeldlos per Überweisung oder Kartenzahlung. Unvorstellbar, wie das ohne Girokonto funktionieren sollte.

Für die Bank ist das Girokonto der wichtigste Berührungspunkt in ihrer Beziehung zum Kunden. Wer seiner Hausbank treu ist, wird sich möglicherweise auf der Suche nach Spar- oder Anlageprodukten oder bei der Frage nach der Finanzierung eines Eigenheims ebenfalls an sie wenden. Diese Strategie geht meist auf, wenn der Kunde mit seinem Girokonto und dem Service der Bank zufrieden ist.

Ein kurzer Blick in die Geschichte

Der historische Begriff entwickelte sich wahrscheinlich ab dem 11. Jahrhundert, als Geldwechsler ihren Kunden bargeldlose Konten anboten. Etwa 300 Jahre später entwickelte sich unter den italienischen Kaufleuten ein reges Bankennetzwerk, das sich bald in andere Länder ausbreitete. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts eröffnete in Hamburg die erste deutsche Bank. Hier wechselten Händler Währungen, nahmen Kredite auf und führten Girokonten.

Wozu ein Girokonto wichtig ist

Ohne Girokonto ist eine gesellschaftliche Teilhabe heutzutage nahezu ausgeschlossen. Deswegen hat seit 2016 jeder Verbraucher einen Rechtsanspruch auf ein Girokonto. Insbesondere ist das wichtig für Asylsuchende, Geflüchtete, Obdachlose und Menschen mit negativem Schufa-Eintrag. Die meisten Banken stellen für diese Kunden ein sogenanntes Basiskonto bereit. Das besitzt die folgenden Grundfunktionen:

  • Ein- und Auszahlung von Bargeld
  • Überweisungen, Daueraufträge, Lastschrift
  • Zahlungen mit Girokarte

Aufgepasst, Basiskonten sind nicht automatisch kostenlos. Kreditinstitute dürfen eine geringe Kontoführungsgebühr erheben.

Die Vorteile eines Girokontos

Mit einem Girokonto empfangen und versenden Bankkunden Zahlungen. Und zwar vollkommen bargeldlos und – falls sie Onlinebanking dazu nutzen – bequem von zu Hause aus. Dank Internet übernehmen Smartphone und Computer die Aufgaben einer Bankfiliale, die rund um die Uhr geöffnet und zumindest im Falle des Smartphones jederzeit dabei ist.

Mit einem Lastschrifteinzug erteilen Eigentümer von Girokonten Versicherungen, dem Strom- oder Internetanbieter die Erlaubnis, monatlich fällige Beträge automatisch abzubuchen. Damit reduzieren Kunden die Wahrscheinlichkeit, eine offene Rechnung zu vergessen. Das Girokonto ist gleichzeitig der Ausgangspunkt für andere Bankprodukte. Es dient beispielsweise als Referenzkonto für Kreditkarten oder Tagesgeld.

Auf dem Girokonto ist das Geld aus mehreren Gründen sicher. Erstens steht es unter Schutz der gesetzlichen Einlagensicherung steht. Ist die Bank zahlungsunfähig, erhalten Privatkunden ihr Vermögen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro erstattet. Zweitens ist es für Diebe schwieriger, mit einer geklauten Girocard zu zahlen als mit Bargeld. Hinzu kommt: Der Bestohlene kann seine Karte sperren lassen, dann ist die Girocard nutzlos.

Bei vielen Kreditinstituten erhalten Bankkunden die Möglichkeit, ihr Konto zu überziehen und den sogenannten Dispositionskredit (kurz: Dispo) zu beanspruchen. Dabei handelt es sich um ein sofort verfügbares Darlehen, für das jedoch vergleichsweise hohe Zinsen fällig werden. Wer am Ende des Monats einer dringenden Finanzspritze bedarf, freut sich über den Dispo als schnelle Lösung. Einen Ratenkredit sollte er nicht ersetzen.

Nachteile von Girokonten:

  • Keine oder geringe Guthabenverzinsung
  • Abhängig von der Bank und hohen Kontoführungsgebühren
  • Die Möglichkeit der Kontoüberziehung stellt ein Verschuldungsrisiko dar

Was ein Girokonto alles kann

Die Grundfunktionen eines Girokontos sind gleich, unabhängig von der anbietenden Bank. Sein Inhaber kann damit Geld abheben, Geld darauf einzahlen, Überweisungen tätigen, Lastschrifteinzüge und Daueraufträge einrichten und mit der zugehörigen Girocard bargeldlos bezahlen.

