Fabian Busch

Freier Autor

Fabian Busch ist in Versmold (Westfalen) aufgewachsen und hat in Heidelberg Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Französisch studiert. Danach folgten Volontariat und fünf Jahre als Redakteur bei der Tageszeitung "Mannheimer Morgen". Seit 2016 arbeitet er als freier Journalist für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und Onlinemedien und schreibt hauptsächlich über Politik, Gesellschaft und Kultur.

Artikel von Fabian Busch

Der Bürgerkrieg in Syrien könnte bald beendet sein. Für viele syrische Flüchtlinge in Deutschland dürfte das aber noch kein Grund zur Rückkehr sein: Solange das Regime von Präsident Baschar al-Assad an der Macht ist, droht ihnen in ihrer Heimat weiterhin Gefahr.

Bis zum Jahr 2025 will die Bundesregierung das Rentenniveau stabil halten. Doch danach wird der Handlungsbedarf steigen. Denn irgendwann wäre das System nur noch mit massiven Zuschüssen zu finanzieren.

Noch nie haben die Demokraten in den USA so viele Kandidaten mit einem klar linken Profil aufgestellt wie bei den diesjährigen Zwischenwahlen. Ob daraus eine "linke Welle" entsteht, ist aber noch offen. 

Anhänger von US-Präsident Trump verbreiten die Verschwörungstheorie QAnon. Sie glauben, dass das Land von einem Ring prominenter Kinderhändler unterwandert wird - und an noch viel mehr eigentlich Unglaubliches. Schon jetzt zeigt sich, wie gefährlich die Behauptungen werden können.

Seit Trumps Kuschelkurs gegenüber Russland mehren sich auch in seiner Partei negative Stimmen. Was könnte das für seine Präsidentschaft bedeuten?

Stabiler Arbeitsmarkt und viele Patente – aber auch eine relativ hohe Armutsquote und niedriger Bildungsausgaben: Für die Zukunft ist Deutschland nur teilweise gerüstet.

Mit einer radikalen Agenda hat Alexandria Ocasio-Cortez die Vorwahlen der Demokraten für einen Parlamentssitz in New York gewonnen. Kann die überzeugte Linke Amerikas Politik aufmischen?

In den USA wurde der Präsidentensprecherin ein Essen im Restaurant verweigert. Der Effekt solcher Aktionen dürfte begrenzt sein: Sie schweißen Trumps Anhänger eher zusammen, glaubt ein Experte.

Fast zwei Drittel der Wähler in Deutschland haben bei den türkischen Präsidentschaftswahlen für Erdogan gestimmt. Experten warnen aber davor, die hier lebenden Türken über einen Kamm zu scheren.

Noch nie stand die Bundeskanzlerin so stark unter Druck wie derzeit. Doch das Grundgesetz sichere ihr weiterhin eine machtvolle Position, sagt ein Politikwissenschaftler.

Der türkische Präsident und seine Partei gehen als Favoriten in die Wahlen am 24. Juni. Doch der Wahlkampf läuft für sie nicht so rund wie angenommen.

Die Finanzmarktkrise 2008 hat mehrere EU-Staaten schwer getroffen. Jetzt geht erneut die Angst vor einer Krise um - wegen der neuen Regierung in Italien. Dabei stehen die ehemaligen Krisenländer eigentlich wieder gut da. Oder? 

Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis beschreibt in München seine Vision für Europa: Die jetzige Währungsunion sei zum Scheitern verurteilt. Er fordert mehr Investitionen – und Lebensmittel-Gutscheine für Bedürftige. 

Im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern besteht kaum eine Aussicht auf dauerhaften Frieden. Auf beiden Seiten haben derzeit Politiker das Sagen, die wenig Kompromissbereitschaft zeigen.

Bayern räumt seiner Polizei eine ungewöhnliche Fülle an Möglichkeiten ein. Bundesinnenminister Horst Seehofer wünscht sich das auch auf Bundesebene – doch kann er das überhaupt einfach so umsetzen? Kritiker empören sich im Gesetzestext vor allem über ein Wort.

Der französische Präsident scheint der Bundeskanzlerin außenpolitisch den Rang abzulaufen. Doch beide verfügen nur über begrenzten innenpolitischen Rückhalt.

Rasanter Aufstieg, rasanter Wandel: Die AfD ist in den fünf Jahren ihres Bestehens immer weiter nach rechts gerückt. Geschadet hat das ihren Wahlergebnissen nicht.

War der Militärschlag gegen Syrien richtig? Und welche Rolle sollte Deutschland in dem Konflikt spielen? Bei Anne Will zeigt sich einmal mehr: Gäbe es einfachen Antworten auf diese Fragen, hätte Syrien längst Frieden. 

Ein Hakenkreuz an der Decke einer Schulkantine, eine Straße mit dem Namen eines NS-Politiker: Im Alltag finden sich noch immer Symbole aus der Zeit des Nationalsozialismus. Wie kann das passieren? Und wie soll man damit umgehen?

Eine Seltenheit in Talkshows: Am Ende kommt sogar ein Lösungsvorschlag auf den Tisch, den alle irgendwie ganz gut finden. 

Unterhaltsam und turbulent geht es am Mittwochabend bei Sandra Maischberger zu. Die zentrale Frage lautet, was die neue GroKo den sozial Schwachen bringt. Doch hitzig wird es an einer anderen Stelle.

Einige Politiker fordern, die AfD vom Verfassungsschutz überwachen zu lassen. Was genau heißt das? Und welche Voraussetzungen müssten erfüllt sein?

Rund zwei Drittel der SPD-Mitglieder sind für den Eintritt in eine Koalition mit CDU und CSU. Die Parteiführung ist froh über das Votum – doch die Probleme der Sozialdemokraten sind damit noch nicht aus dem Weg geräumt.

Die Gäste von Anne Will gehen der Frage nach, ob Union und SPD wirklich ein Neuanfang in der „GroKo“ gelingen kann. Doch besonders groß ist in beiden Parteien offenbar ein anderer Wunsch: die Schärfung des eigenen Profils.

Andrea Nahles bringt für den SPD-Vorsitz gute Voraussetzungen mit: Sie gilt als kompetent und durchsetzungsstark und ist bei den Mitgliedern beliebt. Doch die Zukunft der Partei hängt nicht nur von Personalien ab.