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Porsche 911 Speedster Concept: So schön soll der limitierte Zweisitzer werden

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70 Jahre Porsche Sportwagen: Das kann man schon einmal feiern. Die Stuttgarter tun es mit der Präsentation einer echten Ikone in Neuauflage. Das Porsche 911 Speedster Concept ist eine fahrbereite Studie eines offenen und Sportwagens mit lange zurückreichnder Historie. Mit deutlichen Anleihen an den ersten Porsche 356 Roadster von 1948 soll das neue Modell aber mit irren Fahrwerten aufwarten - und eine Offenbarung für Puristen sein. © 1&1 Mail & Media / CF

70 Jahre Porsche Sportwagen: Das kann man schon einmal feiern. Die Stuttgarter tun es mit der Präsentation einer echten Ikone in Neuauflage. Das Porsche 911 Speedster Concept ist eine fahrbereite Studie eines offenen und Sportwagens mit lange zurückreichnder Historie. Beim Namen "Speedster" dürften Sportwagenfans jeden Alters ohnehin hellhörig werden: Modelle mit dieser Bezeichnung gehören bei Porsche heute wie damals zu den Schnellsten und Begehrtesten einer Baureihe.
Die äußere Erscheinung des Porsche 911 Speedster Concept erinnert bewusst an das historische Vorbild, den 356 Speedster No. 1 Roadster von 1948: Mit diesem Modell läutete der Hersteller eine neue Ära des Sportwagenbaus ein.
Eine Carbon-Verkleidung verdeckt den Bereich hinter den Vordersitzen, was zur typischen Doppelhutze der Speedster-Modelle führt.
Ohne Notsitze und ohne echtes Verdeck wird das Porsche 911 Speedster Concept zum puristischen Fahrzeug für Genießer - ob es der auf der Motorhaube mittig platzierte Tankstutzen bis in die Serie schafft, darf bezweifelt werden.
Die Chance, dass der im Konzeptfahrzeug verwendete Motor in Form des 500 PS starken Saugbenziners aus dem GT3 RS bis zum Serienstart dort verbleibt, wo er ist, wird jedoch als durchaus möglich angesehen.
Der 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor sollte für dramatische Fahrleistungen sorgen - ohnehin basiert das komplette Porsche 911 Speedster Concept auf dem Porsche GT3, der nicht die schlechteste Basis für schnelle Rundenzeiten ist.
Nur regnen sollte es bei der Kurvenhat mit dem Cabrio nicht: Einzig ein händisch geknöpftes Stoff-Cover kann den Innenraum samt Insassen vor dem kühlen Nass schützen. Dieses ist allerdings eher für das parkende Auto gedacht, wenn vor dem Country Club mal keine Garage frei ist.
Der Innenraum leitet sich weitestgehend aus den bereits erhältlichen 911-Modellen der Baureihe 991 ab.
Formschöne Retro-Außenspiegel für das gewisse Etwas: Mit diesen Spiegeln fällt man im heutigen Straßenverkehr definitiv auf.
Porsche macht die Traditionalisten glücklich: In der Studie ist eine manuelle Sechsgang-Box verbaut. Das Infotainment-Fach bleibt vorerst leer - das spart Gewicht.
Kleine Details wie die manuellen Verschlüsse der vorderen Haube putzen das Porsche 911 Speedster Concept so richtig heraus.
Auch auf Allradantrieb verzichtet das Sondermodell ohne Not - einen echten Sportler treibt nur die Hinterachse an. Dort findet sich auch die mittig platzierte, doppelflutige Abgasanlage aus Titan.
Eine stärker geneigte Frontscheibe gegenüber den Serienmodellen sorgt für eine eigentständige Optik und war auch schon Bestandteil des Vorgängermodells von 2010.
Erinnern ein wenig an die "Fuchs"-Felgen: 21 Zoll große Leichtmetallräder mit Zentralverschluss. Dahinter zu sehen: die Porsche Keramikbremsen.
Ob das Porsche 911 Speedster Concept 2019 wirklich auf den Markt kommt - und es bei den überaus ambitionerten Leistungsdaten bleibt - ist bisher noch nicht vom Hersteller bestätigt worden. Das Vorgängermodell wurde zumindest auf die schwächere Basis des 991 GTS (Baureihe 997) gestellt, leistete 450 PS und kostete über 200.000 Euro.
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