Was bedeutet das konkret? Und gibt es Leistungen, die darüber hinausgehen?

Wer Bargeld von seinem Konto abheben möchte, kann dazu an den Bankschalter gehen oder einen Geldautomaten nutzen. Darüber hinaus bieten einige Tankstelle und Supermärkte ihren Kunden die Möglichkeit, die Kasse zum Geldautomaten umzufunktionieren. Beispielsweise erlaubt Rewe allen, die für mehr als 10 Euro eingekauft haben, gebührenfrei bis zu 200 Euro abzuheben. Bei Konten mit dazugehöriger Kreditkarte empfiehlt es sich, genau hinzugucken, mit welcher Karte Bargeldverfügungen billiger sind und welche Geldautomaten genutzt werden können.

Vom Girokonto aus versenden Verbraucher europaweit per SEPA-Überweisung Geld. Alles, was sie benötigen, ist die IBAN, die International Bank Account Number des Empfängers. Der BIC (Business Identifier Code) ist seit 2016 für Überweisungen innerhalb der EU überflüssig.

Mit ihrem Girokonto können Nutzer, die gern im Internet einkaufen, aber keine Kreditkarte haben, Dienste wie Paypal, Sofortüberweisung oder Giropay nutzen. Die ermöglichen schnelles, sicheres Bezahlen und gelten als bevorzugte Zahlungsmethode in Onlineshops und Kleinanzeigenportalen.

Die Kontoauszüge sind ein wichtiger Nachweis jeder Transaktion. Bankkunden finden sie entweder im PDF-Format allmonatlich in ihrem Postfach oder nutzen die Kontoauszugsdrucker ihrer Bankfiliale, um sie sich selbst auszudrucken. Es ist vorteilhaft, sie digital oder auf Papier aufzubewahren. Dies hat unter anderem rechtliche Gründe.

Die Girocard und ihre Funktionen

Wer ein Girokonto beantragt, erhält dazu eine Girocard. Die hieß früher mal EC-Karte und ist eine Debitkarte, mit der Bankkunden in Geschäften bezahlen oder am Automaten Geld abheben können. Alle Umsätze werden direkt vom Konto abgebucht. Sie wird überall akzeptiert, wo das Girocardzeichen eine Akzeptanzstelle kennzeichnet. Das gleiche Logo ist auf der Plastikkarte abgebildet.

Und was geht damit noch?

  • Kontaktlos bezahlen: Neue Girokarten sind mit moderner NFC-Technik ausgestattet. Kleine Beträge in der Regel bis zu 25 Euro können kontaktlos und ohne Eingabe der Geheimzahl beglichen werden. Es genügt, die Karte kurze Zeit gegen das Lesegerät zu halten. Bei manchen Banken können Kunden die Kontaktlos-Bezahlfunktion sperren lassen.
  • Geldkarten-Chip: Die Geldkarte ist eine Art elektronische Geldbörse, in die maximal 200 Euro hineinpassen. Aufgeladen wird sie zum Beispiel am Geldautomaten. Mit Geldkarte kann man kleine Beträge passgenau und unbar zahlen, etwa am Fahrscheinautomaten in der Straßenbahn. Seit Einführung des kontaktlosen Zahlens sind Transaktionen mit Geldkarte rückläufig.
  • Zahlung außerhalb Deutschlands: Girocard ist ein auf die Bundesrepublik begrenztes System. Damit sie in anderen Ländern funktionieren, besitzen sie entweder einen VPay- oder Maestro-Chip, erkennbar am entsprechenden Logo. VPay ist ein Visa-Produkt, Maestro stammt aus dem Hause Mastercard. Der Unterschied liegt in der Zahl der Akzeptanzstellen: VPay gilt nur in Europa. Maestro-Karten sind weltweit anerkannt. Allerdings ist die Nutzung der Girocard im Ausland mit hohen Kosten verbunden. Mit einer Kreditkarte kommen Urlauber günstiger weg.

So viel kostet ein Girokonto

Im Jahr 2018 bestimmte die EU, dass alle Banken ihre Kunden mindestens einmal im Jahr umfassend über die Kosten ihres Girokontos informieren müssen. Das soll Transparenz schaffen und versteckte Kosten aufdecken. Normalerweise verbergen sich einige in den Preis-Leistungsverzeichnissen der Banken. Folgende Entgelte können für ein Girokonto anfallen:

  • Kontoführungsgebühr
  • Jahresgebühr für Girocard und Kreditkarten, falls vorhanden
  • Gebühr für Bargeldbezug (Abheben am Automaten oder Schalter)
  • Gebühr für Bargeldeinzahlung
  • Gebühr für Versand und Empfang von Überweisungen
  • Gebühr für TAN-Verfahren
  • Dispo-Zinsen

Wie teuer das Konto tatsächlich ist, hängt von den Konditionen der Bank ab. Direktbanken unterhalten keine Filialen und sparen damit Geld. Sie verzichten deshalb meist auf Kontoführungsentgelte. Doch Filialbanken bieten ebenfalls reine Online-Konten günstig an. Kunden müssen dann lediglich für bestimmte Leistungen wie beleghafte Überweisungen und Auszahlungen am Schalter zahlen.

