Nach Informationen der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua plant der größte chinesische Autohersteller SAIC den Bau eines Werks in Europa.

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Exportgeschäft brummt

Mit dem Anstieg des Exportvolumens sei die Errichtung einer Fabrik für die lokale Produktion zu einer Priorität auf der Agenda des Unternehmens geworden, zitiert die Nachrichtenagentur Yu De, Assistent des Präsidenten von SAIC Motor und Geschäftsführer der internationalen Geschäftsabteilung. SAIC hat in 2022 mehr als 100.000 Fahrzeuge auf dem europäischen Markt verkauft. Für die Zukunft plant der chinesische Staatskonzern mit mehr als 200.000 Fahrzeugen jährlich.

Insgesamt konnten die Chinesen außerhalb Chinas in 2022 knapp über eine Million Autos verkaufen, für das laufende Jahr wird mit einem Absatz von etwa 1,2 Millionen Fahrzeugen gerechnet.

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SAIC Motor verfügt bereits über internationale Forschungs- und Entwicklungs-Standorte in Silicon Valley, London und Tel Aviv. Zudem betreibt das Unternehmen drei Designzentren in London, München und Tokio sowie vier Produktionsstätten und Fabriken in Thailand, Indonesien, Indien und Pakistan. Am neuen europäischen Standort sollen Elektroautos gefertigt werden.

Auf seinem Heimatmarkt ist SAIC Joint-Venture-Partner von Volkswagen und General Motors. In Europa ist SAIC vor allem mit seinen Marken MG und Maxus vertreten.  © auto motor und sport

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