• In ganz Europa steigen aufgrund der Inflation und des Ukraine-Kriegs die Spritpreise.
  • Auch Deutschland ist von dieser Preiserhöhung betroffen.
  • Laut dem ADAC unterscheiden sich die Preise je nach Bundesland teils deutlich.

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Die Spritpreise in den einzelnen Bundesländern unterscheiden sich derzeit außergewöhnlich stark. Diesel war am Dienstag, 11:00 Uhr, an den Tankstellen in Bremen im Schnitt 11,7 Cent teurer als im Saarland, wie der ADAC mitteilte.

Bei Benzin war das Saarland ebenfalls das günstigste Bundesland: Der Abstand zu Schleswig-Holstein als teuerstem fiel mit 6,7 Cent pro Liter allerdings geringer aus.

Spritpreise unterscheiden sich in den Bundesländern deutlich

Konkret kostete Diesel in Bremen im Schnitt 2,137 Euro pro Liter. Dahinter folgen - bereits mit deutlichem Abstand - Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen mit Preisen zwischen 2,093 und 2,097 Euro pro Liter.

Im günstigen Saarland kostete der Liter Diesel dagegen nur 2,020 Euro. Auch die Autofahrer in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz mussten mit Werten zwischen 2,027 und 2,030 Euro deutlich weniger zahlen als der deutsche Durchschnitt.

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Bei Super E10 wurden im Saarland 1,873 Euro pro Liter fällig. In Sachsen und Rheinland-Pfalz war es nur wenig mehr. Die teuersten Bundesländer waren dagegen Schleswig-Holstein mit 1,940 und Bremen mit 1,937 Euro pro Liter.

Die Werte basieren auf den Preisen von mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland am Dienstag um 11:00 Uhr. (dpa/lh)

Hohe Kraftstoffpreise: Klingbeil lässt bei Übergewinnsteuer nicht locker

Trotz klaren Widerstands aus der FDP hält SPD-Co-Chef Lars Klingbeil im Kampf gegen hohe Spritpreise an einer sogenannte Übergewinnsteuer fest. Man werde dies in der Koalition besprechen, sagte Klingbeil mit Blick auf die deutliche Ablehnung durch FDP-Chef und Finanzminister Christian Lindner. Auslöser der Debatte sind die hohen Spritpreise. Fotocredit: IMAGO/Reiner Zensen