Beim Vergleich mehrerer Girokonten sind die Gebühren ein wichtiger Punkt. Auf ihren Internetauftritten bieten Banken zu diesem Zweck übersichtliche Entgeltinformationen für ihre Produkte an. Wer erst später merkt, wie teuer sein Konto eigentlich ist, braucht nicht sofort die Bank zu wechseln. Manchmal genügt es, bei seiner Hausbank nachzufragen, ob sie ein günstigeres Kontomodell anbietet.

Bewirbt eine Bank ihr Girokonto als kostenlos, fallen lediglich die Kontoführungsgebühren und die Jahresgebühr für die Girocard weg. Weitere Entgelte können durchaus erhoben werden, ohne dass die Banken ihr Werbeversprechen nicht einhalten würden.

Das passende Girokonto auswählen

Ein Girokonto-Vergleich hilft dabei, ein neues, besseres, billigeres Konto aus dem überwältigenden Angebotsdschungel herauszufiltern. Wer vorab darüber nachdenkt, welchen Kriterien ihm für das Konto wichtig sind, der hat große Vorteile.

Die Art des Girokontos

Neben dem ganz normalen Girokonto gibt es unter anderem die folgenden Modelle:

  • Gemeinschaftskonto, das von zwei gleichberechtigten Kontoinhabern geführt wird. Das ist beliebt als Haushaltskontos von Paaren oder WGs. Voraussetzung ist, dass beide Kontoinhaber denselben Hauptwohnsitz haben. Bei manchen Banken ist es möglich, ein Einzelkonto in ein Partnerkonto umzuwandeln, bei anderen, wie der DKB ist eine Neueröffnung erforderlich.
  • Das Gehaltskonto ist ein normales Girokonto, auf das der Arbeitgeber den Lohn überweist. Dazu zählen alle Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit, sowie Rentenzahlungen. Manche Banken erlassen ihren Kunden die Kontoführungsgebühren, wenn sie es als Gehaltskonto einrichten oder bedanken sich mit Eröffnungsprämien.
  • Girokonten für Minderjährige können mit der Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten schon für Kinder ab sieben Jahren eröffnet werden. Allerdings sind die Leistungen zunächst eingeschränkt. Eine Girocard gibt die Bank erst ab dem 14. Geburtstag des Kontoinhabers aus. Kinder-Girokonten sind, von Sonderleistungen abgesehen, stets kostenlos und nicht überziehbar.

Welche ist die beste Bank?

In Deutschland bieten Hunderte verschiedener Kreditinstitute Girokonten für Privatkunden an. Doch welche Bank ist die Beste? Das lässt sich pauschal nicht beantworten, sondern hängt von den Vorlieben des Kunden ab.

Wer den direkten Kontakt und persönliche Beratung schätzt, entscheidet sich für eine Filialbank. Dazu gehören zum Beispiel die Landesbanken, Volksbanken und Sparkassen sowie die Postbank. Ihren guten Service finanzieren sie unter anderem durch Kontogebühren. Filialbanken sind außerdem ideal für alle, die sich neben dem Girokonto für weitere Bankprodukte interessieren. Loyalität zur Hausbank und vor allem zum persönlichen Berater kann sich bei der Beantragung eines Ratenkredits bezahlt machen. Filialbanken bieten sowohl die Führung von reinen Online-Konten als auch die klassische Verwaltung des Girokontos in der Filiale an. Bei Letzterem ist der Bankkunde an die Öffnungszeiten gebunden.

