Michael Wollny

Schlussredakteur/stellv. CvD

Michael ist Baujahr 1976. Dass der Allgäuer nach einem Wochenende am Montag bisweilen etwas "heruntergekommen" am Newsdesk aufschlägt, liegt an seiner angeborenen Sehnsucht nach den Bergen. Seit Oktober 2015 gehört der ehemalige Redakteur von M94.5, Sport1 und Eurosport als Schlussredakteur und stellvertretender CvD zur Newsdesk-Seilschaft von 1&1.

Artikel von Michael Wollny

Borussia Dortmund und Legia Warschau liefern sich in der Champions League einen torreichen Schlagabtausch, über den am Morgen danach ganz Deutschland spricht - und streitet. War das nun eine spektakuläre Werbung für den Fußball oder doch genau das peinliche Gegenteil? Ein Kommentar.

BVB-Vorstandsboss Hans-Joachim Watzke ist nach dem Prestige-Kracher gegen den FC Bayern an die Decke gegangen. Mitten unter die Freude über den 1:0-Heimsieg hatte sich eine Aussage von Lothar Matthäus über Mats Hummels gemischt, die Watzke nicht unkommentiert lassen wollte.

Angela Merkel will 2017 erneut für das Amt der Bundeskanzlerin kandidieren. Ihre Entscheidung wirkt mangels parteiinterner Gegenkandidaten zwar alternativlos, selbstverständlich ist sie aber nicht. Merkel ahnt, dass ihr eine Herkulesaufgabe bevorsteht. Man darf deshalb vermuten, dass ihre Entscheidung nicht ganz freiwillig gefallen ist. Ein Kommentar.

Das "Jugendwort des Jahres 2016" und der Nachfolger von "Smombie" ist "fly sein". Heute fiel die Entscheidung auf Grundlage eines Online-Votings des Langenscheidt-Verlags. Die 20-köpfige Jury hatte das neue Jugendwort bekanntgeben. Doch wofür steht "fly sein" eigentlich?

Jedes Jahr kürt der Langenscheidt-Verlag das "Jugendwort des Jahres". 2015 hatte "Smombie" das Rennen gemacht. 2016 hat "Isso" die Nase vorne. Wer erinnert sich noch an diese skurrilen Jugendwörter der letzten Jahre?

Am 20. Januar 2017 wird Donald Trump als neuer Präsident vereidigt werden und ins Weiße Haus einziehen. Nach Informationen des Investigativ-Journalisten Evan Osnos könnte es dann Schlag auf Schlag gehen. Es gibt einen Plan für die ersten 24 Stunden in der Amtszeit von Donald Trump: das "First Day Project".

Die USA haben gewählt: Donald Trump ist neuer US-Präsident. Hillary Clinton kassiert eine empfindliche Niederlage. So lief der packende Wahl-Thriller. Die Chronologie.

David Cay Johnston malt ein düsteres Bild von den USA, sollte Donald Trump tatsächlich neuer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden. Trumps Biograf geht mit dem Republikaner hart ins Gericht und warnt vor allem vor Gewaltausbrüchen nach der Wahl.

Im Internet kursiert ein bizarres Video, welches ein vermeintliches Deutschland unter islamistischer Herrschaft zeigt. In vielen deutschen Medien wird das Anti-Islam-Video mit dem Titel "Welcome to the Islamic State of Germany" mit Donald Trump assoziiert oder sogar direkt dem Wahlkampf-Team des Republikaners zugeschrieben. Aber woher kommt das Video und was hat es damit auf sich?

Fünf Mal in Folge hat Russland im UN-Sicherheitsrat sein Veto gegen eine Syrien-Resolution eingelegt. Das Sterben geht somit ungehindert weiter, die UN mussten bislang tatenlos zusehen. Doch das soll sich nun ändern. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon arbeitet an einer Lösung, mit der Russland im Gremium ausmanövriert werden soll.

Der UN-Sicherheitsrat ist in der Syrien-Frage gelähmt. Weil Russland sein Veto gegen Resolutionen für ein Ende des Bombardements von Aleppo einlegt, muss das Gremium dem Sterben in der syrischen Stadt seit Monaten tatenlos zusehen. Im Sicherheitsrat hatten sich deshalb über die vergangenen Wochen Spannungen aufgebaut, die sich nun in einem Eklat entluden.

Wendung im Gerangel um das Freihandelsabkommen Ceta. Die belgische Regierung hat sich mit den Regionen über die umstrittenen Punkte des Abkommens geeinigt. Der Weg für den Freihandel zwischen der EU und Kanada sei somit frei.

Keine Frage, es wäre die Sensation des Jahrhunderts, ein Mega-Coup historischen Ausmaßes und es klingt schlichtweg unfassbar: Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika heißt nicht Donald Trump und auch nicht Hillary Clinton, sondern Evan McMullin. Unmöglich? Nicht ganz.