Direktbanken sind allen zu empfehlen, die ein günstiges Girokonto ohne viel Drumherum haben wollen. Deren Internetauftritt und Onlinebanking ersetzt die Filiale komplett. Kontoeröffnung und alle Transaktionen finden online oder mobil per Banking-App statt. Obwohl es keinen persönlichen Kontakt gibt, müssen Kunden von Direktbanken nicht auf Beratung verzichten. Die meisten Direktbanken bieten sogar einen guten Kundenservice an, der rund um die Uhr per Telefon oder Chat erreichbar ist. Solange es keine Probleme gibt, ist ein Kontakt mit dem Callcenter des Kreditinstituts ohnehin nicht notwendig. Viele Direktbanken betreiben keine eigenen Geldautomaten, sondern nutzen bestehende Netzwerke oder, wie im Fall der comdirect-Bank, die Automaten des Mutterkonzerns Commerzbank. Außerdem bieten Geschäfte und Tankstellen Geldabheben umsonst oder gegen eine Gebühr an. Durch die Abwesenheit von Filialen kann sich in einigen Fällen die Einzahlung von Bargeld schwierig gestalten.

Die jüngste Kategorie sind die Neo- und Digitalbanken. Fintech-Startups, die sich an eine junge Zielgruppe richten. Sie verzichten auf Filialen und legen Wert auf transparente, mobile Kontoverwaltung. Erwähnenswerte Vertreter sind unter anderem N26, Revolut und bunq.

Ökologische und ethische Gesichtspunkte

Dass Banken das Geld ihrer Kunden in Atomenergie, Kohlekraftwerke, Rüstungsindustrie und ähnlich moralisch zweifelhafte Geschäfte investieren, ist kein Geheimnis. Wer möchte, dass sein Geld Zukunft statt Zerstörung finanziert, eröffnet sein Girokonto bei einer nachhaltig handelnden Bank. Leider gibt es in Deutschland kein Konto, das kostenlos und ethisch korrekt ist. Sie sind Kunden vorbehalten, die sich die Kontoführungsgebühren leisten können. Einen Kompromiss stellen Volksbanken und Sparkassen dar, die regionale Unternehmen unterstützen und um gutes Ansehen bei den Bürgern und ihren Kunden bemüht sind.

Bargeld abheben und einzahlen

Wer häufig Cash braucht, sollte bei der Auswahl des Girokontos berücksichtigen, wo der nächste möglichst günstige oder kostenfreie Geldautomat steht. Praktischerweise sollte dieser nah an der Wohnung oder Arbeitsstelle sein, um große Umwege zu vermeiden.

Bankkunden, die oft Bargeld auf ihr Girokonto einzahlen wollen, informieren sich vor der Kontoeröffnung, wie das bei der erwählten Bank funktioniert. Manche Direktbanken erlauben die kostenlose Bargeldeinzahlung am Bankschalter des Mutterkonzerns oder stellen Automaten mit Einzahlfunktion bereit. Vor allem Münzgeld aufs Girokonto zu befördern, erweist sich bei vielen Banken als problematisch. Hier haben Kunden der Post- und Commerzbank Vorteile, denn ihre Geldinstitute betreiben Automaten, an denen sie kostenfrei Münzen einzahlen können.

Kontoführungsgebühren

Manche Banken erlassen ihren Kunden die Kontoführungsgebühren ab einem festgelegten Mindestgeldeingang. Andere verzichten im ersten Jahr darauf oder sind bedingungslos kostenfrei. Verbrauchern ist es selbst überlassen, ob sie auf alle Fälle ein gebührenfreies Girokonto eröffnen wollen oder ob diese durch ein hohes Einkommen sowieso kein Thema sind. Konten mit hohen Gebühren, wie das Postbank Giro extra plus kommen wohl ohnehin eher für wohlhabende Nutzer in Frage. Das in diesem Beispiel genannte Konto kostet pro Jahr 118,80 Euro, die hohe Gebühr entfällt erst ab 3.000 Euro, die pro Monat aufs Konto fließen.

Modernes Onlinebanking

Ein intuitiv zu bedienendes Onlinebanking ist heutzutage Pflicht. Leider können es Antragsteller vor der Kontoeröffnung kaum testen. Meistens ist das Banking bei Neo-, Internet- und Direktbanken besonders benutzerfreundlich. Speziell die voneinander unabhängig agierenden Sparkassen haben kein einheitliches Design des Onlinebankings.

Kreditkarten

Bei vielen Banken gibt es zum Girokonto neben der Girocard eine Kreditkarte dazu. Die Konditionen dieser Karte können die Entscheidung für ein Girokonto entscheidend beeinflussen, wie es bei der DKB-Visa-Card und ihren für Reisende optimalen Konditionen der Fall ist. Wer in erster Linie auf die Karte, statt auf das Konto aus ist, prüft, ob für die Karte Jahresgebühren anfallen und welche weiteren Kosten ihre Benutzung verursacht.

Höhe der Dispo-Zinsen

Wer sich die Option des Dispos offenhalten will und weiß, dass er gelegentlich auf die geduldete Kontoüberziehung angewiesen ist, wählt ein Girokonto mit möglichst niedrigen Zinsen. Die Spannweite ist nämlich enorm und reicht aktuell (Stand August 2019) von 4,17 % (Trumpfkonto der Deutschen Skatbank) bis zu 12,43 % (Komfort-Konto der Targobank).

Prämien und Zusatzleistungen

Manche Kreditinstitute locken Neukunden mit attraktiven Prämien. Da solche Aktionen an Bedingungen gebunden sind, sollten Interessenten sich unbedingt das Kleingedruckte durchlesen. So qualifizieren sich Neukunden für die Auszahlung der Prämie, indem sie beispielsweise mit dem Kontowechselservice der Bank mindestens fünf Zahlungspartnern ihre neue Bankverbindung mitteilen.

Wer mobile Bezahlmethoden wie Apple Pay oder Google Pay nutzen möchte, sucht natürlich nach einer Bank, welche die gewünschte Zahlweise unterstützt. Cashback-Programme, Bonussysteme und Guthabenverzinsung können ebenfalls den Ausschlag für oder gegen ein bestimmtes Girokonto geben.

Ein Girokonto eröffnen

Der Kunde hat nach einem Girokontovergleich und sorgfältiger Recherche einen Favoriten erkoren, jetzt geht es an die Kontoeröffnung. Im Prinzip darf jeder Bundesbürger ein Girokonto eröffnen. Ein gesetzlich festgelegtes Mindestalter gibt es nicht. Die meisten Banken halten es so, dass sie Konten mit Dispositionskredit und dazugehörigen Kreditkarten ausschließlich an volljährige Personen ausgeben. Wer alle folgenden Bedingungen erfüllt, hat bei den meisten Banken hohe Chancen darauf, angenommen zu werden:

  • Regelmäßiges Einkommen
  • Wohnsitz in Deutschland (Ausnahme: DKB)
  • Gute bis sehr gute Bonität
  • Ausschließlich private Nutzung des Kontos
  • Keine offenen Verpflichtungen
  • Kein negativer Schufa-Eintrag

Je nach Bank bedeuten Abstriche der vorhergehenden Liste keine automatische Ablehnung. Etwa ist die DKB eine bei Auslandsdeutschen beliebte Bank, weil sie Wohnsitze in aller Menschen Länder akzeptiert. Bewerber mit schlechter Kreditwürdigkeit erhalten bei manchen Kreditinstituten ein Guthabenkonto, das nicht überzogen werden kann.

Ablauf und Dauer der Antragstellung

In der Regel erfolgt die Beantragung eines neuen Girokontos online. Entweder direkt auf der Webseite der Bank oder über Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox. Der Interessent füllt das Antragsformular aus. Anschließend verlangt das Geldwäschegesetz eine Bestätigung seiner Identität:

  • Postident-Verfahren: Der Antragsteller druckt den Anweisungen auf dem Bildschirm folgend bestimmte Unterlagen aus und geht damit und mit einem gültigen Ausweisdokument zu einer beliebigen Postfiliale. Ein Mitarbeiter dort kümmert sich um den Rest.
  • Videoident-Verfahren: Deutlich schneller und bequemer erweist sich die Legitimation per Videochat. Der Antragsteller braucht einen Internetanschluss, ein internetfähiges Endgerät mit Kamera, seinen Ausweis und einen Code, den er von der Bank erhält.
  • Neuer Personalausweis: Einige Banken bieten die Kontoeröffnung mit dem neuen Ausweis an. Bei dem muss die Online-Ausweisfunktion freigeschaltet sein. Weitere Bedingungen sind das Vorhandensein eines geeigneten Kartenlesegeräts und die auf dem Computer installierte AusweisApp.

Wer ein Konto bei einer Filialbank eröffnet, kann das ebenfalls online tun oder während der Öffnungszeiten vor Ort erscheinen. In einigen Fällen ist eine Terminvereinbarung nötig. Dafür entfällt die Legitimation.

Wie viel Zeit zwischen Antragstellung und erster Transaktion mit dem neuen Konto vergeht, hängt von der Bank ab. Meist dauert es ein bis zwei Wochen, denn Zugangsdaten, Girocard und PIN werden auf dem Postweg zugestellt. Die Commerzbank bietet nach eigenen Angaben Deutschlands schnellste Kontoeröffnung, der Zugang zum Onlinebanking ist direkt nach erfolgreicher Legitimation möglich.