Seit Jahren leben mehrere Tausend Flüchtlinge im berüchtigten Lager von Calais an der französischen Küste des Ärmelkanals. Die Zustände vor Ort sind kaum zu beschreiben. Immer wieder kam es zu Gewaltausbrüchen und gefährlichen Zwischenfällen in den Röhren des Eurotunnels. Calais Bürgermeisterin erklärte, es hätte niemals so weit kommen dürfen. Wie also kam es zur Situation, die nun in der Räumung eskaliert?

Bisweilen hat es den Anschein, als stünde der Präsidentschaftswahlkampf in den USA stellvertretend für das apokalyptische Ringen zwischen Gut und Böse. Hier die demokratische Lichtgestalt Hillary Clinton, dort der Fürst der Finsternis, Donald Trump. Dabei gerät schnell in Vergessenheit, dass Clintons Kandidatur selbst dunkle Schatten wirft.

Ein unheimliches Phänomen hält derzeit die USA in Atem: Clown-Sichtungen. Dabei handelt es sich weniger um die Variante des fröhlichen Spaßvogels, der im Zirkus Groß und Klein erheitert. Es sind die maskierten Horror-Ausgaben, die Angst und Schrecken verbreiten. Zu den Hintergründen gibt es verschiedene Theorien. Fakt ist, der Spaß kann auch nach hinten losgehen.

Der Krieg in Syrien sorgt weltweit für Entsetzen, die Brutalität, mit der ihn die Konfliktparteien führen, macht Beobachter fassungslos. Dass die Weltgemeinschaft seit Jahren nur zusieht, ohne etwas zu unternehmen, findet UN-Generalsekretär Ban Ki Moon beschämend und wählt deshalb deutliche Worte.

Im mittelfränkischen Georgensgmünd schießt ein sogenannter "Reichsbürger" auf ein Sondereinsatzkommando der Polizei. Vier Beamte werden dabei verletzt. Einer so schwer, dass er im Krankenhaus verstirbt. Der Fall hebt das Phänomen der "Reichsbürger" wieder in die Öffentlichkeit und wirft Fragen auf über die Absichten und Gefährlichkeit dieser Bewegung.

Knapp drei Wochen vor den Präsidentschaftswahlen in den USA kämpft Donald Trump mit einem gefährlichen Stimmungstief. Dieses ist weniger das Verdienst seiner Herausforderin Hillary Clinton als vielmehr selbstverschuldet. Der Republikaner hat es sich auf der Zielgeraden mit einer der wichtigsten Wählergruppen verscherzt: den Frauen.

Borussia Dortmund hatte nach dem Champions-League-Duell bei Sporting Lissabon eigentlich allen Grund zu feiern. Immerhin machte der BVB mit dem 2:1-Auswärtssieg einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale. Dennoch reagierten Spieler und Vereinsoffizielle nach dem Abpfiff stinksauer. Sporting hatte auf dem Platz für einen Fairplay-Eklat gesorgt.

Donald Trump oder Hillary Clinton? Diese Frage wird eigentlich erst am 8. November 2016 beantwortet, wenn in den USA der Nachfolger von Präsident Barack Obama gewählt wird. Und doch gibt es jemanden, der die Antwort bereits kennen könnte. Nate Silver ist eine menschliche Glaskugel, ein Nostradamus der Neuzeit. Seine Vorhersagen sind beängstigend genau. Auch für die US-Wahl 2016 präsentiert er einen Gewinner.

Die Hoffnung der betroffenen Menschen im syrischen Aleppo, die Europäischen Union könne wegen der verheerenden Luftangriffe den Druck auf Russland erhöhen, haben sich zerschlagen. Kurz vor dem EU-Gipfel in Brüssel wurde auf dem EU-Außenministertreffen in Luxemburg klar, dass Europa Strafen gegen Russland scheut.

Im Kampf gegen die Terrormiliz IS hat die irakische Stadt Mossul nicht nur eine enorme strategische Bedeutung. Auch symbolisch treffen hier Vergangenheit und Gegenwart aufeinander, um über die existenzielle Zukunft des sogenannten "Islamischen Staates" zu entscheiden. Die Großoffensive zur Rückeroberung Mossuls könnte ein Fanal sein, welches das Ende des IS einläutet.

Mauro Icardi kann momentan wohl als der meistgehasste Fußball-Profi Europas bezeichnet werden. Das Ungewöhnliche daran ist: Die massive Abneigung schlägt dem Kapitän von Inter Mailand von den eigenen Fans entgegen und droht nun zu eskalieren. Grund dafür ist eine Aussage in der Biografie des 23-Jährigen.

Erst im Sommer 2016 war Georg Teigl zum FC Augsburg in die deutsche Bundesliga gewechselt. Davor hatte der Österreicher zweieinhalb Jahre lang für RB Leipzig gespielt. Diese Vergangenheit hat den 25-Jährigen nun auf unschöne Weise eingeholt. Von einigen FCA-Fans wird der eigene Spieler regelrecht gemobbt. Mit einem hässlichen Höhepunkt am vergangenen Wochenende.