1822direkt GiroSkyline

Über ihr Tochterunternehmen 1822direkt bietet die Frankfurter Sparkasse Online-Bankprodukte an. Eines davon ist das Girokonto. Das ist für alle kostenlos, die höchstens 26 Jahre alt sind, oder bei denen mindestens eine Zahlung pro Monat auf dem Konto eingeht. Wie hoch, ist egal. Wer keine der beiden Bedingungen erfüllt, zahlt monatlich 3,90 Euro. Zum Girokonto gibt es eine gebührenfreie Sparkassen-Card und optional eine Kreditkarte, wahlweise von Visa oder Mastercard. Letztere ist nur für Kunden bis zum 27. Lebensjahr umsonst, alle anderen bezahlen jährlich 29,90 Euro. Wer mit der Kreditkarte einen Jahresumsatz über 4.000 Euro erzielt, erhält die Jahresgebühr zurück. Bargeld erhalten Inhaber des Girokontos kostenfrei mit ihrer SparkassenCard an allen Automaten der Sparkasse (das sind rund 25.000 in Deutschland). Außerdem in allen Einzelhandelsgeschäften, die einen Bargeldservice anbieten. Dazu gehören zum Beispiel Rewe, dm, Lidl oder Aldi Süd. Empfängt der Nutzer bis zum 30. November 2019 drei Gehaltseingänge über 1.000 Euro (Kunden bis 26 Jahre: 500 Euro), erhalten sie 75 Euro Prämie. Weitere 100 Euro ist eine erfolgreiche Weiterempfehlung des Kontos wert.

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Comdirect Girokonto

Das Girokonto von comdirect ist bedingungslos gebührenfrei. Dazu erhalten Bankkunden zwei kostenlose Karten. Zum einen die Girocard, mit der sie umsonst an allen Automaten der Cash Group Bargeld abheben können. In allen Euro-Ländern berechtigt die Girokarte zum kostenfreien Geldabheben an ATMs mit VPay-Symbol. Gebührenfrei sind außerdem alle Zahlungen mit der Girokarte im Euroraum. Und zum anderen eine Visa-Karte, mit der sie in allen Ländern, deren Währung nicht Euro ist, kostenfrei Geld abheben können. Fürs Bezahlen in Fremdwährungen wird eine Gebühr von 1,75 % des Umsatzes fällig. Inhaber des comdirect-Girokontos dürfen dreimal jährlich kostenlos an allen Bankschaltern der Commerzbank Geld einzahlen oder nutzen ganzjährig einen Einzahlungsautomaten des Kreditinstituts – ebenfalls gratis. Comdirect unterstützt Apple Pay und Google Pay. Neukunden, die innerhalb von drei Monaten nach der Kontoeröffnung drei oder mehr Zahlungen mit einem der beiden Dienste tätigen, erhalten im vierten Monat eine Gutschrift über 75 Euro.

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DKB-Cash

Die Direktbank DKB bietet mit DKB-Cash ein Girokonto plus Girokarte und Visa Card an. Kontoführung sowie beide Karten sind dauerhaft kostenlos. Mit der Kreditkarte können Kunden innerhalb der Eurozone an allen Visa-Geldautomaten gebührenfrei Geld abheben und bezahlen. Neu- und Aktivkunden (das sind alle mit einem monatlichen Geldeingang von 700 Euro aufwärts) setzen die Visa-Karte weltweit kostenlos ein – darum ist sie als Reisekreditkarte beliebt. Passivkunden berechnet die Bank für alle Umsätze in Fremdwährungen ein Auslandseinsatzentgelt in Höhe von 1,75 %. Alle Kunden können ihre Kreditkarte für Apple Pay und Google Pay registrieren und damit Einkäufe bis zu 50 Euro kontaktlos und ohne Geheimzahl begleichen.

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Fidor Smart Girokonto

Inhaber eines Girokontos der Fidor Bank erhalten monatlich bis zu 3 Euro Bonus. Etwa, indem sie eine Geldfrage beantworten, bei Twitter posten oder ihr Konto als Gehaltskonto nutzen. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt des umfangreichen Bonuskatalogs. Das SmartGirokonto ist gebührenfrei, ebenso die dazugehörige SmartCard, Maestro-und Mastercard in einer physischen Karte. Obendrauf gibts eine digitale SmartCard die direkt nach Kontoeröffnung verwendbar ist. Drei Bargeldauszahlungen pro Monat sind kostenlos. Jede weitere Abhebung kostet 2 Euro. Die Verwendung der Karte im Ausland ist entgeltfrei, jedoch berechnet die Fidor Bank für Verfügungen in Fremdwährungen eine Gebühr von 1,5 %.

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ING Girokonto

Die Preisgestaltung für das ING Girokonto ist schnell erklärt: Alles, was die Kunden im Onlinebanking machen, ist kostenlos, genauso wie das Konto selbst. Mit der zum Konto gehörenden Visa Card heben sie europaweit an allen Visa-Geldautomaten gebührenfrei Geld ab. Außerdem kann die Kreditkarte bei Google Pay hinterlegt und zum kontaktlosen Bezahlen eingesetzt werden. In Ländern mit Fremdwährung berechnet ING 1,75 % des verfügten Betrags als Entgelt. Teil des Pakets ist außerdem eine Girocard. Die eignet sich ebenfalls zum kostenlosen Bezahlen und verschafft ihrem Besitzer ohne weitere Kosten Bargeld an allen ING-Geldautomaten.

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N26 Girokonto

N26 ist eine digitale Bank, vielleicht die jüngste in unserem Vergleich. Ihr Girokonto ist kostenlos, die Kontoführung findet bevorzugt auf dem Smartphone statt. Nach jeder Transaktion erhalten Bankkunden eine Push-Nachricht und bemerken ungewöhnliche Kontobewegungen sofort. Zum Konto gehört eine ebenfalls gebührenfreie Debit-Mastercard. Damit sind bargeldlose Zahlungen in allen Währungen kostenlos. Bargeld abheben im Ausland ist ebenfalls gebührenfrei, jedoch erhebt N26 eine Fremdwährungsgebühr in Höhe von 1,7 % vom Umsatz. Innerhalb Deutschlands stehen Kunden mit Hauptkonto fünf Gratisabhebungen pro Monat zu und Kunden ohne Hauptkonto drei. Ein Hauptkonto besitzt, wer regelmäßige Geldeingänge auf seinem Konto verzeichnet. Zum Beispiel in Form von Gehalt oder staatlicher Unterstützung.

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Commerzbank – Kostenloses Girokonto

Nach eigenen Angaben der Commerzbank ist die Eröffnung des kostenlosen Girokontos die schnellste Deutschlands. Direkt nach der Video-Legitimation können Neukunden sich ins Onlinebanking einloggen. Mit ihrer Girocard, die einige Tage später per Post eintrifft, heben Nutzer an allen Automaten der Cash Group gebührenfrei Bargeld ab. Eine gebührenfreie Mastercard kann nach Erhalt des Willkommensbriefes in jeder Commerzbank-Filiale beantragt werden. Die ist für Kunden interessant, die Google Pay nutzen oder ins Ausland reisen möchten. Das Entgelt fürs Bezahlen und Geldabheben außerhalb der EU ist mit 1,75 % moderat. Neukunden dürfen sich nach drei Monaten aktiver Kontonutzung über ein Startguthaben von 100 Euro freuen. Weitere 100 Euro erhalten sie für jede erfolgreiche Kundenwerbung.

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Norisbank Top-Girokonto

Mit dem Top-Girokonto bietet die Norisbank ein kostenloses Konto für alle an. Die Kontoführung erfolgt online. Kunden nutzen die kostenlose Maestro-Card, um an allen Geldautomaten der Cash Group und bei rund 16.000 Handelspartnern gebührenfrei Bargeld abzuheben. Außerdem können sie mit der Karte an allen geeigneten Automaten der Deutschen Bank gratis Geldscheine einzahlen. Wer eine gute Bonität und regelmäßige Geldeingänge auf seinem Konto hat, erhält auf Wunsch eine gebührenfreie Mastercard. Damit können Kunden im Ausland kostenlos Geld abheben. Zahlungen in Fremdwährung kosten 1,75 % vom Umsatz. Neukunden, die bis zum 30. September 2019 ein Top-Girokonto eröffnen und anschließend mit dem Kontowechselservice der Norisbank mindestens fünf Zahlungspartner über ihre neue Kontoverbindung informieren, erhalten als Dankeschön 100 Euro Startguthaben.

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O2-Banking Girokonto

Das Girokonto von O2 ist ein reines Internetkonto, gebührenfrei und wird bequem mit der Banking-App auf dem Smartphone verwaltet. Darauf verfolgen Kontoinhaber sämtliche Transaktionen in Echtzeit. Für jede Kontobewegung sendet die App eine Push-Nachricht. Zum Konto gehört eine gratis Debit Mastercard fürs Bezahlen und Geldabheben. Drei Bargeldbezüge pro Monat sind kostenlos, für jede weitere Abhebung sind 2 Euro oder 500 MB Datenbonus fällig. Datenbonus? Richtig, denn pro Euro Umsatz mit der Mastercard wandert 1 MB aufs Bonuskonto. Die gesammelten Bonus-Megabytes können in Datenpakete oder Amazongutscheine umgetauscht werden. Für die Kontoeröffnung gibt es einen Bonus von 1.000 MB und weitere 1.000 MB für den ersten Einkauf mit der Karte.

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Postbank Giro direkt

Das Girokonto direkt der Postbank ist für Studierende und Azubis umsonst, alle anderen zahlen dafür 1,90 pro Monat. Neukunden, die die Videolegitimation nutzen, können direkt im Anschluss ihr Konto nutzen. Für die PostbankCard, eine Debitkarte, fallen keine Gebühren an. Die berechtigt zum kostenlosen Geldabheben an allen Automaten der Cash Group. Wer weniger als 10.000 Euro am Bankschalter der Postbank abheben möchte, zahlt dafür eine Gebühr von 1,50 Euro. Auf Wunsch kann zum Giro direkt eine Visa Card beantragt werden, die 29 Euro im Jahr kostet.

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Postbank Giro plus

Momentan kostet das Girokonto der Postbank Giro plus unabhängig vom Geldeingang 3,90 Euro monatlich. Ab Oktober 2019 steigt die Gebühr auf 4,90 Euro. Mit inklusive ist eine gebührenfreie Girocard, mit der an allen Geldautomaten der Cash Group und am Schalter der Postbank kostenlos Bargeld abheben. Auf Wunsch erhalten Kunden zum Giro-plus-Konto eine Visa Card oder eine Visa Card Gold. Beide sind im ersten Nutzungsjahr gebührenfrei. Derzeit winkt allen Neukunden, die ein Postbank Giro plus eröffnen eine Prämie in Höhe von maximal 250 Euro.

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Postbank Giro plus extra

Zugegeben, mit einer Kontoführungsgebühr von 9,90 Euro (10,90 ab Oktober 2019) ist das Girokonto Giro plus extra der Postbank nicht billig. Ab einem monatlichen Geldeingang von 3.000 Euro entfällt die Gebühr. Außerdem erhalten Kunden jede Menge Extras. So sind die beleghafte Kontoführung, eine Postbank Card Gold (Debitkarte), eine Kreditkarte von Visa oder Mastercard und ein Wertpapierdepot inklusive. Inhaber des Giro-plus-extra-Kontos erhalten eine Visa Card Gold zum unveränderlichen Preis von 30 Euro pro Jahr (Normalpreis: 59 Euro). Wer sein neues Giro plus extra über die Webseite der Postbank eröffnet, kann sich bis zu 300 Euro Prämie sichern.

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PSD Nürnberg GiroDirekt

Wer bis zum 31. Juli 2019 das Konto PSD GiroDirekt eröffnet, erhält das doppelte Startguthaben, nämlich 100 statt regulär 50 Euro. Um sich dafür zu qualifizieren, genügt ein regelmäßiger Gehalts- oder Renteneingang ohne Mindesthöhe. Der berechtigt gleichzeitig zur kostenlosen Kontoführung. Mit der gebührenfreien Girocard kann 13-mal im Quartal an allen Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbanken kostenlos Geld abgehoben werden. Unbegrenzt möglich sind außerdem Abhebungen an den Kassen teilnehmender Supermärkte. Alle regulären Onlinebanking-Leistungen und sogar Echtzeit-Überweisungen sind mit PSD GiroDirekt kostenlos. Ebenfalls gratis erhältlich ist die Mastercard, mit der Zahlungen in Fremdwährungen günstige 1 % des Umsatzes kosten. Beim Geldabheben im Ausland kommt eine Gebühr von 1 Euro dazu.

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Targobank Online-Konto

Bei einem monatlichen Gehaltseingang von 600 Euro oder mehr ist das Online-Konto der Targobank kostenlos. Andernfalls erhebt die Bank eine monatliche Gebühr von 3,95 Euro. Zum Konto gehört eine Girocard, mit der Kunden an allen Geldautomaten von CashPool-Mitgliedsbanken kostenlos Geld abheben können. Die Girocard eignet sich zum kontaktlosen Bezahlen. Bei Einkäufen unter 25 Euro ist keine Eingabe der PIN notwendig. Die Targobank erlaubt Inhabern des Online-Kontos eine zinslose Kontoüberziehung bis minus 50 Euro. Für größere Darlehen berechnet sie 7,47 % Zinsen.

Girokonto bei der Targobank eröffnen (Anzeige)

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Wer Deutschland und Europa bereist, kommt mit seiner Girocard locker aus. Sobald eine Fernreise ansteht, wird die Frage nach der besten Kreditkarte zum wichtigen Teil der Reisevorbereitungen.